nicht getwittert 7

Euphorie. Jauchzen. Singen. Tanzen. Kreischen. #5 #10

Heute in 5 Tagen ist der Miezmann wieder hier, bei uns. Gemeinsam ins Bett gehen, tuscheln, lachen, schlafen. Gemeinsam aufwachen, mit den Jungs im Bett spielen, frühstücken, quatschen, lachen. 5 Tage. OH.MEIN.GOTT.

Gestern von der freundlichen Badezimmerwaage mit einer Nachricht begrüßt worden, die mir beinahe Freudentränen in die Augen trieb: minus 10 Kilogramm in 10 Wochen.  Und ich fühl mich so gut und sexy und achja wie seit Jahren nicht mehr.

Gute Kombination, wie ich finde. Der Mann und mein neues Selbstbewusstsein in ein und dem selben Raum-Zeit-Kontinuum. Yeah.

ich mach jetzt in “schlank”

Einer meiner guten Vorsätze für die 10 Wochen Strohwitwendarsein war ja unter anderem 5 Kilogramm abzunehmen.

Und heute kann ich voller Stolz verkünden: es sind bereits 6kg und somit insgesamt 20kg seit der Geburt des Löwenmäulchens. 2kg noch bis zum vor-Schwangerschaft-zwei-Gewicht.

Sie könnten jetzt argumentieren, dass man während des Stillens ohnehin schneller abnimmt. Dann würde ich grinsen und mit dem Kopf schüttelt. Sie vielleicht, ich aber nicht.

15 kg hatte ich nach der Geburt des Löwenmäulchens ratzfatz runter. Ohne Anstrengung. Dann stagnierte die Gewichtsabnahme aber deutlich und ich nahm sogar wieder 1kg zu. Ich saß also auf -14kg fest, bis der Miezmann sich auf Geschäftsreise verabschiedete.

Ich erwähnte sicher schon, dass ich ein Genussesser bin. In erster Linie sogar ein Gesellschaftsgenussesser. Pakt der Miezmann eine Tafel Schokolade aus, sage ich auch nicht nein. Dasselbe gilbt für Chips, opulente Hauptmahlzeiten, Desserts. Nun bin ich mit dem Quietschbeu als Mitesser alleine und kann ganz alleine entscheiden, was wir wann essen. Ohne Rücksicht auf Wünsche und/oder Gelüste des Mannes.

So essen wir in diesen Wochen viel Fisch und Kartoffeln. Eben weil der Quietschbeu und ich beides sehr lieben. Scholle, Hecht und natürlich auch popligsten und sehr leckeren Seelachs. Ohne Panade und nicht in Form gepresst. Der Miezmann, der steht nicht so auf Fisch in seiner ursprünglichsten Art. Kindheitstrauma, sagt er immer. Da bin ich froh, wenn er Lachsfischstäbchen ist …

Hinzu kommt der Verzicht auf Süßes oder Fettiges, weil ich das an sich nicht brauche und nicht vermisse.

Gestern, als ich also offiziell die 20kg Marke knackte, habe ich mir dann bei McDonalds einen riesengroßen Schokofrappé gegönnt. Ich hätte vor Sahneglück heulen könne, so sehr habe ich diesen zum ersten Mal seit Monaten ohne Reue genießen können.

Gestern dann auch todesmutig eine vor-Schwangerschaft-eins-Jeans aus dem Schrank gezogen und anprobiert. Sitzt noch arg eng, aber passt (ist mit Stretchanteil, wissen Sie?). Nach der Geburt des Quietschbeus hab ich 5 Monate und 5 Tage gebraucht, um in eben diese Jeans zu passen! Mein Selbstwertgefühl bekam direkt einen megamäßigen Auftrieb. Noch 7 Wochen in denen ich Zeit habe, weitere 5 Kilogramm zu killen. Ob der Mann mich überhaupt noch erkennt, wenn er dann wieder kommt (und ob ich vorher noch fix ne Bank ausraube, um wir diesen ekligen Wasserbettbauch wegschneiden zu lassen?).

U3 – Löwenmäulchen-TÜV inkl. bestandener Prüfung

Heute Morgen habe ich wieder mal eine Prüfung bestanden.

Als ich um 8 Uhr wach werde wird mir schlagartig bewusst, dass der U3 Termin des Löwenmäulchens nicht erst um 10 Uhr ist, sondern schon um 9 Uhr. Blöd nur, dass sowohl der Quietschbeu wie auch das Löwenmäulchen noch tief und fest schlafen.

Ich wäge also kurz ab, in welcher Rheinfolge ich wohl am klügsten die Kinder und mich in Startposition bringe, wecke dann sachte das Löwenmäulchen, der sich beim Wickeln im Ehebett auch direkt im hohen Bogen von oben bis unten vollpinkelt. Also ab ins Bad und eine schnelle Babydusche im Waschbecken. Mit dem frisch gebadeten Baby dann ab ins Quietschbeu Zimmer, den so sanft wir möglich geweckt, das Löwenmäulchen angezogen, ins Quietschbeubett gelegt, den Quietschbeu gewaschen und angezogen und dann noch schnell mich selber gewaschen und angezogen.

In der Zwischenzeit bekundet das Löwenmäulchen ein größeres Hüngerchen und ich beginne zu rudern. Wir haben noch 30 Minuten von denen ich 10 Minuten Fahrzeit abziehen muss.

Von 8:30 Uhr bis 8:45 Uhr stille ich also das Löwenmäulchen und vergewissere mich noch mal nebenbei, dass der Termin auch wirklich um 9 Uhr ist. Ist er.

