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19. August 2014 / Mama Miez

Kindergarten. Runde 4.

Morgen ist also der erste Kindergartentag des neuen Kita-Jahres. Das letzte Jahr für den Quietschbeu. Das Vorletzte für das Löwenmaul und das letzte U3-Jahr des Meedchens. Das erste Mal überhaupt, dass wir zum Beginn des neuen Kita-Jahres keine Gruppenwechsel oder Eingewöhnungen haben. Wir müssen ledigich hingehen, unsere Sachen wieder an die Haken hängen und los geht’s. Und dennoch sind wir alle aufgeregt.

Vorneweg die Jungs, die sich schon die ganze Zeit fragen, wie wohl ihre Gruppen nun aussehen. Die komplette Einrichtung wird zu jedem neuen Jahr neu eingeräumt, neue Spielecken und andere Spiele raus geholt. Das ist so ein bisschen, wie den Kindergarten ganz neu zu entdecken.

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Der Quietschbeu ist ein bisschen in Sorge, wie wohl so die neuen Kinder in seiner Gruppe sein werden. Dass die Neuen allesamt 2 Jahre jünger sind, als er, beruhigt ihn null Komma gar nicht. Ich hoffe sehr, dass dies auch bedeutet, dass er stets fair und freundlich den “Kleinen” gegenüber sein wird. Heute erzählte er mir, dass er noch genau weiß, wie traurig er war, als die großen Jungs ihn in seinem ersten Jahr in der Ü3-Gruppe so oft geärgert haben. Woraufhin ich entgegnete: “Ja, und vergiss das auch bitte nie!” Da hat er genickt und gesagt: “Ja, Mama. So traurig soll keiner wegen mir sein müssen.” Wollen wir hoffen, dass Du das wirklich nicht vergisst, mein Kind.

Zudem wird er eine neue Erzieherin bekommen. Das ist für ihn die größte Herausforderung. Neuen Menschen in seinem Alltag tritt er ohnehin schon sehr zurückhaltend entgegen. Bei Erwachsenen ist das nochmal schlimmer, als bei Kindern. Wir werden sehen. Ich denke, er hat eine beachtliche Veränderung mitgemacht. Zuhause habe ich ihn als sehr überlegt, nachdenklich und um Frieden bemüht empfunden. Eigentlich war in 8 von 10 Fällen das Löwenmaul der Provokateur. Leider lässt der Quietschbeu sich aber auch äußert einfach provozieren. Das endet oft in Tränen, Gekreische und zuletzt in Schubserei. Geschwister eben (beovr jetzt einer denkt, bei Miezens würde nur gekuschelt!).

Das Löwenmaul ist ganz schrecklich aufgeregt, da sein allerbester Freund nun endlich auch in seine Gruppe kommt. Die beiden sind ein halbe Jahr auseinander, aber da die Geburtstage so doof auseinander lagen, blieb der Löwenmaulfreund ein Jahr länger in der U3, als das Löwenmaul. Nun werden sie endlich wieder gemeinsam durch den Kindergartenalltag toben können. Ich wünsche den Beiden wirklich, dass das für sie toll wird. Ich würde beide als recht “ähnlich” bezeichnen. In so einigen Dingen. Aber auch da werden wir sehen, wie es sich entwickelt. Ich habe aufgehört wild in die Zukunft zu orakeln. Es kommt ja dann doch meist anders, als gedacht.

Im letzten Kindergartenjahr war das Löwenmaul ein absoluter Hormoniesuchti, der sich nahezu nie stritt und wenn, dann ging es nicht von ihm aus. Das kollidiert jetzt so ein wenig mit meiner Beobachtung daheim, in den letzten 4 Wochen. Aber, wie wir ja alle wissen, sind Kinder zuhause oft gänzlich anders, als im Kindergarten. Sie probieren in sicherer und vertrauter Umgebung soziale Rollenspiele und Verhaltensweisen aus, weil sie eben genau wissen: und wenn das nach hinten los geht, ist Mama immer noch da. Und der Bruder auch. Und alles kommt wieder in Ordnung.

Das Meedchen wird nach den Ferien die wenigsten Veränderungen erfahren. Es sind nur 3 Kinder in andere Gruppen gewechselt – unter anderem halt der Löwenmaulfreund – und bisher weiß ich von 2 neuen Kindern. Außerdem kommt eine der tollen Löwenmaulerzieherinnen aus der Elternzeit zurück. Das Meedchen kennt sie noch nicht, aber ich denke, sie werden sich schnell aneinander gewöhnen. Mir selber fiel erst heute wieder auf, welchen Sprachschub das Meedchen in den vergangenen vier Wochen hingelegt hat. Sie redet in ganzen Sätzen mit uns, kann von Begebenheiten, bei denen wir nicht dabei waren, für alle nachvollziehbar erzählen und wird von Fremden verstanden. Ich bilde mir folglich nicht länger ein, dass sie deutlich spricht, nein, sie tut’s nun wohl tatsächlich! Allerdings könnte ich sie nach wie vor für ihr “Meina!” fressen. Das ist ihre Version ihres Namens. Das darf sie gerne so beibehalten. 

Kleine Anekdote am Rand: Heute fand ich im Plastikmüll eine IKEA-Tüte und fragte, wer die da rein getan hätte. Ich fragte das Meedchen “Mathi, wart Du das?” und sie antwortete entrüstet, mit den Händen in der Taille: “Mama?! Nein! Mathi nich’ machen sowas! Papa war’s!” Na ja, sie war es natürlich doch. Aber allein für ihre Mimik und Gestik könnte man sie einfach die ganze Zeit nur knutschen. Kleine Gesichtskasperine. Von Geburt an. Hat sich nicht verwachsen. Kind ihrer Mutter ♥

So. Gepackt ist soweit auch alles. Die Beutel mit Wechselklamotten, Matschsachen, Hausschuhen, Sonnencreme und Zahnbürste hängen fertig an der Garderobe. Die Rucksäcke und CRabbelschuhe habe ich auch gewaschen und rechtzeitig trocken bekommen. Es kann also wieder los gehen. Aufregung. Vorfreue. Wooohooo.

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18. August 2014 / Mama Miez

Zeitreise: “Mach kein Kwatsch mit mia!”

Es ist vermutlich kein Geheimnis, aber bevor ich Mama Miez wurde, war ich nur die Pia. Also auch online. Ich blogge seit 2002 privates Zeug. Seit 2008 erst hier. Eine Zeit lang habe ich, weiß der Himmel warum, auch parallel gebloggt. Hier und dort. Das war ziemlich verrückt, kann ich Ihnen sagen. Nun, jedenfalls habe ich das alte Blog nun nach reiflicher Überlegung geschlossen. So richtig. Mit Passwort und so. Weg ist weg. Aber in den 12 Jahren, die ich dort Begebenheiten festhielt, habe ich auch den ein oder anderen Blogartikel verfasst, der es wert ist, nochmal gelesen zu werden. Oder zumindest wäre es zu schade, sie gänzlich verstauben zu lassen.

Manche dieser Artikel haben Kinderbezug. Andere sind einfach fiktive Kurzgeschichten, die ich mal zwischendurch schrieb. Auch mein alte Blog hatte den Untertitel “… bis einer heult!” Der Name war Programm. Ist es hier ja auch oft. Ich werde diese Beiträge von Zeit zu Zeit also nun auch hier veröffentlichen. Dazu habe ich die Kategorie “Zeitreise” angelegt. Es wird vorneweg einen kleinen Disclaimer zum ursprünglichen Veröffentlichungsdatum geben. Im anderen Blog hieß der Quietschbeu “der große Beebie”, das Löwenmaul “der kleine Beebie” und das Miezmeedchen “die Beebiene”. Ich werde das der Einfachheit halber hier aber anpassen. 

***

20140818_zeitreise01“Mach kein Kwatsch mit mia!”

