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28. Juli 2014 / Mama Miez

Just for me moments 30/2014

Heute ist also, wie angekündigt, der erste Just for me moments-Montag, an dem ich Euch meine kleinen Ich-Momente der letzten Woche (KW 30) zeigen und davon erzählen werde. Viel Vergnügen!

***

Beim Nägellackieren kann ich tatsächlich sehr entspannen. Daher lackiere ich meine Nägel im Moment etwas häufiger als es wohl nötig wäre. Ich wollte den letzte Woche das erste Mal ausprobierten Ombreeffekt noch mal mit anderen Farben testen und entschied mich für diese beiden Pink-Töne von Essie: Funny Face und Haute in the Heat. Der Effekt war relativ dezent, was ich aber wirklich ganz besonders schön fand. Die Fußnägel habe ich einfarbig in Haute in the Heat lackiert. Ich mag es, wenn Füße und Hände zu einander passen.

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Ich habe mich jeden Tag mindestens eine halbe Stunde aufs Sofa gelegt und die Augen geschlossen. Manchmal bin ich dabei eingeschlafen. Manchmal habe ich auch nur gedöst. Aber diese kleine Auszeit hat mir jedesmal wieder ausreichend Energie für den restlichen Tag gegeben. Schade, dass mir sowas nur während meiner Krankschreibung möglich ist.

Am Freitag habe ich mit meiner herzallerliebsten Sero zum Mittagessen getroffen. Es war so so so unfassbar schön! Früher, als ich mit dem Quietschbeu schwanger war (und danach mit dem Löwenmaul und dann auch mit dem Meedchen) haben wir uns freitags immer zum Frühstück getroffen. Nachdem ich wieder arbeiten gegangen bin kam immer häufiger etwas dazwischen und das ganze schlief ein. Furchtbar! Mir hat unsere gemeinsame Zeit so sehr gefehlt. Wir aßen sehr lecker und gingen anschließend spazieren, berichteten uns von den neusten Vorkommnissen und Erlebnissen und lachten einfach miteinander. Das Schönste an diesem Tag war definitiv das Schaukeln. Wir suchten uns einen kleinen Spielplatz mit zwei Schaukeln und schaukelten wie zwei kleine Mädchen so hoch es nur ging. Eine viertel Stunde lang. Das war so toll. Ich kam mir danach vor, als würde ich auf Wolken gehen.

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Diese Woche erhielt ich ein Päckchen, obwohl ich nichts bestellt hatte. Ich hab tatsächlich bei einem Facebook-Gewinnspiel von DM Deutschland gewonnen. Und dann auch noch ein “Tu Dir gut!”-Paket. Mehr Schicksal geht wohl nicht. Also habe ich mir das ganze zu Herzen genommen und am Freitagabend tatsächlich ein großes Wellness-Programm gefahren. Zuerst hab ich mir eine verwöhnende Gesichtsmaske gegönnt und mich anschließend mit dem Kleopatra-Bad aus meiner Gewinnerpaket in die Wanne gelegt. Ich habe sogar Kerzen angezündet und die Rollos etwas geschlossen. Dazu ein Hörbuch auf die Ohren und einfach mal 20 Minuten die Augen schließen. Tat das gut! 

Danach habe ich meine noch nasse Haut eingeölt, meine Haare eine kleine Ewigkeit gebürstet – was auch sehr entspannend ist – und bin für meine Verhältnisse richtig früh ins Bett gegangen. Meine Akkus waren am nächsten Morgen tatsächlich deutlich mehr aufgeladen, als an anderen Tagen.

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 Und zum Abschluss der Woche habe ich mir am Sonntag einen 2 stündigen Mittagsschlaf mit dem Meedchen (im Meedchenbett) und meinem Hörbuch auf den Ohren gegönnt. Ich mag diese kleinen Auszeiten, wenn sie sich an mich kuschelt und meine Hand ganz fest hält, bis sie eingeschlafen ist. Soviel Ruhe und Frieden. Da macht es mir auch nichts aus, in einem 140 x 90 cm Bett zu liegen.

Ach ja, und die Nägel habe ich mir tatsächlich noch einmal lackiert. Diesmal in einer für mich ganz neuen Farbe: Trophy Wife von Essie, ein eher dunkler Türkiston mit einem tollen Metalliceffekt. 

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Ich freue mich, wenn auch Ihr Eure JFMM der letzten Woche in Euren Blogs dokumentiert und in der unten stehenden Linkliste eintragt. Wer kein Blog hat, kann auch via Instagram mit dem Hashtag #JFMM und für die aktuelle Woche #JFMM31 mitmachen.
Ich wünsche Euch eine bezaubernde Woche mit vielen kleinen Ich-Auszeiten.