Fragen Sie nicht wie, aber wir sind pünktlich um 9 Uhr in der Praxis. Der Kinderarzt kommt eine viertel Stunde später, weil er im Stau stand. Aber immerhin habe ich eine weitere Prüfung bestanden.

Aber nun zu den Fakten:

Das Löwenmäulchen ist 55,5cm groß (+1,5 cm seit Geburt), hat einen Kopfumfang von 38,5cm (+2,5cm seit Geburt) und wiegt 5040g (+880g seit Geburt, allerdings hatte das Löwenmäulchen bei der U2 nur noch 3770g, was dann +1270g seit Geburt sind). Ein Kilogramm in einem Monat ist bemerkenswert, bei einem reinen Stillkind, meint der Kinderarzt. Mit seinem jetzigen Gewicht liegt das Löwenmäulchen sogar oberhalb der Perzentilkurve. Mit seiner Größe ist er aber absoluter Durchschnitt. Dabei hat er so dünne Beinchen und Ärmchen. Keine Ahnung, wo die 5 Kilo sich verstecken. Im Zweifel wohl im Dickschädel.

Auch sonst ist das Löwenmäulchen absolut fit und gesund und ließ alle Untersuchungen, wie ich es von ihm gewohnt bin, ohne Jammern und Klagen über sich ergehen.

Als ich gerade noch mal mit den Quietschbeudaten verglichen habe, musste ich überrascht feststellen, dass der Quietschbeu bei der U3 noch größer und schwerer war.

Brummerjungs. Beide.Flattr this

Notiert #01

  • Seit der Geburt des kleinen Löwenmäulchens habe ich bereits 14 Kilogramm verloren. Noch 8 kg bis zum vor-Schwangerschaft-zwei-Gewicht und noch 16 kg bis zum vor-Schwangerschaft-eins-Gewicht.
  • Aller Erwartungen zum Trotz habe ich derzeit einfach gar keinen Hunger. Ich muss mich ernsthaft zwingen etwas zu essen. Dabei dachte ich, dass das Stillen mich zu einem ausgehungerten Raubtier machen würde. Aber denkste.
  • Ich habe wieder Knöchel, eine Taille, einen nahezu flachen Bauch und vor allem kaum noch sichtbare Schwangerschaftsstreifen. Dazu eine Still-BH-Größe von 80D. Ich bin eine Frau! Endlich wieder.
  • Ich bekomme einmal am Tag einen Hormonbedingten Weinkram wegen irgendwas. Weil der Quietschbeu hin fällt (und das tut er aktuell recht oft) oder der Miezmann irgendwas falsch anders macht, als ich (Spülmaschine ausräumen, oder so) oder im Fernsehen frisch geborene Babys gezeigt werden (obwohl ich selber das Schönste hier liegen habe).
  • In nur einer Woche Löwenmäulchen hatte ich schon “Und da gehen Sie mit dem kleinen Baby schon einkaufen???” sowie “Bekommt der da (Bondolino, Anm. d. Red.) Luft?” Begegnungen. Außerdem wurde er für ein Mädchen gehalten, als er dieses reizende Strickmützchen der lieben Frau Blümel trug. (“Ich dachte, weil es so ein hübsches Mützchen anhat.” Ähhhh … aha.)
  • Ich bin glücklich. Sehr.

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Bauchbild Zwo #05 (17.SSW)

In der letzten Schwangerschaftswoche musste ich dann die allgemeine Lockerung der Unterleibsmuskulatur über mich ergehen lassen, was mir zunächst höllische Kreuzbeinschmerzen bescherte (ich war nicht mehr in der Lage, mich alleine von einem Stuhl aufzurichten und musste mich vom Miezmann hochheben lassen!) und anschließend in üble Symphysenschmerzen überging. Inzwischen ist beides wieder erträglich bis normal. Den Quietschbeu kann ich nun allerdings nur noch auf der Hüfte tragen und tue ich dies zu lange, ernte ich fieses Ziehen im Unterbauch. Mein Körper sagt mir aber, dass das normal und okay ist. Ich mach mir keine Sorgen.

Ansonsten geht es mir wunderbar. Keine erwähnenswerten Befindlichkeiten zu vermelden. Zeigt die Waage von einem Tag auf den anderen +1kg, so ist eben dieses Kilogramm einen Tag später auch schon wieder weg. Aktuell insgesamt also +2,5 kg. Dennoch habe ich das Gefühl, Gesäß und Oberschenkel haben sich in die Breite geschoben und mein Hohlkreuz ist auch deutlicher geworden. Die üblichen Ausformungen einer Schwangeren eben.

Der Bauch ist wieder runder und fester geworden, was auf dem Foto aber diesmal nicht so deutlich zu erkennen ist.

Bauchbild #05 (16+2)

Bauchbild #05 (16+2)

Vergleich: Quietschbeuhöhle bei 16+5

Diese Woche wollte ich eigentlich mal meine Hebamme anrufen und fragen, ob sie im Sommer wieder die Nachsorge übernehmen möchte. Wobei ich eigentlich immer noch mit dem Gedanken spiele, mir eine Beleghebamme zu suchen. Wenn das ganze Spektakel wieder so lange dauert … und überhaupt … aber das kostet ja wirklich eine gehörige Stange Geld. 250 Euro allein die Rufbereitschaft. Und als so schlimm habe ich es jetzt auch nicht empfunden, während der Geburt 4 verschiedene Hebammen um mich herum rennen zu haben. Immerhin bringt jeder Schichtwechsel auch neuen Schwung und Elan mit. Ach, ich denke, ich werde noch eine Woche warten.