Original veröffentlicht am 09.11.2011

Die Jungs sitzen am Esstisch und malen, weil wir noch Zeit haben, bevor wir in den Kindergarten aufbrechen müssen. Heute ist im Kindergarten große Sankt Martins Feier und es wird gemeinsam gefrühstückt, so dass ich keine Brotdosen packen muss. Ich steh also so in der Küche rum und  überlege, was ich noch sinnvolles tun könnte, um die verbleibende Zeit möglichst produktiv zu nutzen. Letztendlich entscheide ich mich dafür, etwas zu essen. Frühstücken ist ja nie wirklich verkehrt. Schwangerschafts-bedingt leide ich ohnehin unter akuten Fessattacken, gepaart mit Heißhungeranfällen. Man hörte davon. Und heute morgen ist es völlig klar: ich brauche sofort ein Nutella-Toastbrot. Als ambitionierte Anwärterin auf den Supermuttititel gibt es bei uns aber nur am Wochenende Nutellabrot zum Frühstück. Unter der Woche bestehe ich auf Wurst, Käse, Trallala (und nein, über die Sinnhaftigkeit dieser Regel werde ich nicht diskutieren!). Ich schmiere mir also in der offenen Kühlschranktür (nein, wir lagern das Nutella nicht im Kühlschrank) ein Brot und stopfe es mir mit drei großen Bissen in den Mund. Dann noch schnell kauen, schlucken, fertig.

“Mama, was machst Du da?”

“Ich gucke etwas nach.”

“Was guckst Du?”

“Was ich heute noch einkaufen muss. Ich gucke, was uns fehlt.” Ich schließe die Kühlschranktür, lächle den Quietschbeu an und beuge mich über ihn, um sein Gemälde zu bewundern.

“Ich will Nusspii!” (Der Quietschbeu isst lieber Nusspli. Wir haben immer beides im Haus.)

“Aber Schatz, Du weißt doch, dass wir nur am Wochenende Nusspli essen?”

“Dann Nutaja!”

“Für Nutella gilt das selbe. Nur am Wochenende!”

“Dann das da!”

“Was, da?”

“Das da!” Er hebt seinen kleinen Zeigefinger und wischt mir über den Mundwinkel, begutachtet dann seine Fingerspitze und leckt den Finger schließlich ab.

“Mama, das ist WOHL Nutaja! Mach kein Kwatsch mit mia!!!

War mir sehr peinlich. Ist es noch.

***

“Mach kain Kwatsch mit mia!” ist hier seitdem ein geflügelter Satz und bringt uns nach wie vor immer noch gerne zum Lachen. Und warum ich Quatsch so oft “Kwatsch” schreibe, wissen Sie jetzt auch. Quietschbeu-Lautsprache. Von damals.

 

 

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18. August 2014 / Mama Miez

Just for me moments 33/2014

In der letzten Woche habe ich es wieder nicht auf wirklich viele JFMM gebracht, dafür aber am Sonntag auf einen sehr sehr Intensiven. Ich habe stundenlang mein Büro entrümpelt, mich von Stoffresten getrennt, alle Stoffe neu gefaltet, sortiert und verräumt. Das war wirklich Arbeit von mehreren Stunden, aber es tat so gut, all die schönen Stoffe am Ende ordentlich in den Regalen zu sehen, alle Fadenraupen weggesaugt, den Schreibtisch komplett aufgeräumt und die Nähmaschinen einmal gründlich gereinigt zu haben. Zu guter Letzt habe ich sogar noch ein Shirt für das Löwenmaul fertig stellen können und ein paar schöne neue Kombinationen zusammenstellen können, die zur Herbstgaderobe der Kinder vernäht werden sollen. Ich war, trotz der vielen Arbeit, danach echt entspannt. Tiefenentspannt. 

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Die Motiv-Jerseys, unifarbenen Jersey und gemusterten Jersey sortiert und ordentlich eingeräumt ♥

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Ebenso die Sweats, Nickis und Plüschstoffe. Ahhhh! Was freu ich mich auf den Herbst und Winter!

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Und zuletzt die Baumwollstoffe, Cord, Jeans und Fleece. Da sie seltener angefasst und vernäht werden, kamen sie in einen Schrank mit Türen.

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So aufgeräumt und ordentlich war mein Arbeitszimmer seit langem nicht mehr. Herrlich! Da geht mir das Herz auf!

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Ja, genäht habe ich dann tatsächlich auch noch. Hier seht Ihr auch meinen aktuellen Nagellack. Essies Lovie Dovie. War natürlich auch ein JFMM diese Woche.

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Und das ist dabei raus gekommen. Ein eher schlichtes Shirt. Ich mag die Lillestoff-Sterne. Die passenden Eulen habe ich auch im Schrank, aber die fand das Löwenmaul doof. Nun ja.

Weil ich heute via Instagram schon danach gefragt wurde: ich nähe zwar immer noch für Kunden, derzeit aber nicht für den Onlineverkauf. Das würde aktuell einfach meine Kapazitäten sprengen.

Auch diese Woche freu ich mich wieder auf  Eure JFMM. Erzählt darüber in Euren Blogs und tragt Eure Beiträge anschließend in die unten stehende Linkliste ein. Wer kein Blog hat, kann auch via Instagram mit dem Hashtag #JFMM und für die aktuelle Woche #JFMM34 mitmachen. 

Hier könnt Ihr die JFMM der letzten Woche nachlesen. Habt eine bezaubernde Woche mit vielen Ich-Momenten.

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15. August 2014 / Mama Miez

Im Zeichen der Fledermaus

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen von Batman. Und Super(stunt)man. Letzteres war das Löwenmaul. Aber der Reihe nach.

Es war kalt. Das stand schnell fest, als wir nach dem Frühstück aufbrechen wollten, um beim Frisör meine kleine Großbestellung (u.a. für meine beste Twitter-Timeline) abzuholen. Also mussten nach vielen vielen Wochen zum ersten Mal wieder lange Hosen her. Die Kinder probierten die erste Hose an. Die zweite. Das Ende vom liebt war eine völlig hysterische Mutter, die völlig entsetzt feststellte, dass den Kindern keine einzige Hose mehr passte. KEINE! In allen Hosen deutliches Hochwasser.

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Dem Löwenmaul hätte ich jetzt auch keine vom Quietschbeu vererben können, weil die in der Größe 92/98 gnadenlos durchgeschlissen war und entsorgt wurde. Wir mussten also Wohl oder Übel einkaufen fahren.

Wir fuhren also mit allen 3 Kindern in die nächstgelegene “größere” Stadt. Nach dem Aussteigen im Parkhaus wollten die Jungs sich an den Rand der Parkbucht stellen, um dort auf den Abmarsch zu warten. Leider war das Löwenmaul etwas zu schnell, übersah eine Schwelle, stürzte und schlug mit der Stirn und der Nase ungebremst auf die Bordsteinkante aus. Mir war beim Aufschrei schon klar, dass er sich wirklich übel weh getan hatte. Die Stirn färbte sich binnen Sekunden blau und es wuchs ein riesen Horn. Die Nase hatte er sich auch angeschrammt. Wir setzten ihn in den Kofferraum und beäugten die Stirn, fragten ihn ein paar Dinge und kontrollierten die Pupillen. Glück im Unglück. Er beruhigte sich recht schnell und wollte dann doch unbedingt Einkaufen.

Nachdem wir in Laden 8 Jeanshosen für alle 3 Kinder ausgewählt hatten, bekamen wir die freundliche Mitteilung, dass seit gestern keine Kartenzahlung möglich sei. Also musste der Miezmann durch den strömenden Regen zur Bank rennen und Geld holen. Die Jungs nutzen die Zeit aus, um mir Batman und Superman-Socken aus dem Kreuz zu leiern. Ich bin da ja nicht so ;) Ich bin mit unserer Ausbeute jedenfalls recht zufrieden. 4 Hosen für den Quietschbeu, der definitiv den höchsten Verschleiß hat. 3 für das eher ruhige Löwenmaul und 1 für das Meedchen, die kaum gewachsen ist und der so noch die alten Hosen passen. Ach, und je eine Weste für die Jungs. Zur Hose des Meedchens gab es einen Body gratis. Doof nur, dass sie keine Bodies mehr trägt. Vermutlich werde ich ihn abschneiden und umnähen. Dann kann sie ihn als T-Shirt tragen.