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27. Juli 2014 / Mama Miez

Just for me moments

In den letzten 3 Wochen habe ich eine Menge über mich gelernt. Überraschender Weise auch Dinge, die ich eigentlich schon wusste und die irgendwie verschüttet gegangen sind. So sagte die Psychologin zu mir: “Kümmern Sie sich auch mal nur um sich. Tun Sie sich selber was Gutes. Etwas für sich ganz alleine.” Hmpf. Und dann saß ich da, auf meinen Sofa, starrte an die Wand und dachte: “Ähhhhh. Was nur für mich. Hmmm. Ja.” Ich hatte schlichtweg vergessen, was es denn für Dinge gibt, die man nur für sich ganz alleine tut. Basteln, Backen, Dinge hübsch machen. Die meisten Dinge, die ich so tue, tue ich für meine Kinder bzw. meine Familie. Ich mache das gerne und freiwillig. Es ist also nichts, was für mich zur Routine gehört oder mich sonderlich anstrengen würde. Aber so etwas ganz allein für mich … das ist ewig her.

Ich nahm mir also tatsächlich ein Blatt und einen Stift und schrieb auf, was mir so an “Just for me”-Dinge einfiel:

  • Maniküre/Pediküre
  • Make-Up
  • Wellness
  • Schreiben
  • Treffen mit Freunden (ohne die Kinder)
  • Lesen
  • Sport

Das wurde dann doch eine recht beachtliche Liste. Und ich setzte das dann knallhart um. Jeden Tag habe ich mir mindestens einen der Punkte ganz bewusst vorgenommen, erlebt und genossen und mir vorher klar gemacht: “Jetzt tue ich etwas nur für mich!” Mit diesem Bewusstsein hatte das Ganze tatsächlich eine sehr positive, teils euphorische Wirkung. Schön ist auch, dass ich diese Momente z.B. wie WhatsApp mit meiner Schwester oder Instagram mit Euch da draußen teilen kann. Das macht das Ganze noch etwas runder. Freude sollte man teilen!

Daher habe ich mir jetzt vorgenommen, jede Woche diese kleine Auszeiten, die ich einfach “Just for me moments” nenne, zu dokumentieren und mit Euch zu teilen, um mir jede Woche aufs Neue bewusst zu machen, dass ich diese Momente brauche und genieße.

Und weil ich jedem von Euch nur nahe legen kann, sich diese “just for me moments” ganz bewusst zu nehmen und zu genießen, möchte ich Euch alle einladen mitzumachen. Jeden Montag werde ich meine “just for me moments” der vergangenen Woche mit Fotos oder auch nur Text verbloggen. Alles was Ihr tun müsst, ist Eure eigenen “just for me moments” zu bloggen, auf den jeweils aktuellen JFMM-Beitrag hier zu verlinken und Eure Beiträge dann darunter in eine Linkliste einzutragen. So können wir uns gegenseitig Anregungen geben, wie man diese Momente füllen und genießen kann. Für den einen ist es vielleicht der Sport, für andere eine schöne Tasse Tee und ein gutes Buch, für ganz andere, Etwas zu stricken, nähen, häkeln. Jeder genießt seine Momente so wie sie ihm am besten tun. Und anschließend zeigen wir sie uns gegenseitig. Auch als Motivation dafür, dass man immer irgendwo und irgendwie einen Moment nur für sich findet. Egal wie stressig der Alltag ist.

Morgen geht es also mit dem ersten “JFMM”-Montag los. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mit von der Partie seid.

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24. Juli 2014 / Mama Miez

Umbruch. Auch für den Quietschbeu.

Heute hat die liebste Freundin des Quietschbeus Geburtstag und feiert diesen auf einem Erlebnisbauernhof. Aber der Quietschbeu will da nicht hin. Seine Entscheidung schmerzt mich etwas, weil heutet auch ihr letzter Tag in der Kita ist. Nach den Ferien wird sie in einer anderen Stadt in den Kindergarten gehen. Aber er hat sich mit Nachdruck immer wieder gegen den Besuch des Geburtstags ausgesprochen. Also akzeptiere ich das so.

Schon in den letzten Wochen erwähnte er immer wieder traurig, dass sie mittlerweile lieber mit den anderen Mädchen, als mit ihm spielen wolle. Gut. Das war wohl eine Frage der Zeit. Auf der einen Seite tat mir das für ihn sehr leid, weil er doch wirklich stark an ihr hängt. Auf der anderen sah ich es als eine Art langsame Entwöhnung von einander. Er war so quasi gezwungen sich alleine oder mit anderen Kindern zu beschäftigen, was er laut seiner Erzieher auch sehr gut hin bekam. Der Grund, warum er heute nicht auf den Geburtstag möchte, ist übrigens der, dass er Angst hat, dass sie wieder lieber mit ihren Freundinnen, als mit ihm spielen will und er alleine da steht. Ich kann das nachempfinden. Daher dränge ich ihn auch nicht dazu.

