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6. August 2012 / Mama Miez

Die Wochenbettbegleiterin

Geboren wird nicht nur das Kind durch die Mutter, sondern auch die Mutter durch das Kind.“

Gertrud von Le Fort (1876-1971)

Wie viel Wahres in diesen Worten steckt erkennt man spätestens, wenn man in der Situation ist, ein Kind geboren zu haben. Mit diesem neuen Leben ändert sich auch das eigene Leben schlagartig.

Man wird entrückt, aus seiner bisherigen Position im Leben. Der eigene Lebensmittelpunkt verschiebt sich mit der Fürsorgepflicht für das Neugeborene, für das man von gleich auf jetzt wortwörtlich überlebenswichtig geworden ist.

Schlafmangel, Unsicherheit, Hormonschwankungen und der Verlust der reinen Selbstbestimmung können einen in den ersten Tagen und Wochen so sehr aus der Bahn werfen, dass einem die Freude und das Glück, die man über die Geburt des lang ersehnten Nachwuchses empfinden sollte, abhandenkommen kann.

Ich möchte frisch Entbundene durch meine Begleitung und Hilfestellung im Wochenbett vor eben dieser Situation bewahren, ihnen Mut machen, sie entlasten und meine reichhaltigen Erfahrungen, im Umgang mit Säuglingen und deren Versorgung sowie den Bedürfnissen und Sorgen einer frisch Entbundenen, teilen.

Diesen Weg werde ich nun antreten, versuchen Erfahrungen über den ehrenamtlichen Zweig zu sammeln und mir so viel Wissen aneignen, wie es mir selbstständig möglich ist. Aber.

Um Frauen nach einer Entbindung zu entlasten und ihnen so ein Wochenbett zu ermöglichen, wie sie es verdient haben, möchte ich mich neben meiner Erfahrung als 3-fache Mutter auch fachlich schulen lassen. Dies kann zum Beispiel eine Ausbildung zur Mütterpflegerin oder Doula sein, welche ausschließlich an privaten Instituten angeboten werden. Bei nicht realisierbarer Kursteilnahme aus terminlichen Gründen oder wegen negativer Bewerbungsantwort der Institute, möchte ich entsprechende Qualifikationen durch Besuche diverser Kurse und Workshops (Stillberatung, Trageberatung, Babymassagetechniken, Entspannungstechniken etc.) selber zusammentragen.

De Kosten für diese Ausbildungen/Fortbildungen belaufen sich insgesamt auf ca. 3000 Euro. Ein Betrag, den ich leider nicht stemmen kann. Dennoch möchte ich nichts unversucht lassen, um diesen Traum in die Realität umzusetzen.

Ich schreibe dieses Blog seit nun mehr 4 Jahren und weiß um die treue Leserschaft, die sich in dieser Zeit gebildet hat. Ich erwarte von Niemanden, dass er, nur weil er treuer Leser des Mama Miez‘ Blogs ist, sich verpflichtet fühlt, mich auf diesem Weg zu unterstützen. Aber ich freue mich, wenn jemand ein wenig dazu geben mag, so wie er vielleicht mal einen bestimmten Betrag für ein Buch oder ein regelmäßig erscheinendes Magazin ausgeben würde.

Zudem werde ich in den kommenden Wochen immer wieder Beiträge, Videos und/oder Podcasts mit meinen Erfahrungen, Ratschlägen und Tipps zu bestimmten Themen, die gerne von der Leserschaft vorgeschlagen werden können, veröffentlichen. Bei Gefallen eines Beitrags freue ich mich über eine kleine Honorierung in der Höhe, die dem Unterstützer angemessen erscheint und die er übrig hat.

Gerne beantworte ich auch ganz individuelle Fragen aus den Themenbereichen:

  • Schwangerschaft
  • Geburt
  • Wochenbett
  • Baby
  • Kleinkinder

Diese Fragen würde ich öffentlich auf Facebook (damit gegebenenfalls auch andere mit ähnlicher Fragestellung davon profitieren können) oder in speziellen Fällen (intimere Fragen) auch via E-Mail beantworten. Auch hier freue ich mich über ein kleines „Honorar“.