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20140815_legoduploWir kehrten kurz beim besten Frisör ein, der Mann bekam einen Haarschnitt und ich sammelte alle Produkte zusammen, die mir aufgetragen wurden zu besorgen. Daheim angekommen klingelte der DHL-Mann und brachte 2 Pakete, was mich etwas irritierte, weil wir nur eine Sache bestellt hatten. Da mir der Absender auch nichts sagte, der Karton aber verdächtig rappelte (Muttiohren, Sie wissen schon) habe ich ihn erstmal heimlich an der Seite geöffnet und nicht schlecht gestaunt. Da bekamen wir, ganz überraschend für alle, das Lego-Duplo – Batman Abenteuer in der Bathöhle für die Kinder geschenkt, damit sie alle 3 zusammen Batman spielen können und der Quietschbeu keine Sorge mehr um seinen kleinen Lego-Batman haben muss. So erklärte es die beiliegende Karte. Die Kinder waren total aus dem Häuschen und besonders das Meedchen war auf den ersten Blick in ihren “Mättmän!” verliebt.

20140815_legobatmanAber damit nicht genug. Der Quietschbeu hatte bereits vor einigen Wochen den Wunsch nach einem Batman-Hubschrauber geäußert. Da der gute Hubschrauber aber über 20 Euro kostet, stellten wir ihm das Objekt der Begierde in Aussicht, wenn er beim Hecke schneiden helfen und das Auto aussaugen würde. Dazu sollte er natürlich auch sein Taschengeld (1 Euro pro Woche) sparen und dazu legen. Heute war es dann soweit. In dem von uns erwarteten Paket verbarg sich nämlich der heißt ersehnte Batman-Hubschrauber.

Ich sag es mal so: die Miezkinder brannten. Der Quietschbeu tauchte folglich 30 Minuten in seine neuen Lego-Anleitung ab und baute in Windeseile alles zusammen. Das Meedchen baute derweil die Duplo Batman-Höhle ein paar Mal um und das Löwenmaul flog mit dem ziemlich coolen Duplo Batman-Flugzeug durchs Wohnzimmer.

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Die Freude und Begeisterung in den Augen der Kinder war wirklich unbezahlbar.

Es ist wie es ist: wir sind die Batman-Familie. Ich bin quasi Batmom. Damit Sie Bescheid wissen.

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13. August 2014 / Mama Miez

Schöne neue Miezkinderzimmer

Nachdem das Meedchen sich ja gestern wünschte, dass ihr Bett unter dem Hochbett des Löwenmauls stehen solle, sind wir heute in eine spontane Umräumaktion beider Kinderzimmer verfallen. Hinzu kommt, dass der Quietschbeu inzwischen so viele Lego- und Playmobilbauten sein Eigen nennt, dass wir ihm eine schönere Möglichkeit einrichten wollten, seine Lieblinge zu lagern, zu bespielen und natürlich auch zu präsentieren. Zudem sollten die Dinge weichen, mit denen er eigentlich gar nicht mehr spielt und die nur aus Platzgründen in seinem Zimmer standen. Das waren dann die Spielküche und der Kaufmannsladen. Die Spielküche zog im Zimmer der Kleinen ein, weil das Meedchen täglich damit spielt. Dazu kam noch das komplette Playmobil123 (von dem wir uns nun aber wohl trennen werden) und alle Duplos. Mit großen Brüdern spielt man nämlich auch mit 2 Jahren schon mit den normalen Lego-Steinen. Außerdem sortierte ich über eine Stunde lang Bücher aus – Kleinkindbücher, die niemals mehr anguckt –  und Hörspiel-CDs in die richtigen Hüllen und die richtigen Zimmer.  

Zudem hängten wir den Kindern die Lampions bzw. Wabenbälle von ihren Geburtstagspartys in die Zimmer und dem Löwenmaul endlich sein heiß ersehntes Green Lantern Foto übers Bett.

Für das Zimmer der Kleinen suchen wir jetzt noch ein schönes großes Bild. Außerdem soll die Wickelkommode endlich weichen und so noch mehr Platz zum spielen frei werden. Wobei das Meedchen eigentlich ganz dringend einen eigenen Kleiderschrank braucht. Der müsste ja auch irgendwo hin gestellt werden. Bisher sind die beiden Kleinen noch nicht bereit, sich von einander zu trennen. Was auch total okay ist.

Den Rest sollen Euch die Bilder erzählen:

Das Quietschbeuzimmer

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Die Anlautabelle und das Zahlenposter sind von Fragebär, von dem wir auch die Vorschulhefte haben. Der Quietschbeu liebt sie. Die Weltkarte ist ebenfalls großartig. Sehr Detailreich mit vielen Bildern und Erklärungen. Der Quietschbeu kann sie sich ewig und immer wieder angucken. Darum hängen sie auch alle über seinem Bett, von dem er die Poster und Karte aus ganz genau betrachten kann. Außerdem kann er die Anlaut- & Zahlentabelle so auch von seinem Schreibtisch aus sehen.

20140813_02Seine liebsten Lego- und Playmobilbauten haben jetzt ein ganz exklusives Zuhause. Die restlichen Steine sind in einer großen, komplett herausziehbaren Schublade auf Rollen seines Kleiderschranks (RAKKE von IKEA).

Das Löwenmaul-Meedchen-Zimmer

20140813_002Die Wabenbälle sind von Blueboxtree. Ebenso die Lampions aus dem Quietschbeuzimmer. Beide Jungs haben das KURA Hochbett von IKEA. Das Meedchen schläft im Juniorumbau des Alvi-Kinderbetts “Jens” mit passender Matratze “Maximilian”. Für die Jungs hatten wir vorher günstigere Betten eines anderen Herstellers und waren gnadenlos enttäuscht. Im Meedchenbett liege ich heute noch oft mit drin. Weder knarzt oder quietscht es, noch wirkt es nach dem Umbau irgendwie instabil. Ich erwähne das hier noch mal extra, weil wir davon wirklich total begeistert sind. Die Alvi-Produkte würde ich jedem voller Überzeugung empfehlen, der auf der Suche nach einem guten Baby-/Juniorbett und Matratze ist.

Die Krokodil-Kissen der Jungs und das Eulen-Kissen des Meedchens sind von KreaKat. Die Bettmäuse in allen Miezkinderbetten natürlich von Bambalino. So. Genug der Werbung ;)

Die Kinder sind jedenfalls alle drei sehr glücklich nach unserer Umräumaktion. Mehr Platz zum Spielen. Und endlich dauerhaft “Paaaarty!“, wie das Löwenmaul feststellte, als wir die Wabenbälle aufhingen.

 

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12. August 2014 / Mama Miez

12 von 12 im August 2014

Heute ist wieder 12 von 12. Das sind 12 Fotos am 12 eines jeden Monats, direkt aus unserem Alltag. Alle anderen Teinehmer von heute könnt Ihr bei Caro von Draußen nur Kännchen sehen.

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Marmeladenbrote und Haferflocken mit Honig zum Frühstück. Danach spielten die Kinder noch eine Weile im Schlafanzug vor sich hin. Hier entführte Superman Batman. Wir konnten ihn aber wieder befreien.

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Dann wurden Zähne geputzt, sich gewaschen und angezogen. Das Meedchen nutze die Gelegenheit und stiefelte in meinem Klapperschuhen übers Parkett. Wie eine Dame. Das hat sie echt drauf.

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Weil meine Nägel gestern beim Umräumen fies splitterten, gab’s einen neuen Anstrich. Hübsch oder? Eine Kombination aus Essie Romper Room und Catrice LUXURY LACQUERS Limited Edition Million Brilliance (No. 04 Lost’n Roses).

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Die Kinder haschten derweil die letzten Sonnenstrahlen im Garten, spielten Motorradrennen und matschten mit Erde und Wasser, weshalb wir sie 2 mal komplett umziehen mussten. So ein Spaß!

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Ich probierte derweil eine neue geruchsfreundliche Fruchtfliegenfalle aus, die die liebe Serotonic bei Facebook verlinkt hatte. Ja Hase, ich guck mir sowas echt an! Der Erfolg war zwar etwas schleppend, aber nach 2 Stunden war das Glas dann doch gut gefüllt. Einfach Frischhaltefolie über eine Schüssel mit Obstresten ziehen und mit einem Schacklickspieß ein einziges Loch einstechen. Fertig. Funktioniert und stinkt nicht nach Essig. Oder, um es mit den Worten des Fallen-Vorstellers zu sagen: Eigentlich geht es denen da gut: Sie haben Licht, genug zu essen [...] und zu trinken haben sie auch.” Mihi.

