Keine nennenswerten Auffälligkeiten am heutigen Tag. Das Schlimmste war definitiv, dass mir gestern Abend viel zu spät auffiel, dass heute Vatertag ist. Und das, wo der Miezmann sich an Muttertag im Namen der Jungs immer so viel Mühe gibt. Ich habe kläglich versagt. Total. Und darüber geheult hab ich auch. Hormone, wissen Sie?
Die Nacht war so lala. Neuerdings ist es das Löwenmäulchen, das irgendwann des Nachts das Heulen bekommen und sich nur beruhigt, wenn es gestreichelt wird. Nach 20 Minuten vor seinem Bett kniend hatte ich dann aber einfach keine Lust mehr. Leider war er immer noch hellwach. Also nahm ich ihn mit in mein Bett, wo er sich ganz nah und fest an mich kuschelte und schnell anfing zu schnarchen.
Gegen 5 Uhr wurde ich von einer ziemlich schmerzhaften Wehe geweckt und versuchte ohne jedes Ächzen, Stöhnen oder Uffen aus dem Bett auf die Toilette zu kommen. Dort hatte ich dann eine zweite sehr ätzende Wehe, der aber keine weitere folgte. Also zurück ins Bett.
Um 7 Uhr waren die Jungs dann endgültig wach und weil mich so doofe Menstruationsschmerz-Wehen ärgerten, ging ich erst mal heiß duschen.
Wir bereiteten dem Miezmann ein Vatertags-Rührei-Männerfrühstück, das grundsätzlich von all meinen drei Männern weggeatmet wird und ich froh und dankbar sein kann, wenn ich zwei Gabeln voll abbekomme.
Trotz Sonne war es hier heute Vormittag leider nicht wirklich warm, so dass die Jungs drinnen puzzelten, Bücher anschauten, bastelten und Playmobilkisten mitten ins Wohnzimmer kippten.  Ich war von meinen doofmanns-nerv Wehen, die irgendwie gar nichts Halbes, aber eben doch irgendwie da waren,  irgendwann so genervt, dass ich mich gegen 11:30 Uhr hinlegte.
Zwischendurch kamen die Jungs dazu, turnten und hüpften um mich drum herum, giggelten und lachten und gingen irgendwann wieder nach unten. Gegen 13:30 Uhr legte der Miezmann die Jungs dann zum Schlafen hin. Ich blieb erst einfach liegen, stand dann aber doch auf, weil ich inzwischen auch ziemlichen Hunger hatte. Irgendwann begann das Löwenmäulchen zu weinen, so dass ich wieder hoch ging und ihn mit in mein Bett nahm. Da wurden wird dann um kurz nach 16 Uhr vom Miezmann und vom Quietschbeu geweckt.
Alle zusammen watschelten wir dann zur Eisdiele in der Nachbarschaft, wo ich einen großen Kiwi-Eisbecher, der Miezmann einen Erdbeer-Eisbecher und die Jungs je einen Schokoeis-Micky-Mouse aßen.
Irgendwie so haben wir halt diesen Feiertag rumgebracht. Ich lag eigentlich die meiste Zeit nur rum und hab gedöst oder geschlafen. Ich Faultier!
Wie gesagt: Wehen kann ich keine Beeindruckende vermelden. Der Stand ist also derselbe wie gestern, auf Grund der Extremerholung am heutigen Tag aber doch eine 8 auf einer Skala bis 10.
Morgenfrüh kommt meine Hebamme Claudia und morgen Nachmittag wollen wir – sofern er offen hat – alle Mann zum Frisör. Das Löwenmäulchen sieht nämlich inzwischen wirklich verboten strubbelig aus. Da darf ruhig so ein kleines Bisschen ab.
(Erwähnte ich schon mal, wie unglaublich glücklich und dankbar ich bin, dass ich den Miezmann habe. Ja? Na gut. ♥♥♥ )
Thema der Woche #03 „Babyschlaf im 1. Lebensjahr“ von Mama Miez und NONOMO:
Welche Rituale begleiten Eure Babys im 1. Lebensjahr vor und während des Zubettgehens und wie wirken diese sich aus?