Fragen zu den oben genannten Themen könnt Ihr einfach an mamamiez klammeräffchen gmail pünktchen com senden. Bitte vermerkt in der E-Mail, ob die Frage öffentlich (Facebook, Video, Podcast) beantwortet werden darf, oder ausschließlich per E-Mail.

Ich spüre bereits förmlich den Gegenwind, der mir nun erstmal wieder stark entgegen blasen wird … aber das ist es unterm Strich wert. Denn – wie mir eine Leserin so treffend in einer E-Mail schrieb – es gibt kaum einem anderen Bereich, in dem ein gut gemeintes Wort und eine Umarmung so viel menschliche Nähe und Wärme erzeugen können. Weil kaum ein anderer Bereich im Leben einer Frau und einer Familie so viel Hilfe vertragen kann und auch braucht. Und weil kaum ein anderer Bereich so sensibel ist und falsche Menschen am falschen Ort so viel kaputt machen können.

Wochenbettbegleiterin. Das möchte ich sein. Von ganzem Herzen!

Schwangere aus dem Rhein-Sieg-Kreis, die sich vorstellen können, sich im Wochenbett von mir begleiten zu lassen, dürfen sich ebenfalls gerne mit mir in Verbindung setzen. Ich erwarte keine Bezahlung, freue mich gegebenenfalls aber über eine Spritkostenbeteiligung und einen guten Kaffee ;)


Wer mein Vorhaben unterstützen möchte, der hat die Möglichkeit mir via Paypal (Klick auf den Button) einen Betrag, den er für angemessen hält und übrig hat, zu senden. Wer lieber via Banküberweisung unterstützen möchte, kann die entsprechende Bankverbindung via E-Mail bei mir erfragen.

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  1. FamilieKeks / Aug 6 2012

    Ich finde das suuuuuuuuuuuuuuuuper! Bitte ueberlese einfach die doofen Bemerkungen und genieße den.Zuspruch der hoffentlich ueberwiegt!

  2. Constanze / Aug 6 2012

    Hallo MamaMiez,

    wenn du die Ausbildung bei der GfG machst, kannst du auch versuchen, die Bildungsprämie zu beantragen. Dann wird die Weiterbildung zur Doula u.ä. mit bis zu 500€ im Jahr gefördert. Da die Weiterbildung zur Doula bei der GfG immer ins neue Jahr hineinreicht, kannst du also mit bis zu 1000€ unterstützt werden. Das wäre ja auch schon eine große Hilfe, selbst wenn du nicht die volle Höhe bekommen solltest.

    Die Ausbildungen zur Trage- und Stillberaterin werden in den üblichen Schulen nicht vom Staat gefördert.

    Liebe Grüsse von Constanze, die im Oktober am Grundkurs zur Trageberaterin teilnehmen wird.

  3. Maufeline / Aug 6 2012

    Schöne Idee, und Hey, das Kind hat ja einen Namen ;-)