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Apfelpfannkuchen. Unser heutiges Mittagessen. Weil ich keine Lust hatte, das Eiweiß steif zu schlagen (was mein liebstes Pfannkuchenrezept verlangt) habe ich einfach mein altbewährtes Pancake-Rezept genommen und Äpfel in den Teig geschnibbelt. Mit Zimt und Zucker ein Gedicht.

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Dann ging es wieder raus in den Garten. Die Sonne war verschwunden und es nieselte immer wieder. Die Kinder nutzten die Gelegenheit, um im Regen zu tanzen. Beziehungsweise wild hin und her zu rennen.

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Ich sortierte derweil unsere neue Kneipp-Lieferung. Einmal alles. Das reicht jetzt wieder bis ca. Ende des Jahres. Das Traumreisebad in der Flasche wird wohl aus dem Programm genommen. Daher habe ich auch da nochmal zugeschlagen.

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Außerdem kam meine Lekimo-Bestellung für das neue Kindergartenjahr an. Einmal Matschklamotten für alle Miezkinder. Die mussten natürlich direkt angezogen werden. Passenderweise regnete es dann auch gleich mal kräftig. Juuuhuuuu!

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Das Miezmeedchen hat dann nun endlich ihr Juniorbett, weil sie sich mit den Füßen immer wieder in den Gitterstäben verhedderte und davon wach wurde. Auf ihren Wunsch haben wir das Bett heute Abend unter das Hochbett vom Löwenmaul gestellt. Davon habe ich aber leider kein Foto mehr gemacht. Doof.

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Zähne putzen nicht vergessen! Wir haben ein Doppelwaschbecken. Der Quietschbeu steht links daneben alleine am Waschbecken, während sich die Kleinen einen Hocker teilen. Diese Spiegelfliesen kann ich übrigens nur empfehlen. So können die Kinder sich ebenfalls im Spiegel sehen. Was auch so ein bisschen die lange Putzzeit überbrückt.

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Und zuletzt gab’s noch für alle eine Gute Nacht Geschichte. Heute war es Tschüss, kleines Muffelmonster!: oder: Wie schlechte Laune ratzfatz verschwindet. Ebenso toll und Herzerfrischend wie auch die anderen Muffelmonster-Bücher. Danach habe ich Die Sendung mit der Maus CD aus meinem letzten Hören, Spielen, Basteln-Beitrag angemacht.

Miezkinder ins Bett gesteckt
bis zur Nase zugedeckt.
Noch ein Kuss, “Gute Nacht!”
Miezkinder ins Bett gebracht. 

Für uns Eltern gibt es jetzt noch Pizza und Sushi. Gehabt Euch wohl!

 

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11. August 2014 / Mama Miez

Wehmut. Demut.

Heute, ja heute zog mein heiß geliebter Maxi Cosi aus, dessen Bezug ich extra für’s Meedchen hatte anfertigen lassen. Allein die Stoffwahl hat mich Tagelang beschäftigt und letztendlich musste ich dem amerikanischen Designerstoff auch noch richtig hinterher laufen, weil es ihn urplötzlich nirgends mehr gab. Das Ding ist einfach wunderschön, aber eine Verwendung haben und werden wir nicht mehr dafür haben. 

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Während wir in den letzten Tagen den Keller entrümpelten fiel mir so einiges Zeug in die Hand, von dem wir uns nun ganz sicher trennen können. Ein wenig Wehmut schwingt mit. So klein werden die Kinder nie wieder sein. Krabbeln lernen, Laufen lernen, Sprechen lernen. Das alles wird es in unserem 4 Wänden nicht mehr geben. Es war eine schöne Zeit, die Babyzeit. Diese gegenseitige Nähe und Abhängigkeit. Ich hab sie sehr genossen. Rückblickend. Natürlich war ich auch oft genervt, hätte gerne mal wieder durchgeschlafen oder etwas mehr Bewegungsfreiheit gehabt. Aber wenn dieser Punkt überschritten ist, man wieder durchschläft, alleine, im eigenen Bett und die Kinder lieber durchs Haus toben, statt friedlich auf meiner Brust zu liegen und zu schlummern, dann wird einem erst so richtig bewusst, wie intensiv und nah diese Zeit doch war. Und das sie vergeht.

Es bringt nichts Eltern im größten Babystress zu sagen: Genießt das! Das geht so schnell vorbei, sie werden selbstständig und nabeln sich langsam ab. Das kann und will man sich dann eben nicht als etwas, was einen wehmütig machen kann, empfinden, sondern als Freiheit. Ja. Diese Freiheit bekommt man. Und zeitgleich muss man los lassen. Jeden Tag ein kleines Stück. 

Vermutlich gibt es Menschen, die der Babyzeit wirklich nicht nachtrauern. Dieser besonderen Nähe, wie ich weiter oben schon schrieb. Das ist auch total okay. Mir fehlt es manchmal, den Quietschbeu nicht mehr so nah und eng bei mir zu haben, wie ich ihn Monatelang im Bondolino an meiner Brust trug. Oder das Löwenmaul, das nachts immer halb auf mir drauf schlief und meinen Arm streichelte. Darum genieße ich es im Moment auch ganz intensiv, mit dem Meedchen gemeinsam Mittagsschlaf machen zu können. Und auch, wenn sie mit ihren 12 Kilo dann unbedingt auf mir drauf liegen will. So nah habe ich sie sonst nur noch selten. 

Wenn ihr kleiner Körper dann warm und weich auf mir liegt, ihr Brustkorb sich ruhig hebt und senkt, dann atme ich ihren Duft ganz tief ein und genieße. Bald ist das auch vorbei.

20140811_07Wehmut. Auch der heißgeliebte TFK Kinderwagen wird jetzt wohl ausziehen. Wir haben ihn in den Kleinanzeigenmarkt gestellt. Damit haben wir so viele tolle Touren und Ausflüge gemacht. Das Meedchen hat darin sitzend das erste Mal Gänse und Rotwild gesehen. Und Karneval erlebt. Urlaub am Meer. 

Es sind nur Gegenstände, aber ich verbinde mit ihnen eine Menge Erinnerungen. Bobby Cars, Multifunktiondecken, Reisebetten, der Bügel vom Tripp Trapp, Tragehilfen, Bettwäsche, Schlafsäcke und ganz zu schweigen von den zahlreichen Klamotten. Alle erzählen ein paar Geschichten. 

Ich liebe die neu gewonnene Selbstständigkeit der Kinder. Alleine Zähne putzen, sich anziehen, Essen. Um nur ein paar zu nennen. Dazu gehören aber auch Widerworte, Trotz, Verweigerung. Das gab’s in der Babyzeit noch nicht und damit umzugehen muss auch erst gelernt werden. Wir haben das ganz gut geschafft, soweit. Dennoch gibt es immer wieder Momente, in denen ich denke: Arrrrrg! Oder wie sehr habe ich bei allen 3 Kindern dem ersten “Mama!” entgegen gefiebert. Heute kann ich es Phasenweise nicht mehr hören. “Mamamamamamamamamama!” Ahhhhhhhhhhhh!

Alle Dinge, die sie neu erlernen oder Dinge, die sie mit ihrer eigenen kindliche Logik begreifen und kombinieren, sind einfach wundervoll, spannend, großartig. Und können einem den letzten Nerv rauben. Zum Beispiel, als das Meedchen das erste Mal an die Türklinke kam. Toll! Seither stehen bei uns ständig alle Türen auf. Oder als sie den Kühlschrank aufbekam. Raten Sie! Der Quietschbeu fragt mir so große Löcher in den Bauch, dass selbst Wikipedia oder der Brockhaus keine Antworten mehr geben können. Das Löwenmaul zwingt mich mit seiner Ausdauer – im Guten, wie im Schlechten – in die Knie. Immer wieder. Das Leben mit Kindern fordert einen. Mal mehr, mal weniger. Aber eins möchte ich behaupten: je größer sie werden, umso mehr wächst auch die tägliche Herausforderung für den richtigen Umgang mit neuen Situationen, Verhalten und Bedürfnissen. 