Der Quietschbeu
Da der kleine Mann an 3-Monats-Kolliken litt sowie ein Geburtstrauma hatte (durch die lange Geburt hatten sich die Schädelplatten so stark übereinander gestoben, dass sie sich nicht mehr von allein lösten und wir einen Osteopathen aufsuchen musste), war das Zubett-bringen war bei ihm lange sehr zeitintensiv. Wirklich ins Bett gebracht haben wir ihn erst mit ca. 2 Monaten. Die Zeit davor war er einfach immer bei uns und ging mit uns schlafen. Als wir jedoch der Meinung waren, dass ihn die Alltagsgeräusche im Wohnzimmer nicht richtig zur Ruhe kommen ließen, begannen wir ihn abends Bettfertig zu machen.
Unser Abendritual begann mit einer Massage. Dafür legte ihn auf den Wickeltisch, machte den Heizlüfter an und massierten ihn mit Lavendelöl von Weleda das Bäuchlein im Uhrzeitersinn, aber auch die Arme, die Beine und den Rücken. Das entspannte ihn immer sehr und er ließ sich anschließend friedlich wickeln. Dann trank er in meinen Arm gekuschelt eine Flasche Milch im dämmrigen Zimmer ohne Nebengeräusche.
Im Anschluss legte ich ihn in den SwaddleMe, ging mit ihm in unser Schlafzimmer und gab ihm im Halbdunkeln seinen Nucki und schuckelte ihn ein wenig im Arm. Dazu spielte der Sterntaler-Hund Mozarts Lullaby.
Es dauerte meist so 10 Minuten bis man ihn problemlos in seine Wiege legen konnte und er dann auch nicht mehr vor dem nächsten Hüngerchen erwachte. In der Regel schlief er nach den folgenden Flaschen in der Nacht auch immer wieder sofort ein. Er war eigentlich ein sehr unproblemtischer Einschläfer, wenn man mal die ersten 4 Wochen und unsere Überforderung – noch gänzlich ohne Rituale oder Idee – außen vor lässt.
Das Löwenmäulchen
Der kleine Herr Löwenmaul mochte ja, wie schon angemerkt, den SwaddleMe nicht und schlief von Anfang an in einem Schlafsack. Auch er schlief die ersten 2 Monate immer bei uns, ging mit uns ins Bett und stand mit uns auf. Da er nach Bedarf gestillt wurde, war das die unkomplizierteste Variante. Aber auch beim Löwenmäulchen schienen uns die Alltagsgeräusche am Abend zu aufwühlend, so dass wir ihn irgendwann mit in das Abendritual des Quietschbeus einbezogen.
Der Quietschbeu bekam seine Milchfalsche dann mit Papa kuscheln im dämmrigen Kinderzimmer, in welchem ich zeitgleich das Löwenmäulchen stillte. Es war uns immer ganz wichtig, dass der Quietschbeu sich nicht selber „füttern“ muss, sondern dass dabei gekuschelt und gestreichelt wird. Das hat ihm ganz viel Ruhe gegeben. Letztendlich passiert beim Stillen ja nichts anderes.
Wenn wir den Quietschbeu dann hingelgt hatten, habe ich immer noch mit ihm gebetet. Das tue ich heute nicht. Dann haben wir ihm eine „Gute Nacht“ gewünscht und das Löwenmäulchen in sein Anstellbett in unserem Schlafzimmer gebracht. Der kleine Herr Löwenmaul mochte keine Spieluhr, also sang ich ihm meist ein oder zweimal La Le Lu vor. Alles andere machte ihn sofort unruhig und knöterig. Dann legte ich ihn einfach in sein Bett und streichelte ihm den Bauch, bis die Augen müde und schwer wurden. In Schub-Phasen nuckelte er dann noch ein bisschen an der Brust, aber im Regelfall schlief er so ganz ruhig und entspannt ein. Unterm Strich war bei ihm sehr viel weniger Ritual notwendig, als beim Quietschbeu.
Heute haben die Jungs ja ein gemeinsames Ritual, über das hier schon mal ausführlich geschrieben habe.