  4. MamaMia / Aug 6 2012

    Toll…. Ich wünsche dir soviel Glück für die Verwirklichung Deines Traumes und gaaaaanz viel Unterstützung!
    Bisschen Gegenwind hat Dich doch noch nie von Etwas abgebracht was Du wirklich willst, oder und das ista uch gut so!
    Ich hätte soooo sehr jemanden wie Dich gebracuth wie Du es beschreibst bei bzw. nach der Geburt meiner (ersten und immer noch einzigen *g*) Tochter!
    Du bringst es aeinfach auf den Punkt, man weiß so vieles nicht, kann sich so Vieles trotz nachlesens einfach nicht vorstellen und meine Hebamme kam geschlagene 2 mal vorbei, in voller Hektik, ihr Telefon läutete ständig weil sie Ihren bevorstehenden Urlaub so nebenbei “plante” und mit Bekannten plauderte während der Nachbetreeung, die jedes mal ungefähr ca. 5 Minutne dauerte. Und das bei einer völlig entzündeten, eitrigen Kaiserschnittnarbe und dadurch war ich so unbeholfen was die Stillhaltungen anbelang und wir haben uns so dabei “geplagt” ect.
    Hach, jetzt im Nachhinein betrachtet würde ich so Vieles ganz ganz anders machen wollen.
    Es wäre so schön wenn wenigstens noch ganz viele andere Frauen in dieser so wichtigen Zeit wirklich jemanden an Ihrer Seite hätten… jemanden wie Dich vielleicht… Und darum: ALLES ALLES GUTE für Deinen Weg!
    Toll das Du diese Weiterbildungen machen möchtest, als 3fach Mama und Hausfrau – sehr bewundernswert finde ich. Aber man soll ja seinem Herzen folgen!
    GLG

  5. d / Aug 6 2012

    Ich finde deine Idee toll und würde gerne dabei helfen. ich weiß nicht ob das schon jemand vorgeschlagen hat: ich fände es ganz toll wenn du auch den Mann/Papa miteinbeziehst. Ich finde die kommen immer zu kurz. Bei unser ersten Entbindung hatte mein Mann eine Wochenbettdeppression. Nicht ich :-P ihm hätte es mit Sicherheit gut getan mit jemandem Erfahrenen zu reden. Unsere Hebamme hat ihn
    aber gar nicht wahrgenommen.

  6. mareike / Aug 6 2012

    wow, das klingt toll. ich wünsche bei allem viel erfolg!

    ich glaube, wenn man erstmal genau weiß, was man will und spürt, dass es das richtige ist, dann lassen sich auf mittel und wege finden, dies zu erreichen!

  7. Anette / Aug 6 2012

    Das Thema “Postpartale Depression” ist eines, das ich auch sehr wichtig finde – bei Frauen UND Männern. Vielleicht wäre das ja auch ein Ansatzpunkt für Dich. Ich denke nicht, dass man dazu ein abgeschlossenes Psychologiestudium braucht. Eigentlich sind ja die Nachsorgehebammen diejenigen, die darauf achten sollen, ob eine Frau (oder ein Mann) PPD-gefährdet ist oder schon darunter leidet. In der Realität sind es leider aber nur wenige Hebammen, die ein Gespür dafür haben bzw. Zeit haben, auf Zwischentöne zu achten, und ein Kennzeichen einer Depression ist ja auch, dass die Betroffenen sie nicht wahrhaben wollen und sie manchmal sogar zu überspielen versuchen. Du kennst sicher den Verein “Schatten und Licht”, evtl. könntest Du die mal ansprechen und von Deinem Vorhaben erzählen. Die sind immer daran interessiert, für ihr Thema zu sensibilisieren. Durch Familienbegleiterinnen wie Dich könnten sicher mehr Postpartale Depressionen ganz früh erkannt und dann auch besser behandelt werden. Vielleicht kann “Schatten und Licht” Dir auch Tipps geben, was Du in der Hinsicht für Kurse belegen könntest oder wie Du an die Sache herangehen könntest.

    Lieben Gruß und ganz viel Erfolg – ich werde auch mithelfen, versprochen!
    Anette

    • Mama Miez / Aug 6 2012

      Danke für den Tipp bezüglich “Licht und Schatten”. Werde mir das sicher näher zu Gemüte führen.

  8. Anja / Aug 6 2012

    Liebe Mama Miez,

    ganz großartig was Sie da vorhaben….

    Schade das ich nicht in oben genanntem Kreis wohne und schwanger bin…..
    Ich würde Sie sofort “dauerhaft” engagieren ;)
    Wohin kann man denn spenden ?

    Ganz liebe Grüße Anja

    P.S.: Ich drücke ganz fest alle Dauemn

    • Mama Miez / Aug 6 2012

      Vielen Dank für den Zuspruch!
      Spendenmöglichkeiten findest Du in der rechten Seitenspalte.