Wehmut. Wegen eines Maxi Cosis, eines Kinderwagens? Jein. Wegen der schönen Babyzeit, die nun endgütig vorbei ist und auch nicht wieder kommt. Ich halte sie im Herzen fest. Und erzähle den Kindern immer wieder gerne davon, so lange sie es hören wollen. Und Demut, weil wir diese Zeit genießen durften. Weil wir drei gesunde Kinder bekommen haben, die in dieser Zeit keine größeren Probleme, als Bauch- und Zahnungsschmerzen hatten. All die durchwachten Nächte und die Schreiphasen, sie waren es wert. Sind es noch.

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11. August 2014 / Mama Miez

Just for me moments 32/2014

Diese Woche war gut, wenn auch nur mit wenigen Just for me moments. Dafür aber 2 ganz besonderen, die mir viel Energie gaben.

Der Kindergarten hat weiterhin zu. Der Mann weiterhin Urlaub. Wir haben viele Dinge erledigt, zu denen wir sonst nicht kommen. Keller ausmisten zum Beispiel. Aber hier soll es ja um mich und meine kleinen Ich-Auszeiten gehen.

Natürlich gehörte auch diese Woche wieder eine ausschweifende Maniküre mit ein bisschen Nägel-Quatsch dazu. Bei DM habe ich mir ein Punktierwerkzeug für Nageldesign gekauft. Auf den Daumen und auf den Ringfinger habe ich damit Dotts gesetzt. Im Nachhinein hätte ich die kleinere Spitze wählen sollen. Beim nächsten Mal. Das experimentieren mit Nageldesigns macht mich total Zen. Bei kaum etwas anderem kann ich so gut entspannen.

I'm addicted und Funny Face von Essie

I’m addicted und Funny Face von Essie

Am Freitag konnte ich mich wieder mit der Herzfreundin zum Mittagessen mit anschließendem Spaziergang treffen. Diese Treffen tun mir so unfassbar gut. Einfach über die vergangenen Tage reden, Meinungen austauschen und Schaukeln. Ja wir waren wieder Schaukeln. Und Wippen. Ausgelassen und ohne Bedenken, was irgendwer über uns denken könnte. Sooo hoch schaukeln, dass man laut juchzen muss und das Gefühl hat man würde fliegen. ♥

Bestes Mittag mit der Herzfreudin. Überbackene Kartoffeln und in Käse ertränkte Pommes.

Bestes Mittag mit der Herzfreudin. Überbackene Kartoffeln und in Käse ertränkte Pommes.

Schließlich ruinierte ich mir beim Kellerentrümpeln so die Nägel, dass eine neue Lackierung her musste. Derweil schauten der Miezmann und ich das M’era Luna Festival auf Eins Plus. In Extremo und Within Temptation ließen wir so nebenbei dudeln. Beides nicht meine liebsten Band, aber okay als Untermalung beim Nägellackieren.

Meet me at Sunset von Essie

Meet me at Sunset von Essie

Dann, ja dann, kamen And One, wegen denen wir überhaupt eingeschaltet haben, auf die Bühne. Der Miezmann hatte im Voraus prophezeit, dass Steve Naghavi nicht der beste Live-Künstler sei, aber doch … wir wurden sehr überrascht. Es war eine grandiose Show mit einem gelungenen Mix aus alten und neuen Stücken. Wir reizten unsere Anlage ein wenig aus, bis das Löwenmaul und das Meedchen vor der Wohnzimmertür standen und mitgucken wollten. Aber gerne! Frühmusikalische Erziehung mit And One Live.  

Steve Naghavi von And One live beim M'era Luna

Steve Naghavi von And One live beim M’era Luna

Wir tanzten ausgelassen zu Military Fashion Show, das ich 2006, während ich an meinem Buch schrieb, hoch und runter gehört habe. Das Meedchen flippte bei Traumfrau total aus und sprang auf und ab und wedelte mit den Armen. Es war wie ein Mini-Festival im eigenen Wohnzimmer. So grandios gut! Wir hatten soviel Spaß. Ich hatte soviel Spaß und war nach 75 Minuten klitschnass geschwitzt aber unendlich glücklich. Nächstes Jahr muss ich die unbedingt live sehen. Zum Abschluss des Abends haben wir uns dann noch das neue Album Magnet in der Trilogie-Edition bestellt. Das war ein unbeschreiblich schöner JFMM, auch wenn ich ihn nicht alleine, sondern mit meiner Familie erlebt habe. Vielleicht auch genau deshalb.

Tanzen!

Tanzen!

Wie schon in den letzten Wochen, freu ich mich auch diesmal wieder auf  Eure JFMM. Erzählt darüber in Euren Blogs und tragt Eure Beiträge anschließend in die unten stehende Linkliste ein. Wer kein Blog hat, kann auch via Instagram mit dem Hashtag #JFMM und für die aktuelle Woche #JFMM33 mitmachen. 

Hier könnt Ihr die JFMM der letzten Woche nachlesen. Ich wünsch Euch eine wundervolle Woche!

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9. August 2014 / Mama Miez

Blitze blanke Miezkinder

Heute war Badetag. Das brachte mich auf die Idee, doch mal über die Pflegeprodukte der Kinder zu schreiben. Ich hab in der Zeit, seit ich Kinder habe, ne Menge Menschen mit den unterschiedlichsten Gewohnheiten getroffen und eins ist ganz klar: jeder muss die für sich passendste Handhabung selber finden. Das hier ist also keine so und nicht anders Anleitung. Es ist unsere Bade- bzw. Körperpflegeroutine für die Kinder.

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Die Kinder baden genau einmal die Woche. Meist ist das sonntags. Heute war es mal schon Samstag, einfach weil sie gerne baden wollten. Unter der Woche duschen die Kinder, wenn sie sich tagsüber eingematscht haben, sandig sind oder geschwitzt haben. Das geht deutlich schneller und reicht für eine kurze Grundreinigung völlig aus. Wenn gebadet wird, gönnen wir uns oft den Luxus von schönen Badezusätzen. Die duften toll, pflegen die Haut und machen dazu oft das Badewasser noch bunt oder besonders schönen Schaum. Die Kinder mögen das sehr. Besonders gerne mögen wir die Kneipp Naturkind Badezusätze. Leider bekommt man nicht alle Sorten im Drogeriemarkt, weshalb ich regelmäßig online bestelle. Unser absoluter Favorit ist das Traumreisebad, welches ganz wunderbar nach Lavendel duftet und gerade nach aufregenden Tagen die Kinder tatsächlich entspannt. Heute haben wir in Kneipp Naturkinder Wikinger Schaum- & Cremebad mit Mandelmilch und Jojobaöl gebadet. Das durftet ganz wunderbar nach Heidelbeeren und die Haut der Kinder ist danach so zart und weich. Wir wechseln wirklich zwischen allen Sorten durch und den Kindern ist es dabei pupsegal, ob das Bad für Mädchen oder Jungs gedacht ist (was ich ehrlich gesagt auch ziemlich blöde finde). Zauberhexe riecht zum Beispiel nach Kirsche und färbt das Wasser rosa. Ich glaub nicht, dass jemandem davon die Männlichkeit abfällt *gnihihi*

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Wenn die Kinder duschen benutzen wir Bübchen Calendula Wasch- & Duschcreme. Die Kinder lieben es mit so einem Duschpouf eingeschäumt zu werden. Das massiert die Haut, schrubbelt hartnäckigen Dreck besser ab und fördert die Durchblutung. Außerdem schäumt es das Duschgel stärker auf. Und Schaum ist ja immer super.

