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30. Oktober 2014 / Pia Drießen

RUMSdibums 4

Weil es inzwischen ja wirklich schon schweinekalt ist, wollte ich mir unbedingt noch einen richtig warmen Kuschelpulli nähen. Da kam mir Lady Rose von MiaLuna gerade recht. Den von innen unheimlich flauschigen Kuschelfleece hatte ich noch aus der letzten Saison im Regal liegen. Der Farbton – eine Mischung zwischen Petrol und Türkis – ist der Hammer und gefällt mir unglaublich gut. Leider reichte der Stoff nicht mehr für die Kapuze, weshalb ich diese aus lachsfarbenem Sweat gemacht habe. Gefüttert ist die Kapuze mit den wundervollen Leaves von Lillestoff, der beide Farben enthält und daher optimal passte. Die Ärmelbündchen sind auch aus dem Sommersweat. Das hat erstaunlich gut geklappt.

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Der Hoodie ist unglaublich kuschelig und bequem. Ich bin schwer verliebt! Sowas tolles kann man nicht im Laden kaufen!

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Und darum geht meine Lady Rose heute auf wieder rüber zu den anderen RUMS-Ladies.

 

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29. Oktober 2014 / Pia Drießen

Laterne, Laterne, Bastelspaß und Sterne!

Dieses Jahr lud die Kita unserer Kinder zum gemeinsamen Laternenbasteln mit den Ü3-Kindern ein. Für mich bedeutete dies, an zwei Tagen, jeweils mit einem der Jungs, gemeinsam die Sankt Martins Laterne fürs diesjährige Sankt Martins Fest zu basteln. Das sah so aus:

Basteln mit dem Löwenmaul

Zunächst muss man wissen, dass das Löwenmaul basteln hasst. Er malt gerne Dinge aus, Sehr akribisch und auf gar keinen Fall über den Rand. Selber malen und/oder schneiden nervt ihn. Gut, das wusste ich vorher, also ging ich sehr neugierig in den Kindergarten und sah mir an, welche Laterne wir basteln sollten. Das war zu machen. Eine vorgefertigte Form musste mit Transparentpapierfenstern versehen werden. Darauf sollten dann 2 Motive aus Pappe ausgeschnitten und ebenfalls aufgeklebt werden. Was das Löwenmaul gerne macht, ist rum matschen. Auch gerne mit Kleber. Alles andere ist doof und “kann ich nich!” Er versuchte sich kurz daran, ein Transparentpapierfenster auszuschneiden. Die Schere knickte einmal um und lag dann auf dem Tisch, wo das Löwenmaul sie böse as böse can be anfunkelte. “Ich kann das nich!” Ich beschäftigte ihn also damit, sich Motive auszusuchen, während ich die Fenster ausschnitt. Er durfte dann den Kleber auf den Korpus schmieren. Viel Kleber. Die hält für die Ewigkeit. Aufkleben durfte ich das Papier dann wieder selber. 

Es folgte die Motivauswahl mit ganz konkreten Vorstellungen. “Fledamaus und ein Gespens’! Aber in freundlich!” Ich skizzierte ein Gespenst. “Nein, das is nich freundlich. Das muss den Mund so haben. Nach oben!” Also malte ich einen möglichst breit grinsenden Mund. Er war nicht überzeugt. Ich schnitt die Form trotzdem zu und gab ihm dann meine erste Skizze, damit er einen Mund nach seinen Vorstellungen hinein malen konnte. Das beschäftigte ihn so lange, bis das Gespenster komplett ausgeschnitten und aufgeklebt war. Dann kamen wir zur Fledermaus. Die war natürlich auch nicht freundlich genug. Weil die spitzen Zähne, die sie unbedingt haben musste, aussahen, wie hängende Mundwinkel. So hatte ich die Fledermaus zwar in einem Zug fertig skizziert, saß dann aber 15 Minuten über dem freundlichen Federmausmund, den mein Sohn sich eben vorstellte. Irgendwer brachte Kekse und ich nutzte die Gelegenheit, die Feldermaus fertig zu stellen und aufzukleben. Das Löwenmaul war zufrieden. Immerhin hatte er Kekse. 

Alles in allem liegt der Bastelanteil der Löwenmaullaterne zu 90% bei mir und zu 5% beim Löwenmaul. Die restlichen 5% spreche ich den Keksen zu, die mich das Werk ohne größeres Drama beenden ließen. Aber stolz und glücklich ist das Löwenmaul trotzdem. Puh!