  9. mama06 / Aug 6 2012

    Wow das finde ich so toll. Ja auch ich hätte jemanden in der ersten Zeit gebrauchen können der mir hilft.
    Ich bin gespannt wie sich dein Projekt entwickelt

  10. Andrea / Aug 6 2012

    Von mir kommt kein Gegenwind, und ich habe gerade wieder was bei Ihnen bzw. in den Kommentaren gelernt: dass Männer auch eine Depression haben können, nach der Geburt. Auf die Idee muss man erst mal kommen, es wäre toll, wenn Sie das Thema aufgreifen und Ihre Leserinnen, die damit Erfahrungen gemacht haben, beitragen könnten? Das erklärt für mich einiges …

    (Und ich helfe auch gern.)

  11. nachtsrosa / Aug 6 2012

    Super! : )
    Ich kann nur dazu ermutigen.
    Der Eingangssatz -passender kann es kaum sein. Nie hätte ich gedacht, dass mich die Geburt derart verändern würde. Hat es aber. Kehrtwende um 180°.
    Ich wünschte mir auch, ich hätte mehr emotionale Unterstützung gehabt.
    Ich hatte zwar keine schwere Geburt, aber ich fiel dennoch in ein ziemliches Loch, da ich das Gefühl hatte -und noch habe- meine komplette Schwangerschaft verpasst zu haben.
    Ich hatte keinen Geburtsvorbereitungskurs, keine Hebamme während der Schwangerschaft, nur eine fremde Nachsorgehebamme. Die war zwar wirklich freundlich und an für sich waren wir schon auf einer Wellenlänge -aber trotzdem war sie recht distanziert und reserviert.
    Und dabei hätte ich zu der Zeit einfach jemanden zum Reden gebraucht.
    Lustigerweise habe ich mir nach der Geburt unserer Tochter so etwas ähnliches gedacht…ich wollte unbedingt etwas in die Richtung machen, wie hier bzw. dem Post zuvor beschrieben. Ein Zweig, der die medizinischen Aspekte miteinbezieht wäre nichts für mich gewesen.
    Mittlerweile zieht es mich zur anthroposophischen Kunsttherapie (in der -auch anthroposophisch angehauchten- Klinik, in der ich entbunden habe, wurde so etwas auch angeboten für Schwangere und nach der Geburt).
    Aber Wochenbettbegleiterin, das hört sich gut an!
    Ich wünsche daher viel Glück, viel Erfolg bei dem Unternehmen : )
    Auf dass alles so laufen wird, wie gewünscht.

  12. Claudia / Aug 6 2012

    Daumen hoch! Schade das ich nicht im Rhein-Sieg-Kreis wohne…!

    Alles Gute und viel Erfolg!

  13. Christiane / Aug 6 2012

    Ich finde die Idee auch klasse, vor allem auch, weil Du aus so einem reichen Erfahrungsschatz profitieren kannst. Aber warum rechnest Du denn mit viel Gegenwind?? Das verstehe ich nun wieder gar nicht… Magst Du da mal etwas erzählen?

  14. chrizzo / Aug 6 2012

    Go, Mamamiez go!
    -Olympia färbt ab. *grins*-
    Ich wünsche Dir alles Gute für den Weg und jede Menge Unterstützung. Ich kann nur zustimmen, dass solch eine Hilfe, wie Du sie anstrebst zu sein, ganz wichtig und entlastend ist. Viel Erfolg!

  15. Spitfire / Aug 7 2012

    Ich finde Ihr Vorhaben großartig und wünsche Ihnen jeden nur erdenklichen Erfolg :)
    Zum Thema postpartale Depression kann ich aus eigener Erfahrung nur sagen: Je mehr Möglichkeiten die Betroffenen geboten bekommen, sich Luft zu machen und jemandem anzuvertrauen, desto besser. Bei ‘Schatten und Licht’ finden Sie sicherlich interessante Lektüre.
    Alles Gute!