Für die Haarpflege der Kinder greife ich tatsächlich etwas tiefer ins Portemonnaie, aber das ist es wirklich wert. Wir benutzen für alle 3 Kinder das Baby don’t cry Shampoo von Paul Mitchell. Das brennt nicht in den Augen, ist frei von schädlichen Inhaltsstoffen und macht das Haar unfassbar fluffig und weich. Dazu riecht es noch wirklich gut. Außerdem ist es unglaublich ergiebig, weil eine Erbsengroße Portion völlig ausreicht. Wir hatten zuletzt die kleine Abfüllung von 100ml für ca. 8 Euro. Die hielt, bei ca. zweimaliger Anwendung pro Woche und pro Kind, 3 Monate. Rechnen Sie selber.  Das Taming-Spray (Leave-in Conditioner) habe ich selber schon benutzt und es ist einfach großartig. Noch sind die Haare des Meedchens aber so dünn bzw. kurz, dass wir da keine Verwendung für haben. Aber für die Zukunft wäre es meine erste Wahl. Ich kaufe das Shampoo bei meinem Frisör. Bitte nicht bei Amazon & Co. kaufen, da es sich dort meist um Fakes und Plagiate handelt. Paul Mitchell bekommt man wirklich nur bei autorisierten Fachhändlern. 

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Inzwischen haben auch alle unsere Kinder verstanden, dass man einfach den Kopf in den Nacken und die Augen zumachen muss, wenn man die Haare ausgespült bekommt. Seither gibt es bei uns auch keine Tränen oder Geheule mehr.

Was bei uns natürlich auch täglich – morgens und abends – ansteht: Zähneputzen. Bis vor einer Weile haben wir immer die Elmex Kinderzahnpasta benutzt, aber der Quietschbeu meckerte immer, die würde nicht schmecken und das Löwenmaul roch 5 Minuten nach dem Putzen wieder unangenehm aus dem Mund (waren wir auch mit beim Kinderarzt. Kommt vom Magen und liegt an einem schwachen Magenpförtner. Erblich bedingt.) Also probierten wir die Odol Med 3 Milchzahn aus, die einen milden Mint-Geschmack hat. Und die Kinder lieben sie. Auch das Meedchen spuckt ihre Zahnpasta inzwischen zum größten Teil aus und das Löwenmaul hat länger als nur 5 Minuten einen frischen Atmen. 

Darüberhinaus benutzen wir eigentlich nichts. Keine Cremes oder Lotions. Der Quietschbeu benutzt regelmäßig Labello, da er oft trockene Lippen hat. Ach ja, fürs Meedchen benutze ich die Babylove Feuchttücher von dm. Das war’s. 

Manchmal bin ich echt erschlagen, wie lang und groß das Regal für Baby- und Kinderpflegeprodukte ist. Und bin froh, dass ich mir da keine Gedanken drum machen muss weil wir dir für uns richtigen Produkte gefunden haben und damit zufrieden sind. Phew.

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8. August 2014 / Mama Miez

Wie Batman mal den Kopf verlor

Wissen Sie, wenn man Kinder hat, dann kommt man manchmal zu ganz ganz speziellen und seltsamen Sorgen. Heute zum Beispiel versetzte das Meedchen die halbe Familie in Aufruhr, als sie in einem unbeobachteten Moment den Lego Batman des Quietschbeus demontierte. Und dann der Kopf verschwunden blieb.

Auch wer hier nur ab und zu rein liest, der wird schon wissen, dass Batman the one and only thing für den Quietschbeu ist. Sein Held! Sein allerliebstes Lieblings-Spielzeug. Wenn auch nur Fingerkuppengroß. Jetzt werden Sie sagen … Lego-Männchen. Nimmt man halt einen anderen Kopf. Oder kauft einen Neuen. Ich breche stellvertretend für Sie hier mal in hysterisches Gelächter aus. Hallo? Das ist Batman! Sie glauben nicht wirklich, dass der so einen nullachtfuffzehn Lego-Kopf hat. NEIN!

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Bruce Waynes Kopf ist nicht gelb, er ist hellhäutig. Und er hat einen weißen Strich an der Stirn. Das ist wichtig, damit er auch richtig wie Batman aussieht, wenn er die Maske trägt. Den kann man leider auch nicht einfach als Ersatzteil nachkaufen. Und es gibt ihn nur im Set. Wie auch immer. Solange dem Quietschbeu der Verlust noch nicht aufgefallen war, suchte ich mit dem Meedchen gemeinsam wie eine Irre. Ich hob jedes doofe Kissen an, durchwühlte Spielzeugkisten, leuchtete unter die Sofas. Meine schlimmste Befürchtung war jedoch, dass ich ihn möglicherweise unbemerkt aufgesaugt haben könnte. Ich saugte nämlich gerade, als das Meedchen Batman kidnappte. Mir war aber kein verräterisches Pling-Plan-Plong-Geräusch in Erinnerung geblieben.

Letztendlich beichtete ich den Verlust dem Quietschbeu, der daraufhin ebenfalls in hysterisches Suchen verfiel. Immer wenn er etwas anfasste, sagte er: “Hast Du da schon gesucht?” und durchwühlte es dennoch, auch wenn ich Bejahte. Bei Batman hört der Spaß halt auf. Er war wirklich niedergeschlagen und saß mit seinen Batman-Resten abends im Bett. “Ach Mama, das ist so traurig. Batman ohne Kopf. Wie soll er denn da noch Leute retten können? Oder die Bösen sehen?” Mir tat das wirklich im Herzen weh. 5cm Plastik. Ja. Rollen Sie ruhig mit den Augen. 

Batman ist der allergrößte Held für den Quietschbeu. Er spricht sogar im Schlaf mit ihm. So klar und deutlich, dass wir manchmal vor der Zimmertür kauern und uns fragen, ob da jetzt wirklich Batman im Zimmer ist. Er spielt 2/3 seiner Wachphase irgendwelche Batman-Rollenspiele. Mit dem Lego-Männchen. Darum ist sein Umhang auch schon so zerfleddert. Und er hat sich Batman wirklich und wahrhaftig ja sehr cool verdient. Er erzählte mir heute Abend dann eine Batman-Gute-Nacht-Geschichte. Die dauerte unfassbare 20 Minuten und war so komplex, dass mir danach total schwindelig war. Aber immerhin konnte der Quietschbeu danach etwas besser gelaunt einschlafen.

Bei Instagram klagte ich mein Leid über den verlorenen Batman-Kopf und tatsächlich bot eine Leserin an, morgen mal im Lego-Store nachzufragen, ob man den Batman-Kopf ersetzen könnte. Das war schon ein großer Hoffnungschimmer. Dem Quietschbeu sagte ich davon aber nichts, damit er bei Misserfolg nicht enttäuscht sein würde.

Als die Kinder schliefen nötigte ich den Miezmann noch einmal die Sofas anzuheben, damit ich besser darunter gucken konnte. Kein Batman. Mir ließ das einfach keine Ruhe. Also baute ich kurzerhand noch das Sofa auseinander. Alle Sitzpolster und Kissen runter gerissen und in allen Ecken gewühlt. Und da lag er. Nicht größer als eine Erbse. Hätte auch ne Erdnuss sein können. Batmans Kopf! Bruce Wayne! Halleluja!

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Mir fielen 1000 Lego-Steine vom Herzen! Endlich – ENDLICH – ist Batman wieder komplett und kann weitere berauschende Abenteuer mit meinem großen Sohn bestreiten. 

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Und ja, natürlich frag ich mich manchmal auch, ob ich sie eigentlich noch alle habe. Oder warum der Quietschbeu sich nicht auf irgendwas größeres fixieren kann. Aber hey … was ändert die Grübelei? Es ist wie es ist und am Ende des Tages wurde alles wieder gut.

He’s back at home! Nanananananannana. BATMAN!

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7. August 2014 / Mama Miez

Spielen, Hören, Basteln 2

Wie angekündigt folgt heute ein neuer “Spielen, Hören, Basteln” Beitrag, indem ich für Euch weitere aktuelle Highlights aus den Schränken der Miezkinder zusammen getragen habe. Den ersten Teil findet Ihr hier.

Bücher

20140607_buch_müdemuffelmonBist du müde, kleines Muffelmonster? Wie man ratzfatz einschlafen kann habe ich in einer Buchhandlung entdeckt. Das erste, was mir ins Auge sprang, war das ultra niedliche Muffelmonster. Also blätterte ich hinein und verliebte mich in die Geschichte, die meine Kinder ebenfalls einfach wunderbar finden. Das Muffelmonster kommt abends, wenn man selber im Bett liegt und schlafen soll. Aber statt zu schlafen, macht es Radau und will unbedingt noch was trinken, Zähne putzen oder eine ganze bestimmte Socke zum Kuscheln haben. Der kleine Menschenfreund gibt sich wirklich alle Mühe und geht Schritt für Schritt die Dinge durch, die seine Mama jeden Abend für und mit ihm macht. Zum Ende hin ist er etwas genervt, aber immerhin schläft das Muffelmonster dann endlich.
Eine wahrlich niedliche Geschichte, die auch den Kleinen schon gut verdeutlichen kann, wie anstregend so ein Zubettgehen für beide Seiten sein kann. Und wie schön es ist, wenn man die Rituale doch gemeinsam erlebt und schließlich friedlich in seinem Bett einschlummert.