Nach den Ferien wird er als eins von insgesamt 5 Vorschulkindern in die Gruppe zurückkehren. Es werden kleinere Kinder nachrücken. Eine völlig neue Konstellation und Gruppendynamik wird sich bilden, von der ich auch hoffe, dass sie ihm gut tut. Der “Große” zu sein stärkt vielleicht auch sein Selbstbewusstsein ein wenig. Ich wünsch ihm das so sehr.

Zuhause ruht er momentan in sich selber. Er redet zwar nach wie vor viel und gerne, hat aber inzwischen verstanden, dass ich ihm nicht immer zuhören und antworten kann. Als ich neulich sagte: “Wenn Du Schreiben kannst, dann kannst Du all Deine Geschichten aufschreiben. Das ist toll!” So hab ich es nämlich gemacht. Schon mit 6 habe ich erste Fantasiegeschichten geschrieben. Im Laufe meiner Kindheit ein gutes Dutzend. Auch in der Pubertät. Ich habe eigentlich immer geschrieben. Er war von der Idee so begeistert, dass er sich samstagmorgens an seinen Schreibtisch setzte, seine Anlauttabelle und das Leselineal zur Hand nahm, und erste Worte schrieb. Alles was ihm zu schwer war, füllte er mit Hieroglyphen auf und las mir anschließend seine Geschichte vor. Es war bezaubernd!

Auch ist er im Moment sehr friedfertig, was den Umgang mit seinen Geschwistern angeht. Kaum ein Streit geht von ihm aus. Tut er dem Meedchen oder dem Löwenmaul versehentlich weh, ist er sofort zur Stelle, tröstet und entschuldigt sich. Er kuschelt sogar mit der kleinen Schwester und gibt ihr Küsse. Das war bisher überhaupt nicht denkbar. Körperkontakt war sein Kryptonit. Sogar mit mir kuschelt er inzwischen auch sehr intensiv und eng. Er ist unfassbar selbstständig geworden. Kein Meckern oder Motzen am Morgen. Er steht auf, geht auf die Toilette, putzt Zähne, wäscht sich und zieht sich an. Dann geht er runter und richtet seine Brotdose selbstständig her. So eine große Hilfe und Entlastung. Er wirkt generell viel ausgeglichener, überlegter und fröhlicher! Seine zeitweise depressive Stimmung hat uns wirklich starke Sorgen gemacht. Inzwischen vermute ich fast, dass es eine Nebenwirkung meiner eigenen Verfassung war. Ich war gereizt, hatte dünne Nerven und war schnell auf 180. Er hat das gespürt, auch wenn ich es vor den Kindern versucht habe zu verstecken.

Ich bin nun in der dritten Woche krank geschrieben. Es werden wohl noch ein paar folgen. Diese Woche nahm ich das erste Mal positive Veränderungen an mir wahr. Ich wurde nicht mehr laut. Ich hatte meine alte Engelsgeduld wieder und wir hatten gemeinsam so viel Spaß und Freude, auch an ganz kleinen Dingen.

Dennoch will und kann der Quietschbeu sich nicht von mir lösen. Er ist mein Beschützer, der stetig über mich wacht und sich um mich sorgt. Das ist nicht gut. Aber wir glauben fest daran, dass sich das bessern wird, wenn Papa Miez wieder am geregelten Familienalltag teilnehmen wird.

Die 3 Wochen Kita-Ferien werden ihm sicher gut tun. Er kann Kraft tanken und Familienalltag genießen. Außerdem wünscht er sich über alles, dass wir ans Meer fahren. Da weiß ich zwar nicht wie wir ihm diesen Wunsch erfüllen sollen, aber aus den Augen werde ich es nicht verlieren. Er muss dieses Jahr einfach noch mal das Meer sehen. Es gibt fast nichts heilsameres für seine Seele.

Ach Quietschbeu, lass Dir ruhig noch etwas Zeit mit dem groß werden und male weiter Deine fantasievollen Geschichten mit Worten und Farben. Da steckt soviel Liebe drin.  

 

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23. Juli 2014 / Mama Miez

1.000.000 Besucher, Baby!

Pünktlich zur Jahreshälfte hat Bis einer heult! Das Mama Miez Blog die 1.000.000 Besucher-Grenze für dieses Jahr geknackt. So viele Leser hatte dieses Blog im gesamten Jahr 2013 nicht. Das ist der WAHNSINN!