  16. Agathe / Aug 7 2012

    Ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich vorschlage, dass man den Begriff Spende in die Bezeichnung Honorar oder Obolus umwandelt, weil ich den Begriff Spende leider unmittelbar mit dem Thema Krankheit und Trauer in Verbindung bringe und vermute, dass es Anderen ähnlich gehen könnte oder sogar zu Verwirrung führt.

    Ich habe leider keine andere Idee, wie man die Summe schneller zusammenbekommen könnte, aber ich drücke ganz fest die Daumen und bin guter Dinge, dass das noch klappt!

    • Mama Miez / Aug 7 2012

      Ja, da hast DU Recht. Werde das im Text umändern. Der Button ist so von Paypal vorgegeben.

  17. smoew / Aug 7 2012

    Mit Russland würde ich (wir!) dich als Wochenbettbegleiterin ‘nehmen’.

    Für dein Vorhaben alle Daumen <3…. Wenn in diesem Bereich jemand richtig ist, dann du.

    (Werde bspw. nie vergessen, wie du mir mit der einfachen Frage "Magst du einen Kaffee haben?" absolute Ruhe und Sicherheit in dieser ;) Situation gegeben hast. Vermutlich unbewusst …. aber: Sowas kann nicht jeder, Igelchen beruhigen und so.)

    • Mama Miez / Aug 7 2012

      Ich hoffe Russland heißt Kußhand und ich muss nicht so weit fahren hihihi*

  18. Sasa / Aug 7 2012

    Daumen hoch! Ich wünschte, ich hätte Dich an meiner Seite gehabt, als der Zwerg auf die Welt kam. Dann hätte ich die erste Zeit zu Dritt vielleicht ein wenig mehr geniessen können. Stattdessen haben sich – inmitten von (vermeintlichen) Super-Muttis und euphorischen Großeltern – meine Gedanken nur darum gedreht, dass ich nicht normal sei, was mich noch weiter runterzog. Es hat 6 Monate gedauert bis wir zueinander bzw. ich zu ihm gefunden habe. Heute, kurz vor seinem 2. Geburtstag, reicht sein schelmisches Lächeln und mir geht das Herz auf. Schade, um die verlorene Zeit. Ich werde Dein Vorhaben unterstützen soweit ich kann.

  19. gnomenhexe / Aug 8 2012

    Ich hoffe ehrlich, dass diese Umsetzung der Idee klappt, und ich irgendwann Mamamiez als Wochenbettbegleiterin an meiner Seite haben könnte… Ganz viel Erfolg dabei. *träumchen

  20. Miriam / Aug 8 2012

    Eine schöne Idee…. Aber auch Du wirst wissen WIE wichtig eine Hebamme ist. Und durch den Aufruf, du würdest Frauen im Wochenbett begleiten (ohne Honorar) nimmst du freiberuflichen Hebammen die Chance ihr Geld zu verdienen. Es sind ausgebildete Fachfrauen und nicht Laien. Man geht doch auch zum Kinderarzt und nicht zum Frisör wenn man krank ist. Genauso kann eine 3-fache Mutter keine Hebamme ersetzen.

    VG, von einer werdenden Hebamme

    • Mama Miez / Aug 8 2012

      Mit Verlaub: offenbar hast Du nicht alles oder nicht richtig gelesen. Ich will sicher keine Hebamme ersetzen. Mein Ansatz ist die rein emotionale Begleitung. Nicht umsonst gibt es diverse Vereine und Ämter, die eine ehrenamtliche Betreuung anbieten.
      Zudem liest sich Deine Kritik so, als wäre meine Idee völlig in Ordnung, sobald ich Geld dafür nehmen würde???
      Im Übrigen hätte ich persönlich keiner kinderlosen Hebamme vertrauen können. Meine Claudia hat 6 Stück und ihr Erfahrungen waren Gold wert.