***
Und nun interessieren mich – und sicher auch viele andere Leser – die Schlafrituale Eurer Babys im 1. Lebensjahr. Singt Ihr bestimmte Lieder oder tragt Eure Kleinen eine Weile umher? Bringt Ihr sie alleine oder zu zweit ins Bett? Zieht Ihr noch ein Spieluhr auf oder lasst ein kleinens Licht brennen?
Blogge darüber bis zum 24. Mai 2012, 13:59 Uhr, auf Deinem eigenen Blog. Bitte füge den nachstehenden HTML-Code über Deinen Beitrag ein und tragen den Link dazu anschließend ins nachstehende Teilnahmeformular sowie diese Linkliste ein.
Thema der Woche #03 „<a href="http://www.mamamiez.de/2012/05/03/blog-dein-wissen-babyschlaf-im-ersten-lebensjahr/" target="_blank">Babyschlaf im 1. Lebensjahr</a>“ von Mama Miez und <a href="http://meine-babywiege.de/" target="_blank">NONOMO</a>:<p><strong>Welche Rituale begleiten Eure Babys im 1. Lebensjahr vor und während des Zubettgehens und wie wirken diese sich aus?</strong></p><a href="http://www.mamamiez.de/2012/05/17/blog-dein-wissen-woche-03-schlafrituale" target="_blank"><img src="http://www.mamamiez.de/wp-content/uploads/2012/05/blogdeinwissen03.jpg" alt="" align="right" border="0" /></a>
Solltet Ihr Probleme beim Einfügen des Codes haben: es muss zum Schluss das Bild (oben) dieses Beitrag sichtbar sowie die Links zur Webseite von NONOMO und zu diesem Beitrag hier in Deinem Posting enthalten sein.
Und schon habt Ihr 10 Lose gesammelt und viele Erstgebärenden und Neugierige mit Euren Erfahrungen bereichert.
Teilnahmeformular:
Durchwachsen. Schwurbelig. Irgendwie nicht so richtig greifbar. Das sind die besten Umschreibungen, die mir für den heutigen Tag einfallen.
Nachdem die Nacht der Horror war, weil das Löwenmäulchen einfach mal mitten drin total wach war, spielte, quatschte und nach einer Stunde dann heulte, weil ich ihn wieder in sein Bett brachte, um dann bitte gerne selber schlafen zu können, erwachte ich heute Morgen mit Kopfschmerzen direkt aus der Hölle. Es half weder ein halber Liter Wasser, noch ein starker Kaffee oder gar die Paracetamol, die ich schließlich gegen Mittag nahm, bevor ich mich dann noch mal ein bisschen hinlegte, denn am Nachmittag hatte sich die älteste Schulfreundin angekündigt.
Aber von vorne. Zunächst stand heute ja erst mal die vorerst letzte Vorsorgeuntersuchung bei meiner Frauenärztin an. Normaler Blutdruck, Gewicht bei genau +20,4 kg seit der ersten Eintragung im Mutterpass in der 7.SSW, Urin ohne Auffälligkeiten und keine einzige noch so kleine Miniwehe auf dem CTG. Dafür aber ein höchst aktives Maimiez, das mir mit seinen Karateschlägen teilweise echt Tränen in die Augen trieb.
Meine Ärztin war wie immer sehr gut gelaunt und nahm sich trotz überfüllter Praxis echt viel Zeit für mich. Vor allem war sie froh, dass ich mit meinen Zahnschmerzen beim Notfallarzt war und Antibiotikum bekommen habe. Und sie fand es auch total in Ordnung, dass ich zum Ziehen des Zahnes eine Adrenalinspritze bekommen hätte. Man müsste immer den Nutzen-Risiko-Faktor bewerten und sie ist sich sicher, dass Zahnschmerzen und der damit verbundene Stress für jedes Baby weitaus mehr Belastung ist, als eine Adrenalinspritze oder ein vernünftiges Antibiotikum. Also für Panik ist die Frau echt nicht gut zu haben ;)
Dann ging es weiter zur Untersuchung. Der Gebärmutterhals ist verstrichen. Der Gebärmuttermund ist 1,5cm geöffnet und der Maimiez-Kopf sitzt tief und fest auf dem Muttermund und lässt sich nicht mehr abschieben.