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Basteln mit dem Quietschbeu

Der Quetschbeu bastelt für sein Leben gerne. Bunt, kreativ, mit Schneiden, Kleben, Falten, Löchern. Da war ich gespannt, ob er mich überhaupt zum Zug kommen lassen würden. Ich hab noch nicht richtig gesessen, da flogen mir schon diverse Farbvorstellungen und -wünsche um die Ohren. “Ich will einen schwarzen Igel. Der Körper soll blau sein! Mama, gibt es blaue Körper? Kann ich einen holen? Blau ist super!” Die Vorschulkinder sollten einen Igel basteln, der mit vielen bunten Zacken ein echter Hingucker ist. Wir fanden einen blauen Körper (runde vorgestanzte Form) und suchten uns die bunten Pappen für die Zacken aus. Rot, Gelb, Blau, Grün, Orange. In möglichst leuchtenden Farbtönen. Ich zeichnete eine Zacke als Schablone vor und übertrug diese dann auf die Pappen. 20 Stück insgesamt. Und während der Quietschbeu mit dem Ausschneiden beschäftigt war, dabei über die blöde Schere schimpfte, die den Karton eher knickte, als schnitt, ich ihm darauf sagte, er sollte eine schärfere Schere suchen und er der Meinung war, schärfer sei gleichbedeutend mit spitzer, welche er allerdings nicht fand, übertrug ich die Igelform auf schwarzen Karton und schnitt diese aus. Dann saß ich da und schaute meinem Kind beim Ausschneiden der Zacken zu, die er mit viel Akribie zuschnitt. Multitasking ist nicht so die größte Stärke meines Kindes, weshalb er für jeden Satz das Schneiden unterbrechen musste. Und wie hier ja schon oft erwähnt redet er ununterbrochen. Aber wir waren ja nicht auf der Flucht.

Anschließend klebten wir gemeinsam die bunten Folien für den Körper in die Igelform und die Zacken an den Igelkörper. Der Quietschbeu rieb alles gründlich mit Kleber ein und ich drückte die Zacken fest. Teamwork! Die Bommelnasenspitze klebte der Quietschbeu fest und ich die Kulleraugen. Wir machten das wirklich super Hand in Hand. Ich war ganz begeistert. Da ich ja an Perfektionismus leide, ist basteln mit den Kindern manchmal etwas schwierig für mich. Das wird nicht unbedingt leichter, wenn der Sohn genauso tickt. 

Das Anschaungsobjekt des Igels hatte 18 Zacken. 9 auf jeder Seite. Das machte mich von der ersten Sekunde an kribbelig, weshalb ich auch 20 Zacken aufgemalt hatte. Beim aufkleben platzierten wir die Zacken dann allerdings so, dass die 2 zusätzlichen Zacken keinen Platz mehr fanden. Der Quietschbeu betrachtete seine Laterne, legte den Kopf schief  und stellte fest: “Sehr schön. Aber da fehlt ein Zacken. Das sind nur 9! Das ist nicht gerade!” Gnaaaaa! Leider war der letzte Zacken nicht mehr unfallfrei abzulösen, weshalb wir auf das Ankleben der übrigen 2 Zacken verzichten mussten. Unterm Strich  tat es uns beiden ganz gut, mal über unseren Symmetriewahn hinweg gehen zu müssen. Schlafen werden wir beide deshalb nicht schlechter. Die Bastelleistung bei dieser Laterne lag zu 70% beim Quietschbeu und 30% bei mir.

Beim anschließenden Zusammenfügen der einzelnen Komponenten mit der Heißklebepistole verbrannte ich mir erst sämtliche Finger und klebte mir final Mittelfinger und Daumen zusammen. Ich bin eben keine Bastelmutti. Echt nicht. Da backe ich lieber 5-stöckige Kuchen. 

Aber! Die Laterne ist optisch der Hit! So ein schönes Modell. Der Quietschbeu ist jedenfalls stolz wie Bolle und auch ich bin absolut begeistert von der schönen Motividee und der tollen Wirkung durch die bunten Zacken.

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Am Ende dieser Tage bleibt die Erkenntnis, dass ich zwei völlig unterschiedliche Basteltypenkinder habe: Den Anti-Bastler und den Hyper-Bastler.

Wir haben es dennoch geschafft gemeinsam zwei völlig unterschiedliche, aber im Ergebnis wirklich schöne Laternen zu basteln. Halleluja!

 

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28. Oktober 2014 / Pia Drießen

Der Kaisa!

Das Löwenmaul im Auto:

“Mama, der S. war im Kinnagarten Kaisa!”
“Was für ein Kaiser?”
“Na, Kaisa!”
“Ich kenne keinen Kaiser?”
“Kaisa, Mama! Wie das Meedchen. Die war auch schon mal Kaisa!”

Na? Wer kommt drauf? Ich hab etwas gebraucht.

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27. Oktober 2014 / Pia Drießen

Alles ist gut.

Heute war so ein Tag, an dem mir ganz schrecklich bewusst war, wie dankbar und glücklich ich für meine 3 Kinder bin. So wundervolle Wesen. So albern, witzig und humorvoll. So feinfühlig, im Umgang unter- und miteinander. Das Meedchen holt den Brüdern die Schuhe, sie helfen ihr gemeinsam beim Schuhe anziehen. Der Quietschbeu öffnet ihr den Joghurt, das Löwenmaul bringt ihr einen Löffel. Sie interagieren so unglaublich herzlich und liebevoll miteinander, dass mir das Herz aufgeht.

Da waren viele Sorgen in der letzten Zeit. Ob ich wirklich allen 3 ausreichend Aufmerksamkeit schenke. Der Quietschbeu, der sich gerade durch das ganze Vorschulprogramm und diverse Tests in einer sehr ehrgeizigen Phase befindet und das Meedchen, welches in bester Autonomiephase steckt.  Dazwischen das Löwenmaul, ohne große Ansprüche, immer etwas ruhiger und genügsamer als seine Geschwister, aber zeitgleich so voller emotionaler Ausbrüche über Kleinigkeiten. Das hat mich wirklich sehr beschäftigt. 