      • Miriam / Aug 8 2012

        Nein, so meinte ich das nicht, dass ich deine Idee gut finde sobald du ein Honorar erhalten möchtest. Ich bin aber einfach der Meinung, dass Wochenbettbetreuung in Hebammenhand gehört…und die verdienen nunmal ihr Geld damit. Was hat eine Hebamme im Kreis XY davon, dass es Frauen gibt die ehrenamtlich das Wochenbett begleiten? Ausser, dass sie nicht ´gebucht´wird, nichts.

        Ich wünsche dir trotzdem viel Glück und Ausdauer für dein Vorhaben. Nur weil ich es nicht gut finde, heisst es ja nicht, dass es nicht gut ist ;-)

        • Miriam / Aug 8 2012

          Nachtrag:
          Hast du denn schon einmal darüber nachgedacht, eine Ausbildung zur Hebamme zu machen?
          Vielleicht gibt es ja auch 1-2 Schulen in eurer Umgebung?
          Nur weil man Hebamme ist muss man ja nicht zwingend auch in der Geburtshilfe tätig sein.
          Die Kinderbetreuung muss nat gewährleistet sein.

          • Mama Miez / Aug 11 2012

            Ich will keine Hebamme sein, wieso sollte ich mich als solche ausbilden lassen? Die medizinische Seite geht mir völlig ab und ich möchte mich voll und ganz auf das emotionale konzentrieren. Und nein, eine Hebamme kann das meist nicht in dem Umfang leisten, in dem es nötig wäre, weil die viel zu viele andere Dinge im Auge behalten muss.
            Wochenbettbegleitung ist in den Augen offenbar etwas andere, als in meinen. Denn in meinem Verständnis ergänzen sich Hebamme und Wochenbettbegleiterin.
            Da Hebammen von der KK gezahlt werden, sehe ich keine Gefahr, dass die nicht mehr gebucht werden.

      • Nine / Sep 5 2012

        Hallo Mama Miez,
        ich finde deine Idee super und kann deinen Ansatz verstehen.
        Eins möchte ich jedoch loswerden: Meine Hebamme hat mich sowohl vor als auch nach der Geburt emotional sehr gut betreut. Sie hatte immer ein offenes Ohr und war für mich da. Und das obwohl sie Berufsanfängerin und kinderlos war :) Für mich sollte das eigentlich Standard sein, aber die Krankenkassen stellen eben nur beschränkte Beträge für die Nachsorge zur Verfügung, so dass sich hier einfach ein “Lücke” auftut, die aber durch Frauen wie dich wieder geschlossen werden kann.
        Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg!

  21. Franzi / Aug 10 2012

    Liebe Mama Miez, hältst du deine Leser über den Fortschritt der Aktion auf dem Laufenden? Und was machst du, wenn (deutlich) mehr Spenden zusammenkommen sollten als für die Weiterbildung benötigt? Weiterhin viel Erfolg mit deinem Vorhaben, ich drück die Daumen, dass es so klappt, wie du es dir vorstellst!

    • Mama Miez / Aug 11 2012

      Ab dem 21.08. sind die Jungs wieder im Kindergarten und ich werde mein Vorhaben in Angriff nehmen. Die Mütterpflegerin hat sich leider bereits erledigt, da die Rahmenkosten (Anreise, Unterkunft) für diese Ausbildung den realistischen Rahmen sehr sprengen.
      Ich werde mich zunächst um das Ehrenamt bemühen und mich eigeninitiativ um diverse Kurse bemühen.

  22. Elise / Aug 11 2012

    Zuerst das Auto, jetzt die Ausbildung….schön langsam wird diese Bettlerei um Geld peinlich.
    Es gibt sehr sehr viele Menschen, die Spendengelder viel dringender brauchen….für überlebenswichtge Dinge und nicht für ein Zweitauto oder eine Zweitausbildung….

    • Mama Miez / Aug 11 2012

      Ich habe bzgl. des Autos um Geld gebettelt? Hab ich gar nicht mitbekommen.
      Dienstleistung gegen Bezahlung ist Ihnen nicht geläufig, hm? Die meisten Menschen verdienen damit sogar ihren Lebensunterhalt, diese Bettler.