 „Wann soll es denn los gehen?“, fragte sie mich und ich antwortete Wahrheitsgemäß, dass es meinetwegen jetzt losgehen könnte. Ich habe alles vorbereitet, bin vom Kopf her bereit und körperlich entsprechend schwerfällig. Sie fragt mich daraufhin, ob sie den Eipol lösen soll und bejahe. Bei den großen Jungs hat das nichts gebracht, aber wenn das Maimiez schon so Geburtsbereit ist … versuchen schadet ja nicht.
Nun ja, Eipol-Lösen ist jetzt nichts das angenehmste, was man sich so vorstellen kann. Es brennt und zieht am Muttermund ziemlich und zumindest ich hab danach immer das Gefühl, ich würde meine Blase verlieren. Aber das waren 5 Minuten, die sich ja zum Schluss vielleicht irgendwie gelohnt haben. Wir werden es sehen.
Das Maimiez sitzt im Übrigen bereits so tief, dass man es nicht mehr vernünftig messen kann. Das Ultraschallgerät ermittelte zwei Mal hintereinander ca. 3000g, aber meine Ärztin schrieb „optisch schwerer“ in den Mutterpass. Es ist aber nicht zu erwarten, dass es noch die 4000g Marke knackt. Sagt sie.
Wir vereinbarten jetzt keinen neuen Termin. Sollte ich über den Termin gehen, könnte ich einfach so vorbei kommen, aber ich plane eigentlich,  die CTGs dann einfach mit Claudia machen.
Am Nachmittag kam dann meine alte Schulfreundin vorbei, mit der ich die Jungs vom Kindergarten abholte, kurz zum Discounter fuhr und schließend ein bisschen schnackte. Der Quietschbeu ist bei Besuch gerne mal sehr einnehmend und quatschte sie in einer Tour voll, so dass ich irgendwann auch mal drum bitten musste, dass er uns  auch ein bisschen miteinander reden lässt. Sie verließ uns dann am frühen Abend wieder und kurz darauf kam auch der Miezmann heim.
Bisher hatte ich keine bemerkenswert schmerzhaften Wehen. Es zieht und drückt recht regelmäßig, aber alles total im Rahmen. Meine Ärztin meinte zwar, in den meisten Fällen würden die Frauen nach der Eipol-Lösung nachts ins Krankenhaus fahren, aber wie schon erwähnt war das beim Quietschbeu und beim Löwenmäulchen auch nicht so.
Bis dato hat sich hier auch kein Schleimpfropf gelöst oder mein Körper sonstige Anstalten der Entleerung gezeigt. Alles sehr ruhig und beschaulich. Ich bin zwar nach wie vor sehr müde und liege auch nur auf dem Sofa herum, aber ich fühle mich jetzt nicht schlecht oder total ausgelaugt.
Also wenn es in den kommenden Stunden losgehen sollte, dann bitte so, dass meine Schwester die Jungs noch holen könnte. Morgen ist sie den ganzen Tag unterwegs und hat definitiv eine längere Anfahrtszeit. Im Zweifel krieg ich es eben doch schnell zu Hause und fahr dann ins Krankenhaus … *mihihi*
Der Tag war heute also sehr gemischt, wie eingangs geschrieben. Eine 6 auf einer Skala von 10.
Heute eine 9 auf einer Skala bis 10 erlebt. Ein guter Tag. Ein schöner Tag. Schwerfällig bin ich nach wie vor, natürlich. Das wird sich ganz sicher bis zur Geburt auch nicht mehr ändern.
Den Vormittag verbrachte ich aufräumend und Waffeln backend. Da war nämlich schon direkt nach dem Aufstehen diese Lust auf Waffeln. Und Gelüste soll man ja bekanntlich frönen, solange man sie hat. Heute also: ein ganzer Stapel Waffeln.
Danach verräumte ich im Obergeschoss 3 gefaltete Körbe Wäsche in diverse Schränke und komplettierte die Krankenhaustasche dann auch endlich mit den Unterlagen für den Kreißsaal, die ich bereits mit Claudia ausgefüllt hatte, der Bettmaus, die als Nestchen und Begrenzung fürs Maimiez dienen soll und mein geliebtes Geburtsshirt.