Als wir letzte Woche erneut bei der Familieberatung waren und wieder zu hören bekam, wie gut wir uns doch in unsere Kinder einfühlen könnten und wie schön es zu sehen wäre, dass wir als Eltern ganz offensichtlich toll miteinander reden können und an einem Strang ziehen, da fühlte ich mich, wie in Ballon, aus dem die Luft entweicht. Mit einem lauten Pups-Pfff-Geräusch. Die ganzen Sorgen und die Anspannung der letzten Wochen verpuffte einfach so.

Ja, die Kinder stecken immer wieder in Phasen. Mal versetzt, mal zeitgleich. Und nein, man kann ihnen nicht immer und jederzeit gleichermaßen gerecht werden. Allein deshalb schon nicht, weil sie zu unterschiedlichen Zeitpunkten unterschiedlich starke Bedürfnisse haben. Aber wir machen das gut. Wir haben ein waches Auge auf jedes unserer Kinder. Wir reden miteinander über diese und jene Situation, wie sie zu Stande kam und wie man am besten reagieren kann. 

Es ist nicht immer leicht, aber es sind genau diese Dinge, die das Elternsein ausmachen. 

An so Tagen wie heute, an denen man in jeder Sekunde beobachten kann, wie liebevoll ihr Verhältnis zueinander ist, wie gut ihr soziales Miteinander funktioniert, da sorge ich mich gar nicht. Da bin ich einfach nur glücklich und dankbar über 3 ganz bezaubernde Wesen, die sind in ihrer Umwelt ganz offensichtlich wohl und geborgen fühlen. Die mit ihrer Interaktion zeigen, dass wir sie auf den richtigen Weg gebracht haben. Dass die Rahmendingungen stimmen. Dass sie wissen, wie gegenseitige Fürsorge und Hilfsbereitschaft funktionieren. 

Und wenn der Quietschbeu dann wieder sagt, er hätte so gerne noch eine Schwester und ihm dabei völlig egal wäre, dass es dann noch lauter ist und er mich mit noch einem Geschwisterkind teilen müsse, dann streichelt auch das meine Muttiseele.

3 so große Herzen in 3 so kleinen Kindern. Alles ist gut.

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27. Oktober 2014 / Pia Drießen

Just for me moments 43/2014

Anfang der Woche war ich mit meiner Schwester bei IKEA. Erstmal gemütlich frühstücken und diese viel zu süße Waffel futtern. Anschließend sind wir durch den Laden geschlendert und haben alles außer Teelichter gekauft. (Stumpenkerzen sind ja glücklicherweise keine Teelichter).
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Außerdem habe ich mir höchst persönlich und ganz selber ein Kuscheltier gegönnt.So lang ich denken kann, hätte ich gerne einen Dackel. Ich bekam dann einen von Steif, den ich Raudi nannte. Aber der hat so lange auf dem Dachboden gelegen, dass er heute unkuschelbar mufft. Also musste Bine her. Benannt nach dem saucoolen Dackel meiner Tante. Hier seht Ihr Bine und mich nach unserem Einkauf. Bine ist jetzt immer dabei. Was der Quietschbeu kann, kann ich schon lange.20141027_03

Während ich diese Woche endlich Staffel 9 von Grey’s Anatomy zu Ende geguckt habe, konnte ich wieder ein paar Schnittmuster kleben. Die Jungs brauchen dringend eine vernünftige Herbstgarderobe. Hier sind es Herzbuben von Fred von SOHO.
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Das der Herbst wirklich da ist, erkennt man zuverlässig an meinem ausgeprägtem Heiße Schokolade mit Sahne Jieper. Den ich natürlich auch ausgiebig befriedigt und zelebriert habe.20141027_04

Am Wochenende baute der Quietschbeu (!) mir mein bei IKEA gekauftes neues Stoffregal auf, woraufhin ich erstmal alle auf dem Fußboden liegenden Stoffe sortierte, faltete und einräumte. Bei der Gelegenheit habe ich dann auch gleich mal ein paar Nähprojekte zusammen gestellt. Der arme Stoff soll sich ja da nicht langweilen.20141027_06

Ein neues Hörbuch habe ich auch angefangen und mich bereits bis ins Kapitel 94 vorgekämpft: “Weit weg und ganz nah” von Jojo Moyes. Ich werde es wohl aber abbrechen. Es ist einfach sehr sehr langatmig und hat kaum Spannung. Dafür ist es aber mit wunderbaren Worten erzählt. Das hat die Moyes echt drauf.20141027_01

Und wie war Eure Woche? Hattet Ihr schöne Just for me moments und etwas Ich-Zeit? Dann erzählt davon in Euren Blogs und verlinkt den Beitrag (nicht das Blog) in unten stehender Linkliste. Wer kein Blog hat, kann via Twitter oder Instagram mit dem Hashtag #JFMM teilnehmen.

Die Teilnehmer der letzten Woche findet Ihr hier.

Habt eine bezaubernde Woche!

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26. Oktober 2014 / Pia Drießen

sew a long

Nachdem ich für das Julimädchen von Judith ein Longshirt nähen sollte und mir in Ermangelung einer Schnitts selber einen hergeleitet habe, habe ich mich in das Longshirt schwer verliebt. Es steht dem Meedchen einfach grandios gut, passt super und bleibt da, wo es sitzen soll. Inzwischen habe ich einige dieser Shirts genäht und weil ich immer wieder gefragt werde, welcher Schnitt das ist, zeige ich Euch heute kurz, wie Ihr Euch den Schnitt selber basteln könnt.