      Manche Leute … nee nee nee.

      BTW: In anderen Ländern ist es inzwischen Gang und Gäbe mit Blogs Geld zu verdienen. Es gibt sogar Blogger, die davon leben. Warum auch nicht? Nur weil man Spaß am Schreiben hat, macht es ja nicht automatisch “keine” Arbeit. Und andere Menschen werden für ihr Geschriebenes auch honoriert.

    • Katharina / Aug 20 2012

      Betteln ist Geld zu erbitten ohne eine Gegenleistung, was hier ja nun offensichtlich nicht erfolgt.
      Für so viele Leser ist dieser Blog schon lange eine Anlaufstelle für Fragen, Anregungen und Hilfestellungen, alles öffentlich und frei für Jeden. Da ist es meiner Ansicht nach kein Problem auch die Gelegenheit zu bieten etwas zurück zu geben.
      Und es ist ja “nur” die Gelegenheit, keiner wird zu irgendwas gezwungen. Selbst beim Betteln bleibt es noch jedem Menschen selbst überlassen wie er damit umgehen möchte…
      Ich finde es vor allem wahnsinnig mutig diesen Plan hier so mitzuteilen, vor allem weil noch alles komplett am Anfang steht.
      Viel Glück und Erfolg für die Umsetzung!!

      … und ich freue mich jetzt schon darauf, nachzulesen was aus dem Plan wird.

  23. Jason / Aug 12 2012

    Kann man Dich denn noch unterstützen? Oder ist die “Aktion” schon beendet? Schreib doch mal über den Fortschritt. Ich finde die Idee toll, egal was andere hier schreiben.

    • Mama Miez / Aug 12 2012

      Die Aktion läuft so lange, wie man mich unterstützen mag :)

  24. Sera / Sep 20 2012

    Hallo liebe Mamamiez,

    Gibt es denn eine Art Amazon Bücherwunschliste? Das ist eine Form der Unterstützung, zu der ich gerne beitragen würde. Also, zu einem Buch, nicht zur Wunschliste! :-)

    Ganz herzliche Grüße
    Sera

    • Mama Miez / Sep 20 2012

      Liebe Sera,
      das ist sehr nett, aber ich habe mir inzwischen so ziemlich jedes Buch, das unter Fachlektüre fällt, Second-Hand zugelegt :) Insofern ist mein Bedarf in dieser Berech gedeckt.

      • Sera / Sep 21 2012

        Ach, liebe Mamamiez,

        wir haben es echt nicht dicke, aber ich hatte eine mehr als dramatische Geburt, Kaiserschnitt, Verlegung von meinem Zwerg in ein anderes Krankenhaus aufgrund einer respiratorischen Anpassungsstörung und war lange durch den Wind. Meine Hebamme war kacke. Ich finde daher Deine Idee sooo gut, aber ich tue mir mit Geld so wahnsinnig schwer. Gibts was “Konkretes”, eine winzige Kleinigkeit, mit der man Dich unterstützen, mit dem man Dir eine Freude machen kann?

        Herzliche Grüße
        Sera

  25. Petra / Dez 19 2012

    Ich hätte so jemanden gebraucht!
    Eine tolle Sache – ich erlebe immer wieder, das neue Mütter vor eben diesen Problemen stehen!
    Leider alleingelassen!

  26. amberlight / Dez 28 2012

    Eine gute Sache und da ich inzwischen ein bisschen mehr als nur ein Gefühl für mögliche Blogeinnahmen habe, besuch doch mal meinen Tranzparenzbericht des letzten halben Jahres: http://amberlight-label.blogspot.de/p/blogeinnahmen.html Vielleicht ist da auch was für dich dabei. Das schwedische Microspendenportal Flattr ist mir beispielsweise recht sympatisch und so wie hier geschrieben wird, wäre mir das auch einen Flattr wert …

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