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20140607_buch_drachenundmäuVon Drachen und Mäusen: Die schönsten Vorlesegeschichten mit Bildern von Axel Scheffler ist ein richtig dickes Vorlesebuch mit vielen bunten Geschichten, bekannten und weniger bekannten, die von den wunderschönen Zeichnungen von Axel Scheffler untermalt sind. Da wäre die klassische Geschichte vom Gestiefelten Kater. Aber auch die Geschichte vom kleinen Jungen, der nach dem Winter die Bärenfamilie in ihrer Höhle besucht und dort verwunderliche Ansichten von Bären über die Menschen kennen lernt. Geschichten zum Lachen und Grübeln.

Der Quietschbeu liebt dieses Buch sehr. Empfehlen würde ich es ab ca. 5 Jahren, da die Geschichten manchmal doch etwas sehr komplex bzw. philosophisch daher kommen. So kommt es schon mal vor, dass der Quietschbeu abends noch eine halbe Stunde wach liegt und über die Geschichten nachgrübelt. Wer das nicht so gut findet, liest es einfach am Tage vor und stellt sich auf ein paar Nachfragen ein ;)

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20140607_buch_kleinerdoppel Der kleine Doppeldecker ist ein wahrer Kindbuchklassiker aus meiner Kindheit und dabei noch viel älter. Die Geschichte erzählt vom kleinen roten Doppeldecker, der früher einmal die Post von Großenhain nach Neustadt Ost flog, nun aber im Schuppen an der Leine liegt. Eines Tages reiß er sich los und fliegt einfach wieder los. Die Geschichte ist in kurzen eingängigen Reimen geschrieben. Ich konnte sie als Kind auswendig und auch meine Kinder sprechen jede Seite mit. Eine bezaubernde Geschichte. Wir haben das Pappbuch in der Spielset-Edition, in der ein kleinen Holz-Doppeldecker enthalten ist. So Awwww!

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Spiele

20140607_spiel_sockenzockenWahhhhh! Das Sockenmonster hat zugeschlagen! Socken Zocken ist eins der klassischen HABA-Spiele, das hier wirklich nicht fehlen darf. Wir besitzen viele HABA-Spiele, aber dies ist aktuell der Favorit der Jungs. Das Spiel beinhaltet sehr sehr viele geringelte Socken, die alle unterschiedlich bunt sind. Aufgabe ist es, schneller als die Mitspieler die passenden Socken zu finden, was selbst mich noch fordert, da es nicht nur verschiedenfarbige Ringel, sondern auch Fersen und Bündchen gibt. 

Wer die meisten Sockenpaare gefunden hat, hat gewonnen und erhält dafür eine Wäscheklammer. Am Ende gewinnt derjenige, mit den meisten Wäscheklammern. Ein sehr schönes Spiel, dass nicht nur Konzentration förder, sondern auch richtig Spaß macht.

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20140607_spiel_tempokleinesMehrmals täglich holt das Meedchen Tempo, kleine Schnecke aus dem Schrank. Schon die Jungs haben dieses Spiel sehr geliebt und spielen es noch heute gerne mit der kleinen Schwester. 6 unterschiedlichfarbige Schnecken machen ein Wettrennen. Ein farbiger Würfen entscheidet darüber, welche Schnecke ein Feld vorziehen darf. Was ich an dem Spiel besonders mag: es gibt keine Gewinner, da alle Kinder alle Schnecken spielen. Es gibt also keine Enttäuschung oder gar einen Verlierer. Und es ist ein ganz wunderbares Spiel für das Meedchen, um die Farben zu üben.

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20140607_spiel_obstgärtchenDas Obstgärtchen ist die kleine Version vom bekannteren Obstgarten und für Kinder ab 3 Jahren gedacht. Wir spielen es allerdings schon mit dem Meedchen, die schnell verstanden hat, wie das Spielprinzip funktioniert. Auch hier gibt es keine Gewinner oder Verlierer. Es gilt, alle Kirschen vom Baum zu pflücken, bevor der Rabe den Baum erreicht und alle Kirschen wegnascht. Gespielt wird mit einem Blumen-Farbwürfel und Karten. Würfelt man z.B. einen Löwenzahn, so darf man ein Kärtchen mit einem Löwenzahn umdrehen. Dahinter verbirgt sich entweder ein schlafendes Tier (keine weitere Aktion, der nächste ist dran), eine Kirsche (man darf eine Kirsche vom Baum nehmen und ins Obstkörbchen legen) oder der Rabe (der dann ein Feld weiter nach vorne, in Richtung Baum gesetzt wird). Anschließend wird die Karte wieder umgedreht und der nähste ist dran. So schult das Spiel neben den Farben bzw. Blumenarten auch das Erinnerungvermögen.

Das Spielt ist definitiv der Favorit der Jungs, wenn es um ein gemeinsames Spiel mit der kleinen Schwester geht.

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Hörspiele/-bücher

20140607_hörspiel_peterpanPeter Pan ist und bleib einer der größten Helden für die Jungs. Er kann fliegen, kämpft gegen Piraten und bleibt ewig ein Kind. Der Disney Klassiker ist wunderbar als Hörspiel adaptiert. Eine passende Erzählerstimme hilft dem kleinen Zuhörer auch die Geschehnisse greifen zu können, die er nicht sehen kann. Die Geschichte ist spannend und zeitgleich nicht verängstigend erzählt. Die Jungs werden ihr einfach nicht überdrüssig und selbst das Meedchen kräht nun schon “Paaaaan!” wenn ich abends frage, was sie denn hören wollen.

Generell kann ich die Hörspiel-Adaptionen der Disney-Klassiker nur empfehlen. Sie sind alle wirklich ganz toll umgesetzt.

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20140607_hörspiel_michelWas habe ich mich gefreut, als der Quietschbeu verkündete, er wolle eine Michel aus Lönneberga CD haben. Ich bin großer Michel-Fan und mag ihn deutlich lieber, als Pipi. Michel aus Lönneberga. Die große Hörbuchbox enthält 3 CDs mit den Geschichten:

  • Michel in der Suppenschüssel
  • Als Michel Klein-Ida an der Fahnenstange hochzog
  • Als Michel ein “lustiges Leben führte”

Als Michel klein Ida an der Fahrenstange hochzog ist die Lieblingsgeschichte des Quietschbeus. Man hört ihn dann immer im Bett lachen, wenn er sie hört und ich kann mir ein dickes Schmunzeln nicht verkneifen.

Die Geschichten werden von einer richtigen “Großvater”-Stimme gelesen. Es handelt sich dabei also um ein Hörbuch und kein Hörspiel. Manchmal sucht der Quietschbeu sich aus genau diesem Grund die Michel-Geschichten aus. Dabei kann er besser entspannen, als bei Hörspielen mit einem halben Dutzend Sprechern und Geräuschen.

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20140607_hörspiel_mauschlafUnsere aller-allerlieste Maus-CD ist Die Sendung mit der Maus – Schlaf schön! Die Mischung aus Liedern, Geschichten, Reimen und gesprochenen Mausspots ist einfach toll. Besonders die Geschichte von Mäxchen Huber ist bezaubernd. Er kann einfach nicht schlafen, weil sein Vater nicht da ist, der ihm sonst immer vorsingt. Also versucht es seine Mutter, die leider gar nicht singen kann. Davon werden erst die Nachbarn und später sogar die Feuerwehr angelockt. Und alle singen für Mäxchen Huber, der trotzdem nicht einschläft. Bis …. jaaa … das verrate ich nicht. Unfassbar süß ist auch der Mausspot Elefant ins Bett gebracht, in dem der Elefant einfach nicht schlafen will und die Stimme eines kleinen Mädchens dies ganz wunderbar ein Reimen erzählt:

[...] Noch ein kleines Brot gegessen, Zähne putzen nicht vergessen.
Elefant ins Bett gesteckt, bis zum Rüssel zugedeckt.
Noch ein Kuss und Gute Nacht. Elefant ins Bett gebracht [...]