Zunächst braucht Ihr einen normalen Basis-Langarmshirt-Schnitt. Oder Ihr zeichnet Euch selber einen (bei Interesse kann ich hier gerne auch mal zeigen, wie das ganz einfach geht.). In diesem Fall habe ich ein Basic No. 1 Longsleeve von Lillesoll & Pelle gewählt. Letztendlich funktioniert es aber mit jedem Langarmshirt-Schnitt.

Vorder- & Rückteil müsst ihr am unteren Saum dann 3 – 6 cm verlängern. Bis Größe 86 reichen 3 cm. Bis Größe 92 bis 104 sind es 4 cm, Größe 110 – 122 5cm und so weiter. Da der Po in der Regel etwas mehr Umfang hat, als der Bauch, muss das Shirt zusätzlich an den Seiten um 2 – 4 cm verbreitert werden. Weil bei den kleinen Größen der Windelpo nochmal zusätzlich aufträgt, sollten es mindestens 2 cm sein. In den größeren Größen kommt es ein wenig auf die Körperfülle des Kindes an. Bei einem schmalen Kind sollten 2 cm immer reichen. Am besten messt Ihr den Poumfang Eures Kindes und vergleicht diesen mit der Breite des Shirts. So bekommt Ihr einen guten Anhalt. Man soll sich in dem Longshirt ja noch gut bewegen können.

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An Ärmel, Schulter und Hals schneidet Ihr mit normaler Nahtzugabe zu. Ich mach das freihändig. Meist etwas zwischen 0,5 und 1 cm.

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Dann näht Ihr das Shirt wie gehabt: erst die Schulternähte schließen, dann die Ärmel ansetzen und die Seiten- und Ärmelnähte in einem Rutsch schließen.

Danach wird das Saumbündchen des Longshirts angesetzt. Dazu messt Ihr die Breite des fertigen Shirts, wenn es flach vor Euch auf dem Tisch liegt und zieht 1-2 cm ab und multipliziert mit 2. Je nachdem, wie breit oder schmal Euer Kind ist. Das Meedchen ist “normal” gebaut. Da ziehe ich 1 cm ab. Dann schneidet ihr Euer Bündchen mit einer Höhe von

Größe 56: 10 cm (Endhöhe ca. 4 cm)
Grüße 62: 11 cm (Endhöhe ca. 4,5 cm)
Größe 68: 12 cm (Endhöhe ca. 5 cm)
Gräße 74: 13 cm (Endhöhe ca. 5,5 cm)
Größe 80: 14 cm (Endhöhe ca. 6 cm)

und der von Euch errechneten Breite ohne Nahtzugabe zu.

Beispiel Größe 92:
Saum = 27cm breite – 1 cm = 26 cm -> Bündchenbreite = 52 cm (26 cm im Bruch), Bündchenhöhe 16cm

Dann wird das Bündchen an den T-Shirtabschluss angenäht. Anschließend noch Halsbündchen und Ärmelbündchen annähen und gegebenenfalls absteppen. Fertig!

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Besonders toll passt übrigens die 10 Minuten-Leggins nach dem Freebook von Mopseltrine zum Longshirt. Einfach eine passende Leggins in der Farbe der Ärmel dazu nähen!

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Nun muss ich wohl oder übel die Produktion fürs Meedchen einstellen. Ihr Schrank geh kaum noch zu. Aber vielleicht nähe ich noch einfach welche just for fun in verschiedenen Größen und biete sie dann zum Kauf an. Mal sehen.

Erzählt mir bitte, wenn Ihr es ausprobiert habt und zeigt Eure Ergebnisse. Ich bin da sehr neugierig.

 

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23. Oktober 2014 / Pia Drießen

Rumsdibums 3

In den letzten Tagen habe ich endlich wieder Zeit gefunden, für mich selber zu nähen. Und weil heute wieder RUMS-Tag ist, zeige ich Ihnen die guten Stücke hier.

Nummer 1 ist eine Lady Rose von MiaLuna, genäht aus dem wunderschönen Sommersweat von Lillestoff. Der Hoodie fällt leicht A-Förmig, was meine breiten Hüften zusätzlich betont. Daher habe ich unten ein Bündchen dran genäht, um das wieder einzufangen. Die Kapuze und das Bildenband sind aus Blattwerk von Blaubeerstern. Durch das Bindeband erhält der Hoodie ein femininere Note, als das bei Hoodies sonst so der Fall ist. Daher mag ich den Schnitt so sehr. Bequem ist er außerdem. Sehr sogar.

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Nummer 2 ist ein weiteres Wickelkleid von ki-ba-doo, diesmal aus dem wundervollen Leaves-Jersey, ebenfalls von Lillestoff. Leider hatte ich mich etwas verrechnet, weshalb der Stoff dann für die Ärmel nicht mehr ausgereicht hat. Aber der Petrol-farbene Jersey passt perfekt zum Leaves, was dieses kleine Malheure nicht weiter tragisch macht.