Dieses Blog gibt es seit März 2008. Damals habe ich noch gänzlich anonym auf einem bei wordpress.com gehosteten Blog gepostet. Mit der Zeit, der ersten Schwangerschaft und der ersten Geburt, kamen immer mehr bleibende bzw. wiederkehrende Leser hinzu. Es folgte die zweite Schwangerschaft und die zweite Geburt. Es kamen weitere Leser vorbei gestolpert. Viele blieben. Es wurde fleißig kommentiert und ich freute mich über soviel Leben auf meinem Blog. Das führte mich ich irgendwann zu der Entscheidung, mein Blog selber und mit eigener Domain zu hosten. Während der dritten Schwangerschaft stiegen die Leserzahlen noch mal sprunghaft an. Manche warfen mir nachher vor, ich hätte die letzte Geburt live ins Internet übertragen. Nun ja. Ich hab mich sehr gefreut, dass Sie alle dabei waren und mich in den Wehenpausen aufgemuntert und angespornt haben.

Inzwischen ist das über 2 Jahre her. Ich habe über so viele Themen gebloggt, dass ich mir manchmal selber nicht sicher bin, ob ich über ein Thema schon mal was geschrieben habe. Und ich habe Meinungen im Laufe der Zeit geändert. Das ist das tolle an so einem Blog. Es hält auch die Veränderung in und an einem selber fest. Das wird besonders deutlich, wenn man das Blog von hinten nach vorne durchliest. Ja, es gibt Menschen, die machen das. Sogar recht viele, wenn ich den unzähligen E-Mails glauben darf. Ich finde ich schön. Sowas freut mich. So bleibt das Vergangene doch irgendwie immer aktuell und jemand anderes, der jetzt in der Situation ist, in der ich vor 3 Jahren war, kann sich vielleicht etwas für sich selber aus meine Texten ziehen. 

Diese Blog umfasst derzeit 1.398 Blogposts und 27.749 Kommentare!

Einen rasanten Anstieg der Leserzahlen konnte ich in der zweiten Jahreshälfte 2013 bemerken. Leider führte das auch dazu, dass Nörgler, Besserwissern und Trolle das Kommentarfeld zeitweise zu einem Schlachtfeld machten. Anfänglich fiel mir der Umgang damit sehr schwer. Ich nahm viel persönlich und gab patzige Antworten. Ich denke inzwischen habe ich einen recht guten Weg des Umgangs mit sowas eingeschlagen. Und was mir definitiv zu intim, frech, beleidigen ist, wird gelöscht. Zack. My Blog is my Castle. Und so.

Ich bekomme täglich Werbeanfragen. Kann man bei Ihnen Banner schalten, Produkte testen lassen, Verlosungen platzieren, Fremdartikel veröffentlichen? Bis auf Letzteres: Man kann, aber ich bin da seeeeehr wählerisch. Wenn ich zwischen einem Produkt oder eine Dienstleistung keinen Bezug zu unserer Familie herstellen kann, dann findet das hier auch keinen Platz. Die Sichtung, Kommunikation uns Abstimmung mit den an Werbung interessierten Unternehmen ist sehr zeitintensiv. Daher versuche ich das ganze nun ein wenig umzustrukturieren und besser händelbar zu machen.

Oft werde ich gefragt, was ich gemacht habe, um dieses Blog so “erfolgreich” werden zu lassen. Als Marketing- & Medienberaterin mit Schwerpunkt Social Media wird das scheinbar von mir erwartet. Dass ich irgendwelche Konzepte verfolge oder geheime Knöpfchen drücke. Aber in Wahrheit schreibe ich einfach nur. Ohne Redaktionsplan. Ohne viel Planung. Manchmal fotografiere ich Dinge, von denen ich denke, man könnte die im Blog zeigen und etwas dazu erzählen. Ganz oft tue ich das dann doch nicht, weil ich dann doch lieber über etwas anderes schreiben will. Und irgendwie lesen die Leute das dann. Fast egal um was es geht. Das ist … beeindruckend? Auch für mich!

Weil ein potentieller Werbepartner neulich nach meinen aktuellen Zugriffszahlen fragte, habe ich diese mal wieder ausgewertet. Sonst schaue ich äußert selten in meine Statistiken. Ich nutze 3 verschiedene Statistiktools und errechne aus diesen Zahlen einen Durchschnitt. Weil ich es furchtbar finde sich von nur einem Tool abhängig zu machen, das zum Schluss vielleicht völlig unrealistische Zahlen ausgibt. Das, ja das, ist so eine Berufskrankheit. Ich mag möglichst genaue Zahlen. 

Jedenfalls schockierte mich die Auswertung der Besucherzahlen. Ich bin sogar aufgestanden um erstmal zum Kühlschrank zu gehen und blöd hinein zu glotzen, weil ich erst nicht glauben wollte, dass die Zahlen so hoch sind! Ich weiß, dass ich schon lang kein reines Muttiblog mehr führe und daher vielleicht auch für andere Zielgruppen interessantere Dinge schreibe. Aber so viele Leser? Bei einem völlig Konzeptfreien Blog? Halleluja! Das haut selbst mein berufsbedingtes Social Media Wissen aus der Kurve.