Ich werde oft nach “ersten” Hörspielen gefragt. Dies ist definitiv so eins! Absolute Empfehlung auch für die ganz kleinen Hörspielfans.

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Malen und Basteln

20140607_basteln_spirographVor Kurzem bekamen wir einen Spirographen geschenkt, der das Löwenmaul voll und ganz in seinen Bann zog. Da er aber leider etwas schwierig zu Händeln war (Festhalten und zeitgleich malen gestaltete sich schwierig und das Ding verrutschte immer) habe ich schließlich nach einer besser zu handhabenden Alternative gesucht und fand den Spiral-Mandala-Designer Midi. Der Designer ist wirklich sehr klasse. Das Blatt wird quasi zwischen Malrahmen und Schablone eingespannt, so dass nichts verrutschen kann. Auch sind durch die Größe viel facettenreichere Mandals möglich, da man nachher tatsächlich noch ausmalen kann. Bei dem kleineren, den wir vorher hatten, überlagerten sich die Muster so stark, dass Ausmalen nicht mehr möglich war.

Der Spiral-Mandala-Designer ist ab 6 Jahren. Das Löwenmaul ist 4 und super damit zurecht. Die Bewegungen schulen die Feinmotorik und auch die Stifthaltung. Dadurch, dass jedes Mandala anders aussieht, wird es auch nie langweilig. Und selbst ich habe da noch meinen Spaß mit … wenn Sie verstehen ;)

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20140607_basteln_erstesmalbDer Mein erstes Malbuch-Tipp sind eigentlich sogar 4 Tipps. Sie waren tatsächlich die ersten Malbücher all meiner Kinder. Der Quietschbeu begann mit dem Gelben, das Löwenmaul mit dem Grünen und das Meedchen mit dem Blauen. Die Figuren sind schlicht gehalten und haben große Flächen, die man gut ausmalen kann, wenn man feinmotorisch noch nicht so fit ist. Ein Motiv entspricht immer einer Doppelseite. Links ist das Motiv bereits coloriert und rechts nur die Konturen zu sehen. Ich habe schon Kritiker gehört, die sich an der colorierten Vorlage störten. Aber ganz ehrlich: keins meiner Kinder hat je eins der Bilder 1:1 ausgemalt, sondern immer frei interpretiert.

Die Hefte haben ein schönes Mitnehm-Format von ca. 20×20 cm. Das Papier ist stabil und weiß und nicht in so einem Malbuch üblichen grau. Da hält eine Seite auch eine Weile exzessives Filzstiftgekrickel aus. Die Bücher sind ab 2 Jahren. Aber auf Grund der schönen Kindgerechten Motive kann man sie sicher auch jüngeren Kindern geben, für die die colorierten Vorlagen wie ein Bilderbuch sind. Allein auf die Vorlage gekritzelt zu haben kann einen Erstmaler schon verdammt stolz machen! Wir haben die Hefte in gelbgrünblau und  rot. Und alle 3 Kinder malen noch gerne in ihnen.

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20140607_basteln_bicstifteEine absolute Kaufempfehlung muss ich Ihnen noch für die BIC KIDS Buntstift ECOlutions Evolution aussprechen, die wahrlich robustesten Buntstifte, die wir je hatten. Schon hundert Mal auf die Fliesen geknallt und trotzdem noch nie abgebrochen. Sie haben eine schöne Form für einen guten Griff auch für kleine Kinderhände und die Farben sind sehr gut decken, kräftig und leuchtend. Weil auf der Packung stand, sie würden nicht splittern, wenn man sie gewaltsamem zerbricht, habe ich das ausprobieren wollen. Na ja. Ich hab es nicht geschafft den Stift durchzubrechen. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass das stimmt.

Wir haben auch Filz- und Wachsmalstifte von BIC KIDS und sind rundum zufrieden. Ich kann die Produkte wirklich uneingeschränkt empfehlen.

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Soviel zu meinem heutigen “guck mal in unsere Schränke”. Ich hoffe, ich konnte wieder ein paar Anregungen geben, die dem ein oder anderen gefallen.

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6. August 2014 / Mama Miez

Indoor-Outdoor-Spielplatzhöllenhimmel

Heute waren wir – der Miezmann, die Kinder und ich – über 4 Stunden im Indoor-Outdoor-Spielplatzhöllendingens. Und es war himmlisch! Unser Indoorspielplatz hat auch einen Außenbereich mit weißem weichen Sand, Palmen, Wasserrutsche, großem Planschbecken, Sandspielzeug für alle und Liegestühle für uns arme Eltern. Da das Wetter die nächsten Tage eher feucht werden soll, wollten wir das heute unbedingt noch mitnehmen. Das Schöne daran: sollte das Wetter umschlagen oder es den Kindern draußen zu heiß werden, können wir einfach nach drinnen verlegen und dort weiter spielen. Was wir nach guten 2 Stunden auch taten.

Der Quietschbeu zierte sich eine ganze Weile die Wasserrutsche zu betreten, traute sich schließlich trotzdem und bekam dann soviel Wasser ins Gesicht, dass er von einer weiteren Nutzung absah. Aber hey. Immerhin hat er sich getraut! Das Meedchen rannte ständig von einer Ecke zur nächsten, schaukelte auf einer mini Hollywoodschaukel, buddelte im Sand, kletterte im Labyrinth herum. Es war super. Das Wetter hat einfach ganz toll mitgespielt.

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Nachdem es den Kindern draußen zu heiß wurde, gingen wir in den Indoorbereich, wo wir alle 5 ausgelassen herum tobten. Das schöne im Jackelino ist nämlich, dass man als Erwachsener die ganzen Hüpf- und Kletterdinge auch benutzen darf. Mein inneres Kind tobte sich also mal so richtig aus. Außerdem hatte das gute Wetter den Vorteil, dass es drinnen nicht so überfüllt war.

Als ich gegen 13 Uhr etwas zu Essen bestellte, sprach mich eine Leserin an, die mich erkannt hatte. Wir redeten kurz und ich fühlte mich wirklich wohl dabei. Früher bin ich immer panisch geworden, wenn mich “Fremde” erkannt haben. Zum Abschied sagte sie dann, dass sie wirklich ein großer Fan wäre. Da bin ich knallrot geworden und bekam eine fette Gänsehaut. Aber ja, mir hat das sehr geschmeichelt und ich hab mich herzlich für das nette Kompliment bedankt. Verrückte Welt.

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Für die Kinder gab es Pommes und Nuggets. Für uns Erwachsene Elsässer Flammkuchen. Zwar fehlte unser Lieblingsgewürz (Feuerstreuer Habanero Extreme von Pepperworld. Achtung! Sehr scharf. Entspricht einer Schärfe von 50.000 – 100.000 Scolville-Einheiten!), aber ich fand ihn dennoch sehr lecker. War für eine Indoorhölle jedenfalls mal was anderes. Und ja, die Getränke der Kinder sind nach dem Farbleitsystem markiert ;)

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Danach tobten wir alle noch eine Runde, die Kinder fuhren Autoscooter und sprangen Trampolin. Kurz nach 15 Uhr brachen wir dann nach 4,5 Stunden ununterbrochener Bewegung, Mittagessen und 2 mal Pipi-Machen wieder auf. Wir hatten gehofft, die Kinder wären danach platt gespielt. Tatsächlich lagen der Mann und ich aber wie erschossen auf dem Sofa und die Kinder spielten im Garten weiter. 

Zum Abschuss des schönen Tages gab es dann noch Bratnudeln mit Ei, die der Quietschbeu bereits seit 2 Wochen erbettelte. Sein Leibgericht. Nun habe ich hoffentlich erstmal wieder ein paar Tage Ruhe, bis er wieder anfängt zu betteln ;)

Ja, das war heute so ein bisschen wie Mini-Urlaub. Darum hab ich her noch was für Sie:

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