Der Schnitt ist sau bequem und dabei wirklich kleidsam. Das Kleid fällt einfach sehr Figur schmeichelnd, wenn sie verstehen ;)

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Bei soviel Zeit im Nähzimmer kann man schon fast von einem ZEN-artigen Zustand sprechen. Ich bin in Grund und Boden entspannt *mihihi*

 

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22. Oktober 2014 / Pia Drießen

business als usual

  1. Genäht
    2 Kundenaufträge sowie eine Cord-Knickerbocker für das Meedchen, ein Ranglan-Shirt für den Quietschbeu und ein Wickelkleid für mich. 
  2. Gebastelt
    Eine Laterne mit dem und für das Löwenmaul im Kindergarten. Eine schlichte rechteckige Form war vom Kindergarten vorgegeben. Das Löwenmaul entschied sich für grüne Fenster sowie eine Fledermaus und ein Gespenst in je einem Laternenfenstern. Da das Löwenmaul Basteln einfach total Kacke findet (außer man kann großzügig und großflächig irgendwo Kleber drauf schmieren), beschränkte er sich auf Anweisungen austeilen: “Ich will eine Fledamaus! Und ein Gespenst! Aber ein Liebes. Das muss freundlich gucken. Die Fledamaus auch. Lächeln muss sie. Den Mund so nach oben gebogen!” Ich zeichnete also Fledermaus und Gespenst und korrigierte so lange, bis mein pingeliger Sohn zufrieden war. Aufgeklebt hat er sie dann wieder. 
  3. Eingekauft
    Mit allen 3 Kindern ohne Zwischenfälle, Wutausbrüchen, Weglaufern oder Regalausräumern. Total gesittet einmal durch den Aldi und wieder raus.
  4. Gebacken
    Zwei Bleche Apfelkuchen, die der Miezmann morgen mit in den Dienst nimmt, um seinen Geburtstag nachzufeiern. Das Rezept gibt es hier.
  5. 20141022_01Gekocht
    Schweinegeschnetzeltes Gyros-Art mit Reis und Kräuterquark (Kinder)  bzw. Zaziki (Erwachsenen).

So ein völlig normaler Durchschnittstag. Dafür keine Wäsche gewaschen und nicht geputzt. Das ist dann morgen wieder dran. 

Außerdem hat der Quietschbeu heute dann, für uns alle doch sehr überraschend, den seit gestern wackelnden ersten Milchzahn verloren. Er hatte den ganzen Tag immer wieder mit der Zunge daran rum gewackelt, dann einmal blöd drauf gebissen und von da an hing der Zahn nur noch an einem Fädchen. Kurz vorm Abendessen hatte er ihn dann plötzlich in der Hand. Das ging schnell! Hoffentlich ist die Zahnfee auch von der spontanen Truppe. Am Abend sorgte sich der Quietschbeu jedenfalls, wie sie wohl unter sein Kopfkissen drunter käme, dass er sie nicht zerdrückt, dass sie den Zahn auch findet und was sie ihm wohl da lassen würde.

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Haben Sie einen bezaubernden Abend und eine geruhsame Nacht! Bis morgen.

 

 

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21. Oktober 2014 / Pia Drießen

hysterisches Quiekheullachen (Meilenstein)

Irgendwie waren hier die letzten 5 Jahre immer irgendwelche Zähne unterwegs, schmerzten mal mehr und mal weniger, kamen mal mit mehr Tamtam und mal ganz heimlich. Aber um Zähne – Milchzähne – ging es irgendwie immer.

Als ich heute die Kinder aus dem Kindergarten abholte, kam der Quietschbeu auf mich zu gerannt, riss den Mund auf und rief aufgeregt: “Guck mal!” Ich sah ihn verdutzt an, denn eigentlich sah ich nix, außer seinen kleinen weißen Zähnen. Und er hat so schöne gerade Zähne.

“Nein, wieso? Wackelt einer?”
“Ja!”
“WELCHER?” (ich war _so_ kurz vor hysterisch!)
“Der da!” Er zeigte  in seinen Mund.
“Ich seh’ nichts! Welcher? Wackel mal daran!”

Und er wackelte mit den oberen Schneidezähnen an den unteren herum. Ich fragte, ob ich mal fühlen durfte, da ich immer noch nichts wackeln sah und er nickte. Vorsichtig – ganz vorsichtig – streckte ich meinen Zeigefinger aus und wackelte erst am linken unteren Schneidezahn (bombenfest), dann am rechten. Erschrocken zog ich meine Hand ruckartig zurück, riss die Augen auf und quietschte sehr laut. Dann schossen mir die Tränen in die Augen und ich lachheulte: “Ein Wackelzahn! Männlein! Dein erster Wackelzahn!

Er grinste über das ganze Gesicht und ich wurde von diesem “Oh mein Gott, mein Kind wird groß. Dem fallen jetzt die Milchzähne aus und morgen zieht er aus!” völlig überrannt. 

Immer wieder musste er für mich am Zahn wackeln und immer wieder quiekte ich begeistert. Sehr verrückt, das ganze. Im Auto wollte ich dann ein Foto des Wackelzahns für Tante Mimi machen. Ein bisschen verrückt, ein Foto von einem Wackelzahn zu machen, den man auf dem Foto eh nicht wackeln sieht. Aber was dabei raus kam, erstaunte mich erneut: hinter dem noch nicht wackelnden linken Schneidezahn kann man bereits den ersten bleibenden Zahn sehen! Hinter dem wackelnden rechten Schneidezahn hingegen noch nichts. “Hast Du das nicht gemerkt? Dass da ein neuer Zahn raus guckt?” Er fuhr mit der Zunge über die Stelle und grinste erneut: “Nö!