Nun, jedenfalls wollte ich Ihnen allen heute einfach mal von Herzen danken, dass Sie immer und immer wieder vorbei kommen, lesen, vielleicht kommentieren oder einen Artikel auf Facebook, Twitter oder Google+ empfehlen. Danke für die Herzchen bei den Brigitte Mom Blogs. Danke für das Interesse und die vielen lieben und schönen Worte, die mich immer wieder erreichen. 

Aktuell folgen mir in den öffentlichen Social Media Kanälen 4.423 Personen auf Facebook und 2.655 Personen auf Twitter. Der vorgestern angelegte öffentliche Instagram-Account hat bereits über 650 Follower. Da bin ich platt. Echt jetzt!

Durchschnittlich waren im Jahr 2014 etwas mehr als 150.000 Besucher pro Monat da und es gab über 540.000 Hits pro Monat. Ganz aktuell sind es etwa 6.000 Besucher und 18.000 Hits pro Tag.

Ich bin wirklich, wirklich gerührt, dass Ihr alle soviel Interesse an dem zeigt, was ich schreibe. Sehr. Herzlichen Dank!

 

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22. Juli 2014 / Mama Miez

“Ist ja auch kein Wunder!”

Gestern hatte ich ein sehr persönliches AHA-Erlebnis. Es ist so: seit ich meinem Umfeld von meinem Erschöpfungszustand und den Panikattacken offen berichte, höre ich ständig: “Ist ja auch kein Wunder!

Am Anfang habe ich noch die Augenbrauen hochgezogen und sowas wie “Hab ich so überfordert gewirkt?” gedacht. Inzwischen, also quasi seit gestern, habe ich eine ganz neue Wahrnehmung der Dinge. Ich bin früh, sehr früh, mit Eigenverantwortung und Selbstständigkeit konfrontiert worden. Im Nachhinein würde ich sagen, es war definitiv zu früh, aber was in der Vergangenheit liegt kann man halt nicht ändern. Ich bin es also gewohnt, alles selber und alleine zu regeln. Ich kann ganz ganz schlecht Hilfe annehmen und habe schnell das Gefühl, dass ich versage, wenn ich doch mal welche brauche. 

Als ich vor fast 3 Wochen das erste Mal beim Arzt war, im Behandlungszimmer dann einen Nervenzusammenbruch erlitt und heulte wie ein Schlosshund, da gestand ich mir die körperliche Erschöpfung das erste Mal wirklich ein. Die Ärztin hatte im Verlauf des Gesprächs zu mir gesagt: “Krank schreiben muss ich Sie ja nicht. Sie arbeiten ja sicher nicht.” Und ich hab mich geräuspert, meine Hände geknetet und “Doch.” geflüstert. Ihr Blick war überrascht und bohrend. “Dann wundert mich ja nix!” Ja, in dem Moment hatte ich wieder ein Gefühl unendlicher Dummheit. Mit dem anderen Arzt, mit dem ich an diesem Tag sprach, hatte ich einen sehr ähnlich klingenden Dialog.

Wenige Tage später war ich bei einer weiteren Ärztin. Sie reagierte auf meine Situation (unter der Woche allein erziehend, Mann 6 Monate in Afghanistan, Kinder von 5,4 und 2, in Teilzeit arbeitend) richtig schockiert und erzählte mir dann, sie haben zwei Kinder von 5 und 2, würde Teilzeit arbeiten, hätte aber den Mann zuhause und ein Au pair. “Dass sie das überhaupt so lange durchgehalten haben?!

Ich stellte in den folgenden Tagen die kompletten vergangenen 5 Jahre in Frage. Kann man seinen 3 Kleinkindern eine gute Mutter sein, wenn man arbeiten geht und niemanden hat, mit dem man sich den Alltag aufteilen kann? Habe ich mich überschätzt? Hätte ich nach Kind 2 kein weiteres Kind bekommen sollen, um meinen Kindern ausreichend gerecht werden zu können (der Gedanke schmerzte am meisten!)?  Wieso bin ich nicht doch mit dem Mann nach Hannover gegangen? Ginge es mir dann besser? Was wäre, wenn mein Mann einen anderen Job hätte. Irgendwas mit Blumen oder so?

In meinem Kopf rasselten die Fragen nur so durcheinander. Ich bekam die schlimmsten Kopfschmerzen seit Ewigkeiten. Am meisten belastete mich die Frage: Kann ich was anders machen? Jetzt? Und die Antwort lautete immer wieder Nein!, egal wie oft ich sie hin und her wendete und von oben wie unten beleuchtete. 