Außerdem besteht meine Krankenhaustasche aus folgenden Dingen, die sich bei den letzten 2 Geburten als sinnvoll ergeben haben:
- 3 elastische Tanktops (super zum Stillen, einfach runter ziehen und Jö!)
- 2 Still-BHs (die ich schon/noch hatte)
- 5 Baumwollmonsterschlüpfer
- 4 weite T-Shirts (weil man nach der Entbindung und mit dem Hormonumschwung wie ein Schwein schwitzt)
- 3 Jogging- bzw. bequeme Hosen (Leggins)
- 2 Nachthemden mit Knopfleiste
- 1 (Schwangerschafts-)Jeans
- 1 Strandkleid (in Kombination mit der Jeans oder einer Leggins als Besuch-Empfangs-Outfit geeignet – wenn z.B. der Chef vom Miezmann, wie schon bei den Großen, vorbei kommen sollte.)
- 1 Duschhandtuch und 2 Handtücher
- Kosmetikbeutel (Schampon, Duschgel, Zahnpasta, Zahnbürste, Haarbürste, bisschen Schminke, etc.)
- Badelatschen
- Handyladekabel
- Digitalkamera
Sollte noch Zeit bleiben, werde ich mir mein Stillkissen noch unter den Arm klemmen. Im Zweifel bringt der Miezmann das später mit. Nicht dabei habe ich die Klamotten vom Maimiez. Die bringt der Miezmann dann mit dem Maxi Cosi mit, wenn er uns abholt.
Das hört sich jetzt wahnsinnig viel an, aber man muss bedenken, dass man wirklich a) wie ein Schwein schwitzt und b) gerne mal die eine oder andere Hose durchblutet. Geplant ist ein Krankenhausaufenthalt von 2 bis 3 Tagen, je nachdem wann das Maimiez geboren wird und die U2 gemacht werden kann.  Liegt ein Wochenende dazwischen werden es eher 3 Tage. Ja, das ist von mir so gewollt und geplant. Sofern ich eine angenehme Bettnachbarin habe ist unser Krankenhaus nämlich wirklich super schnuckelig und familiär. Man hat Unterstützung, leckeres Essen, nette Hebammen und eine schöne Aussicht und Lage. Die Jungs werden in den Tagen bei meiner Schwester bleiben, worauf sie sich sehr freuen und der Miezmann hat noch mal ein paar Tage Ruhe für sich, bevor er mich dann zu Hause mit den Jungs entlasten muss/will/kann/darf.
Ich verstehe durchaus, wenn jemand eine ambulante Geburt, Hausgeburt, Geburtshausgeburt, whatever vorzieht … für uns ist das hier eine gute Planung und ich freu mich darauf.
Im Anschluss ans Aufräumen zog ich alle Betten ab und legte mich anschließend ins frisch bezogene Bett für eine Stunde schlafen. Dann habe ich schön heiß geduscht, die Jungs vom Kindergarten abgeholt und bin mit ihnen und den Waffelresten ins Familien-Café gefahren. Dort blieben wir bis 18 Uhr und wurden dann schon von Papa Miez daheim erwartet.
Die Jungs waren heute purer Zucker, sehr aufmerksam, lieb und kuschelig. Man merkte dem Quietschbeu heute sehr deutlich an, dass sich in und um ihn herum viel bewegt. Ich hab mich bemüht da so gut es geht auf ihn einzugehen, ihm viel Zärtlichkeit zukommen zu lassen und noch mehr Verständnis für diese und jene Mini-Sorgen zu habe. Ich denk, das war auch für ihn ein gutes Ding.
Ach, und das Bauchfoto für die 40.SSW habe ich heute auch direkt gemacht. Bevor‘s dafür zu spät ist (wovon ich nach wie vor nicht ausgehe).
Dicker bzw. runder ist der Bauch geworden und noch weiter gesunken.