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Verrückt. Das ist so verrückt. Vor drei Tagen noch gab ich dem Meedchen ein Schmerzmittel, weil sie die halbe Nacht vor Schmerzen weinte. Der letzte fehlende Milchbackenzahn! Am nächsten Morgen witzelte ich im Kindergarten mit der Erzieherin des Meedchens, dass sobald das Meedchen alle Zähne habe, beim Quietschbeu die ersten Milchzähne ausfallen würden. So schnell wird aus einem Spaß Ernst. Und wir sind jetzt alle sehr aufgeregt, wann es soweit sein wird. Wann der Zahn wirklich ausfallen wird, ob er in einem Apfel stecken bleibt oder beim Zähneputzen ins Waschbecken fällt oder er ihn mit den Fingern herauspopelt. Eine hübsche Zahndose habe ich jedenfalls heute direkt bestellt. Und in die Sache mit der Zahnfee muss ich mich jetzt auch noch mal rein denken. 

Das ist ja alles so aufregend!

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20. Oktober 2014 / Pia Drießen

Von Autos, Erdlöchern & Kampfsportmäulchen.

Der Zeitplan am Morgen funktionierte eigentlich ganz gut. Wir waren just in time, als wir um 7:30 Uhr das Haus verließen. Alle Kinder stiegen ohne großes Gezeter in ihre Sitze, ich schnallte eines nach dem anderen an, setzte mich ans Steuer und … nix. Das Auto startete nicht. Tickticktick. Mehr kam nicht. Da wir schon länger Probleme mit dem Anlasser haben und das Auto gerne auch erst beim zweiten Versuch startete, diagnostizierte ich den endgültigen Anlassertod. Also alle Mann wieder aus dem Auto raus, die Rucksäcke auf die dazugehörigen Rücken verteilt und los marschiert. Herbst ist toll. Da liegen so viele bunte Blätter auf der Erde, die man auch alle wunderbar aufheben kann, nur um dann keine Hand mehr frei zu haben, wenn Mama eben diese beim Überqueren der Straße einfordert. Aber wir kamen natürlich trotzdem irgendwie 30 Minuten später am Kindergarten an.

Auf dem Rückweg, für den ich gerade mal 15 Minuten brauchte, erreichte ich endlich den Mann, der den Tod der Autobatterie als mögliche Option zum Anlassertod in den Raum warf. Ich versicherte ihm, das Auto also zuerst zu überbrücken, bevor ich Werkstatt und ADAC kontaktieren würde. 

Kurz nach 9 Uhr kam meine hochschwangere Freundin, die mich zwinkernd fragte, ob ich denn überhaupt wisse, was ich da tue. Ich hantierte möglichst professionell mit den Überbrückungskabeln herum (gesehen hab ich das ja schon mal!) und fragte zwischendurch Tante Google, weil ich mir bei der Reihenfolge der Kabel unsicher war. Als schließlich alles so saß, wie gefordert, bat ich Steffi doch bitte Abstand von beiden Autos zu nehmen (sone Hochschwangere will man ja am liebsten rundum die Uhr in Watte packen, nicht jedoch mitten in Stromtauschversuchen mit magerem Halbwissen sehen) und zündete nacheinander beide Autos. Also eigentlich zündete ich nur ihr Auto. Meins machte weiterhin tickticktick. Also doch der Anlasser!

Ich telefonierte erneut mit dem Miezmann und wir verabredeten, dass er früher frei machen würde, damit er dann mit dem Abschleppdienst in die Werkstatt fahren könne, während ich die Kinder einsammelte. 

[In der Zwischenzeit verbarrikadierte ich mich im Nähzimmer und nähte mir eine Lady Rose nach dem neuen eBook von MiaLuna. Wun-der-schön! Zeige ich Ihnen am Donnerstag!]

Gegen 13:30 Uhr verkündete der Miezmann, er würde jetzt los fahren und ich rief direkt beim ADAC an, um einen Abschleppdienst zur Werkstatt zu ordern. Beim ADAC sagte man mir, dass vorher immer erst ein Pannenhelfer kommen würde, um zu gucken, ob das Auto denn auch wirklich fahruntüchtig war. Ich nahm das so hin. Hauptsache es bewegte sich zum Schluss irgendwas.

Pannenhelfer und Miezmann kamen fast zeitgleich an. Ich schilderte kurz den Sachverhalt und der Pannehelfer wollte wissen, ob denn irgendwas am Auto länger an gewesen sei. Lampen oder so. Tatsächlich hatte den halben Sonntag über der Kofferraum unseres Autos aufgestanden. Warum wissen wir selber nicht genau. Aber ich gab diesen Sachverhalt kleinlaut, mit einem etwas lauteren “Aber ich hab schon versucht zu überbrücken. Da ging auch nix!“, an. Jedenfalls holte der gute Mann dann so ein Überbrückungsgerät aus dem Auto, schloss das an (so, wie Tante Google es mir auch schon erklärt hatte) und ich sollte den Motor starten. Wihüwihüwihütickticktick.

SEHNSE!

Gut, das Wihüwihüwihü war neu. Aber immerhin noch tickticktick.

“Ist kein Automatik, oder?”
“Nein.”
“Dann treten se noch mal die Kupplung ganz durch und starten den Motor erneut.”

WihüwihBrrrrrmmmmmmmmm! 

Erdboden auf, Pia rein, Erboden zu!