Dann hatte ich gestern einen sehr ausführlichen Termin beim Psychologen. Am Ende der Anamnese meinte die Ärztin:  “Sie arbeiten ja sicher nicht.” Wieder die schwitzigen Hände. Wieder Herzrasen. Wieder dieses beschämende Gefühl. “Doch.” Die Ärztin sah von meiner Akte auf und sagte mit fassungslosem Blick: “Himmel! Und da fragen Sie sich noch, warum Sie hier sitzen?” 

Ich denke das war der Moment, in dem auch ich erkannte habe, dass es einfach “zuviel” ist. Nicht nur körperlich. Einfach alles. In der Summe. Ich bin kein fauler Mensch und Untätigkeit macht mich unruhig und missmutig. Ich beschäftige mich gerne mit schönen, kreativen Dingen. Aber ich bin in den letzten 2 Jahren ständig von einem Zeitfenster ins nächste gehechtet. Aufstehen, Brotdosen herrichten, Kinder wecken und fertig machen, in die Kita bringen, zur Arbeit fahren, arbeiten, raus aus dem Büro, halbe Stunde Hausarbeit, Kinder holen, Nachmittag mit den Kindern verbringen, Kinder ins Bett bringen, Haushalt, Sofa, zu spät ins Bett. Jeden Wochentag. Immer und immer wieder.

In den letzten 3 Wochen habe ich bemerkt, wie viel besser es mir geht, wenn ich meinen Vormittag frei gestalten kann. Natürlich mache ich dann Haushalt, gehe einkaufen, Schreibe (!) und nehme wichtige Termine wahr. Selten sitze ich mal auf dem Sofa. Manchmal mache ich eine halbe Stunde ein Nickerchen. Aber am Nachmittag, wenn ich die Kinder abhole, bin ich viel entspannter, gelassener und habe viel bessere Nerven. Genau so, wie ich gerne sein möchte. Und ich stelle fest: Es muss sich irgendwas ändern. Nur wie? Wirtschaftlich sind wir auf mein Gehalt angewiesen und ich denke auch nicht, dass ich ganz ohne Arbeit glücklich wäre. Einfach zu kündigen und daheim bleiben ist also nicht drin. Falls jemand Findiges sowas jetzt vorschlagen wollte. Schön wäre, ich könnte meine Arbeitszeit frei einteilen. Bei vielen Dingen bin ich abends nämlich deutlich produktiver, als morgens. Und ja: ich will mehr Schreiben. 

Es ist nicht so, dass ich meine Lage als aussichtslos empfinde. Ich suche nur noch nach der Chance, dem Hinweis, der Lösung, die mich wieder zu einem angstfreien und genussvollen Menschen macht. Falls sie das ein oder andere zufällig irgendwo treffen, sagten Sie: “Hi, Pia sucht Dich!

Danke.

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21. Juli 2014 / Mama Miez

Wellness und Hübschmach-Miez 2

Irgendwann erreicht man ein Alter, in dem es leider nicht mehr ausreicht ein getönte Tagescreme zu verwenden, um frisch und gepflegt auszusehen. Man hat dann quasi ein halbes Dutzend kleine Post-its im Gesicht, auf denen sowas steht, wie: “Hat nur 5 Stunden geschlafen!” oder “Sorgt sich ausdauernd um die Kinder!” oder “Hat wieder nicht genug Wasser getrunken!” oder “War zu lange /zu wenig in der Sonne/an der frischen Luft!” Ja, dieses Stadium habe ich erreicht. Da wird man dann, wenn man aus Versehen mal ungeschminkt aus dem Haus geht, direkt gefragt, ob’s einem nicht gut ginge. Man sähe so blass und übernächtigt aus. Uhhhh.

Tja, jetzt könnte ein schlauer Leser wieder kommentieren, dass das ja total nebensächlich wäre, solange man sich wohl fühlt. Ich verrate Ihnen mal was: ich fühl mich dann nicht wohl. Da ist mehr ein erschrockenes “Oh!“, wenn ich in den Spiegel gucke, als ein fröhliches “Naaa Du? *zwinker zwinker*

Aus diesem Grund schminke ich mich, wenn ich das Haus verlasse. Damit ich mich wohl fühle. Von “Uhhh, ähhh, ich bin müde und gereizt und jammelig” zu “Yeah, super, was ein Tag, ich komme!” dauert es etwa 10 Minuten. Hier das Ganze mal im 2-Bilder-Zeitraffer:

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Für meinen Alltags-Look hab ich heute folgende Produkte verwendet:

1. alverde Camouflage (001 Sand), 2. alverde Creme to Powder Concealer (10 Natural Beige), 3. Maybelline Super Stay Seidig Make Up (30 Sand), 4. Catrice Sun Glow Bronzing Powder (30 Medium Bronze), 5.  Catrice Defining Blush (30 Love & Peach), 6. Catrice Absolute Nude Eyeshadow Palette, 7. Maxbelline Express Kajal (33 black), 8. Maybelline Liner Express (black), 9. Catrice Glamour Doll Mascara, 10. alverde Augenbrauenstift (01 Blond), 11. Catrice Skin Finish Comact Powder (30 honey beige), 12. Maybelline Baby Lips (Cherry Me)

Das alverde Camouflage ist der Bringer gegen Augenringe. Deckt super und macht müde Augen ratzfatz wach. Yeah! Und wer sich wundert warum ich zwei Eyeliner verwende: Den Express Kajal  verblende ich am oberen und unteren (da nur zu etwa einem drittel) Wimpernkranz und setze dann mit dem flüssigen Liner einen dünnen Lidstrich aufs obere Lied. Die restlichen Produkte habe ich in der Reihenfolge nummeriert, in der ich sie auch verwendet habe.

Außerdem habe ich mich heute endlich mal an diese schicke Flechtfrisur gewagt, die ich bei Coolcat gesehen habe und die mir direkt Herzchen in die Augen zauberte:

Ich hab dafür dieses Youtube-Video (ab ca. Minute 3:36 kommt der 3-Strähnen-Zopf an der Kopfhaut)  zur Hilfe genommen. Gut, ein wenig Übung kann definitiv nicht schaden, aber fürs erste Mal gefällt es mir schon recht gut:

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Und das tollste: obwohl ich wirklich Kerzengerade Haare habe, hält die Frisur den ganzen Tag! Meine Haaren waren noch feucht, als ich sie geflochten habe. Vielleicht liegt es daran.

So, und wer von Ihnen zieht jetzt nach und zeigt mir sein Vorher-Nachher-Make Up-Gesicht? Freiwillige vor!

Eine kleine Neuigkeit noch zum Schluss: weil ich so unglaublich viele Anfragen bei Instagram bekomme und die meisten doch ablehne (weil ich dort eben auch Fotos der Kinder zeige), habe ich mich jetzt dazu entschlossen auch einen öffentlichen Account zu führen. Dort können Sie dann all den Schnickeldi sehen, die ich so fotografiere. Allerdings ohne Fotos der Kinder. Folgen Sie mir also unauffällig unter dem Nutzernamen @mamamiezblog

So. Sie sind dran!

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20. Juli 2014 / Mama Miez

aufregend. hübsch. lecker.

Das 5 letzte Wochenende, an dem wir den Miezmann Richtung Hannover verabschieden müssen, ist vorüber. Nur noch insgesamt 4 Sonntage, bis er wieder regulär bei uns sein wird. Ich atme langsam auf, weil ich denke, dass das soviel Erleichterung für unsere gesamte Familie bringen wird. Für die Kinder, für ihn und natürlich auch für mich.

Weil ich immer wieder gefragt werde, wie es mir geht, möchte ich das mal mit einem wertfreien “gut” umschreiben. Die Panikattacken ließen bereits nach wenigen Tagen der Krankschreibunng deutlich nach. Ich wurde bei Weitem nicht mehr so oft von dieser irrationalen Angst gepackt, wie in den Wochen zuvor. Was mir aber auch einen ersten Anhalt darauf gab, was mich so in die Ecke drängt. Ich bastel daher gerade an ein paar hübschen Luftschlössern und möglichen Zukunftsplänen. Inwiefern diese sich realisieren lassen, wird die (nahe) Zukunft zeigen.

Was unser kleines Abenteuer am Freitag betrifft, als wir einen Termin um 9:15 Uhr auf der anderen Rheinseite, trotz Rheinbrückensperrung, wahrnehmen sollten: das hat wunderbar geklappt. Ich habe mich kurzfristig dazu entschieden das Experiment Rheinfähre zu wagen und mit einer Autofähre überzusetzen. Der Quietschbeu war aufgeregt ängstlich. Mit dem Auto über das Wasser zu fahren, so ganz ohne Stahl und Beton und dann auch nur mit so ein paar Gittern drum herum, machte ihn doch sichtlich nervös. Ich sprach beruhigend auf ihn ein, sagte, dass da ja gar nichts passieren könne und starb zeitgleich tausend kleine Tode. Auf der Fähre hatte ich dann sogar im Auto eine schöne Panikattacke, die ich aber gut und unauffällig bewältigte, weil ja mein Kind auf der Rückbank saß. Ich sah einfach auf meine Füße und atmete tief in den Bauch. Das hilft tatsächlich immer sehr gut. Auf dem Rückweg war es schon viel besser und ich konnte die Aussicht bei strahlendem Sonnenschein sogar genießen. Der Quietschbeu fand es jedenfalls toll und wir müssen das unbedingt mal zu Fuß und mit der ganzen Familie machen.