Morgen Vormittag habe ich mal wieder einen Vorsorgetermin bei meiner Frauenärztin. Ich wünsche mit bitte gerne, dass der Gebärmutterhals verstrichen und der Gebärmuttermund so um die 3 cm geöffnet ist. Danke.
Der Quietschbeu ist gerade mal wieder mein großes Sorgenkind. Seit ein paar Tagen zieht er wieder ständig die „Ich hab’ Angst“-Karte. Ständig. Vor den albernsten Kleinigkeiten. Und mir fällt oft wirklich schwer, seine Ängste ernst zu nehmen, besonders weil ich nicht einschätzen kann, wie viel davon Masche ist und wie viel wohlmöglich echt.
Beispiel, gefälligst?
- Er bleibt oder geht nicht alleine in den Garten. Unser Garten ist nicht groß und komplett überschaubar. Vom Sandkasten aus kann er direkt in die Küche gucke, in der ich mich immer aufhalte, wenn ich nicht auch draußen bin. Solange das Löwenmäulchen mit ihm draußen ist, ist alles gut. Macht sich der kleine Bruder auf den Weg nach drinnen, beginnt er erst auf ihn einzureden, er solle draußen bleiben. Reagiert das Löwenmäulchen nicht beginnt er zu heulen und den kleinen Bruder festzuhalten. Zuletzt kommt er einfach auch rein, geht dann aber auch nicht mehr mit dem Löwenmäulchen wieder raus, wenn der z.B. nur was trinken wollte. Laut seiner eigenen Aussage hat er Angst vor Katzen und Vögeln, die vorbei kommen könnten. Und nein, er hatte noch nie ein negatives Erlebnis mit einer Katze oder einem Vogel.
- Wenn er morgens aufwacht und nach mir ruft, gebe ich ihm Antwort, er solle doch zu uns rüber kommen. Dann hört man es tapsen, trampeln, Türen gehen auf und die Bande steht im Schlafzimmer. Irgendwann haben sie sich angewöhnt, ihre komplette Bettausstattung (Bettdecken, Kissen, Stofftiere, Stillkissen) mitzubringen. Da man das nicht alles mit zwei kurzen Armen tragen kann, muss man halt mehrfach laufen. Manchmal hat das Löwenmäulchen aber keine Lust und kommt nur mit seinem Kissen angewatschelt. Dann heult der Quietschbeu den kleinen Bruder wieder Minutenlang an, er möge doch bitte mit ihm noch mal zurückgehen und die Decke holen. Auf ein „Nein!“ vom Löwenmäulchen wird dann nach Mama geheult, aber auch ich gehe da nicht drauf ein. Anders als in den meisten anderen Fällen, kann er hier nicht sagen, vor was er eigentlich Angst hat. Nur, dass er Angst hat. Das sagt er ganz deutlich.
- Heute Morgen hatte er Angst und heulte, weil ihn eine ziemlich penetrante Fliege ständig umkreiste. Ich versuchte zu spaßen, dass wir ihn dann wohl mal dringen baden müssten, was das Ganze aber nicht besser machte. Egal wie intensiv und ausführlich ich ihm erkläre, dass Fliegen rein gar Nichts tun, außer ein bisschen zu nerven, wenn sie ständig um einen drum herum schwirren, es beruhigt ihn nicht. Das wiederum macht mich ganz schön fertig.
- Highlight war gestern Nachmittag ein „Ich hab’ Angst“-Anfall mit Festklammern an meinem Bein, als das Löwenmäulchen mal wieder ein Hund war und ihn auf allen Vieren krabbelnd anbellte und knurrte. Auf meine Frage, wovor er Angst habe, antwortete er da doch sehr überzeugend: „Vorm Löwenmäulchen!“ Das hat mich schon geschockt.
So, liebe Mitmütter und –Leser, und jetzt sagt mir bitte, dass das nur ne Phase ist und wieder weg geht. So wie das Quietschen. Oder das ständige Umentscheiden. Oder die Nein!-Phase. Und verratet mir auch direkt, wie ich damit am besten und klügsten umgehe, bitte. Abwiegeln? Ernstnehmen? Gar nicht drauf eingehen?
Herzlichsten Danke … *seuftz*