Für alle zukünftigen Stromüberbrücker: wenn Tante Google sagt, man soll Minus an ein unlackiertes Stück Karosserie im Motorraum anklemmen, dann meint Tante Google ein unlackiertes Stück der Karosserie im Motorraum. Und kein lackiertes. So. 

Der Pannenmann nahm’s mit Humor und verabschiedete sich mit dem Hinweis, dass wir den Motor jetzt mindestens 45 Minuten laufen lassen sollten. Kurzerhand bauten wir die Kindersitze in den Zweitwagen ein und ich schickte den Miezmann mit unserem Elefantenbaby auf die Straße, ein paar Kilometer schrubben, während ich mit dem kleinen Urmel (Der Quietschbeu kann sich das Wort Opel nicht merken und nennt unseren Zweitwagen daher immer “das Urmel”) die Kinder einsammelte.

Vom Kindergarten aus ging es dann direkt zum Aikido*-Training, das wir uns heute einmal ansehen wollten, da das Löwenmaul unbedingt irgendeinen Sport machen will, aber bloß kein Turnen oder Fußball. Da das Angebot für 4,5jährige sonst aber nicht viel her gibt, sollte es nun also Aikido sein. Der Quietschbeu erklärte von vorne herein, dass er da nicht mitmachen und nur zugucken wollte. Dem steckt das Probeturnen vom Ü4-Turnen  noch in den Knochen. Es lief auch alles wunderbar. Das Löwenmaul hörte den Anweisungen des Meisters gut zu und tat das, wozu er aufgefordert wurde. Er lachte und alberte mit seinem Freund herum. Alles schien prima. Von gleich auf jetzt kam er heulend angelaufen und verkündete, er wolle da nicht mehr mit machen. Ich war ein bisschen perplex, denn eigentlich lief es so gut, dass ich nicht mal einen Zweifel daran hatte, dass er riesigen Spaß hatte.

Nachdem er sich nicht beruhigen ließ, fuhr ich also mit allen 3 Kindern wieder nach Hause. Im Gespräch mit dem Papa konnte das Löwenmaul dann erklären, warum er da nicht mehr hin wollte: es war ihm schlichtweg zu anstregend. Er war nach guten 60 Minuten (15 Minuten vor dem Beginn des Unterrichts plus 45 Minuten Training) ununterbrochenem Herumrennen und Springen einfach fix und fertig. Die Unterrichtsstunde ging aber 90 Minuten. Er war körperlich einfach völlig erschöpft. 

Auf der einen Seite ist das sehr schade, denn er sagt selber, dass er viel Spaß hatte. Auf der anderen Seite bin ich froh, dass er seine Grenzen selber bereits so gut erkennen und auch berücksichtigen kann. Wir werden nun also erstmal ein wenig Zeit ins Land gehen lassen und wenn er wieder dort hin möchte, dann darf er das sehr gerne. Grundsätzlich finde ich Aikido nämlich eine wahnsinnig interessante und spannende Sache. 

Die Kinder waren heute alle 3 jedenfalls sehr früh im Bett. Erschöpft und müde. Das Meedchen zudem ohne jegliche Anzeichen einer Erkältung aber völlig heiser. Sie klingt wie Mickey Mouse auf Speed nach 3 Schachteln Marlboro und einer Flasche Jack Daniels. Hoffen wir, dass es dabei bleibt.

*Aikido ist eine überwiegend defensive Kampfkunst gegen bewaffnete und unbewaffnete Angreifer.

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20. Oktober 2014 / Pia Drießen

Just for me moments 42/2014

Eins ist klar: meine letzte Woche war von kulinarischen Hochgenüssen bestimmt. Und da ich besonders gerne und viel in Gesellschaft esse, heißt das zeitgleich, dass ich viel Gesellschaft hatte. Eine schöne Woche. Rundum.

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Einer der schönsten Just for me moments war definitiv der Vormittag im Mediterana, welches der Miezmann und ich tiefenentspannt verließen.

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Donnerstag war ich mit zwei Freundinnen abends beim Spanier essen. Tappas, so viele der Tisch beherbergen konnte. Ich roch am nächsten Tag zwar wie eine Knoblauchplantage, aber die Gespräche und das Essen waren so verdammt gut, dass das völlig nebensächlich war.

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Freitag traf ich mich mit meiner allerliebsten Sero zum Mittag. Diesmal gab es Mexikanisch und natürlich auch wieder wunderbare Gespräche. So lässt sich das Wochenende ganz entspannt und mit neuer Energie einläuten.

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Genäht hab ich diese Woche natürlich auch wieder. Ein Fuchs-Shirt für das Löwenmaul. das er sich so sehr gewünscht hatte. Zudem ein Longshirt nach den Wünschen von Judith für ihr Julimädchen. Und weil sie am Freitag dann noch ratzifatzi Mutter vom bezaubernden Oktobermädchen wurde, habe ich noch ein kleines passendes Set für den kleinen Neuankömmling genäht. Willkommen kleiner Mensch!

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Zuletzt habe ich diese Woche noch ein neues Hörbuch angefangen. Nachdem ich nur Gutes davon gehört habe, dann ja aber doch nie dazu kam, es zu lesen, habe ich mich für “Ein ganzes halbes Jahr” von Jojo Moyes entschieden. Bisher ist es ganz rührend, aber noch nicht atemberaubend, wie viele es nannten. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

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Über meine letzte Woche kann ich mich nun wirklich nicht beklagen. So viele tolle, liebenswerte Menschen um mich herum gehabt, wie schon lange nicht mehr. Lecker gegessen. Mehrfach. Viel geschlafen und entspannt. Ja, das war eine sehr gute Woche. Mal sehen, was die nächste bringt.

Wer seine Just for me moments ebenfalls in seinem Blog festhält, kann den jeweiligen Beitrag für die vergangene 42. Kalenderwoche anschließend gerne in der unten stehenden Linkliste verlinken. Wer kann Blog hat, kann via Twitter oder Instagram unter Verwendung der Hashtags #JFMM und für die aktuelle Woche #JFMM43 teilnehmen.

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15. Oktober 2014 / Pia Drießen

Ein wundervoller Geburtstagstag

Nachdem der Miezmann im vergangenen Jahr seinen Geburtstag in Afghanistan ohne uns feierte, konnte wir dieses Jahr – heute! – den ganzen Tag miteinander verbringen und genießen. Mit wir meine ich ihn und mich. Die Kinder verbrachten den Vormittag im Kindergarten, damit wir ein ein paar Stunden ganz exklusiv für uns hatten. War das schön!

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Zum Frühstück gab es für alle Familienmitglieder einen schockoladigen Schokoladenkuchen. Natürlich mit Schokoladenglasur und Smarties. So verabschiedete das Miezmeedchen sich heute Morgen dann nicht nur von ihrem Papa, sondern auch vom Kuchen: “Tzüss Papa! Tzüüs Kuchn!

Nachdem ich die Kinder in den Kindergarten gebracht hatte, schnappten wir uns die gepackten Taschen und fuhren in den Mediterana Erholungspark. Ein wahrer Traum, der einem kleinen Miniurlaub gleicht. Wir ließen es uns die 4 Stunden richtig gut gehen. Zu Beginn suchten wir das Catalanisches Kräuterbad auf, das mit Thymian, Salbei, Lavendel und Rosmarin-Düften und 80 Grad Temperatur ein wunderbarer Einstieg war.  Danach gingen wir erstmal ausgiebig und opulent frühstücken. Vollgefuttert begaben wir uns in den Ruhebereich, wo der Mann sich mit einer Tageszeitung in eine Ruheliege verzog und ich mich in ein riesen großes Wasserbett mit Baldachin rollte und erstmal eine Stunde tief und fest schlief. Anschießend schlenderten wir in eine kleine Bar des indisch-arabischen Bereichs, wo wir uns einen großen alkoholfreien Fruchtcocktail gönnten, bevor wir dann zuerst in die Rosensauna und danach in die Steinsauna gingen. 

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Die 4 Stunden vergingen wie im Flug und ich war richtig traurig, dass die Zeit so schnell verflogen war. Wir müssen unbedingt mal einen ganzen Tag dort verbringen. Allein in dem Wasserbett, mit leisem Wasserplätschern im Hintergrund und wunderbaren entspannenden Düften in der Luft, hätte ich locker 2-3 Stunden schlafen können. Das Essen im Mediterana ist zudem wirklich sehr lecker und das Angebot an Saunen, Ruhebereichen, Bars und Massagen ist so groß, dass es an Abwechslung ganz sicher nicht fehlt. Oh ja, am liebsten würde ich direkt wieder hin!

Anschließend fuhren wir direkt zum Kindergarten und holten die Kinder ab. Der Quietschbeu war ganz aufgeregt, weil er seinem Papa ein ganz besonderes Geburtstagsbild gemalt hat. Das Meedchen wiederum war aufgeregt, weil wir nach Hause zum Kuchen fahren würden.

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Das Bild zeigt (v.l.n.r.): das Löwenmäulchen, den Miezmann, das Meedchen, mich und den Quietschbeu. Die Zacken auf dem Miezmannkopf stellen die Geburtstagskrone da. Überall fliegen Ballons mit einer “43” darauf herum und “die Dinger, die aussehen wir durchgekritzelt, sind ein Feuerwerk!” (O-Ton Quietschbeu).

Der Nachmittag war ruhig und entspannt. Die Kinder aßen fast den ganzen Kuchen auf und feilschten um die Smarties. Morgen gehen der Miezmann und ich dann noch gemeinsam Shoppen, um uns beide für die kommende Jahreszeit auszustatten. Freitag muss er dann wieder arbeiten gehen.

Das war, nach dem letzten Jahr, ein ganz ganz ganz wunderbarer Miezmann-Geburtstag. Ich soll auch allen Gratulanten auf Instagram und Twitter recht herzlichen Dank für die guten Wünsche ausrichten.

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Mein lieber H.,

seit 13 Jahren gehören wir zusammen, gehen durch dick und dünn, lachen über die selben Dinge und schmieden die kunterbuntesten Pläne. Ich habe es nie bereut mich in Dich verliebt zu haben. Selbst die “schlechten” Zeiten hatten immer auch etwas Gutes und haben uns letztendlich dahin gebracht, wo wir heute sind. Ja, ich glaub an dieses “Schicksalsding”. Nach wie vor. Zu viele Zufälle spielen in unser Kennenlernen und unseren Weg mit rein. Du bist mein Rückhalt, in jeder Lebenslage. Niemandem vertraue ich mehr als Dir. Ich liebe Dich! CGYOOMH!

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