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Freitagabend habe ich mir die gerade einen Tag zuvor manikürten Fingernägel noch mal neu gemacht. Ich sag’s wie’s is: Die Farbkombination beige/braun wirkte im Tageslicht tatsächlich, als hätte ich in Scheiße gegriffen. Also habe ich die selbe Technik nochmal mit anderen Farben angewendet und siehe da: BÄM! Schockverliebt. Der Basislack ist Essie  Mind Cady Apple. Die Ombreeffektfarbe ist Naughty Nautical, natürlich auch von Essie. So richtige Sommerfarben die grandios gut miteinander harmonieren.

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Das Wochenende war, wie wohl fast überall in Deutschland, brütend heiß! Die Kinder schwitzend wie alter Gouda in der Sonne. Ganz besonders schlimm hat es da das Meedchen getroffen, die wirklich den ganzen Tag klitschnasse Haare, wie frisch geduscht, hat. Ständig kleben ihr die feinen Fussen im Gesicht oder im Nacken. Und weil Spängchen und kleine Zöpfe nicht richtig hielten, bzw. ständig wieder alles raus rutschte, haben wir es dann mit kleinen hübschen Flechtfrisuren versucht. Sie dürfen an dieser Stelle so ein bisschen hinter vorgehaltender Hand kichern. Flechfrisürchen trifft es wohl eher. Ich habe ihr einfach kleine Bauernzöpfchen vom Scheitel bis hinters Ohr geflochten und steckte diese dann in kleine Rattenschwänze im Nacken. Hielt bombig. Sah auch sehr süß aus. War aber auch ein ziemliches Gefummel mit den dünnen Flusen. Leider hielt das Meedchen natürlich nicht für ein vernünftiges Foto still, aber einen Schnappschuss konnte ich von der Seite machen. Hier sieht man auch wunderbar, wie nassgeschwitzt die Haare waren. Ich bin gespannt, wie das mit trockenen Haaren funktioniert.

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Zu einem guten Wochenende gehört natürlich auch ein richtig gutes Sonntagssüße. Darum gab es heute ungarische Palatschinken. Die Besten, natürlich ;) Und bevor jetzt wieder einer fragt, wo der Unterschied zwischen Palatschinken, Crêpes, Eierkuchen und/oder Pfannkuchen ist, erkläre ich es kurz: Palatschinken sind dünner als Pfannkuchen und Eierkuchen und dicker als Crêpes. In den meisten Pfannkuchen- und besonders Eierkuchenrezepten sind a) deutlich mehr Eier und b) ist das Milch-Mehlverhältnis ein anderes. Palatschinken entsprechen da schon eher dem bretonischen Crêpe, wobei diese ja nochmal dünner und in der Regel auf einem Stein gebacken werden, während Palatschinken in der Pfanne gebacken werden. So. Und nun folgt das Rezept … für Ihr nächstes Wochenende quasi ;)

Süßer  Palatschinken

Zutaten

(für eine Familie Miez)

4 Eier

300 g Mehl

3 EL Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

Prise Salz

600 ml Milch

200 ml Mineralwasser

Zubereitung

Zuerst die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und vermischen. Anschließend die Eier mit der Milch verquirlen und mit den trockenen Zutaten vermengen, bis ein Klümpfchenfeier Teig entsteht. Als letztes das Mineralwasser dazu geben und mit einem Löffel einrühren. Würde man das Mineralwasser mit dem Handrührgerät zufügen, würde man die Kohlensäure raus rühren, die den Teig aber so fluffig macht. Der fertige Teig ist recht flüssig. Das muss so sein. Den Teig anschließen noch mal 10 Minuten stehen lassen, während man eine Pfanne mit ca. 26cm Durchmesser bei mittlerer Hitze erwärmt.

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In die heiße Pfanne einen Teelöffel Öl geben und gegebenenfalls mit einem Backpinsel verteilen. Dann 2 kleine Kellen Teig in die Mitte der Pfanne geben und den Teig durch vorsichtiges schwenken kreisrund in der Pfanne verteilen. Den Palatschinken 2 bis 3 Minuten pro Seite ausbacken, dann aus der Pfanne auf einen Teller gleiten lassen und nach belieben mit Konfitüre, Nutella, Kompott oder oder oder bestreichen, aufrollen und fertig.

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Die oben stehende Mengenangabe ergibt bei uns ca. 14 Palatschinken.

Und nun geht es auf in eine neue Woche. Morgen habe ich erneut einen Facharzttermin. Für Dienstag suche ich noch ein hübsches Programm, da die Hauselfe kommt und ich nichts schlimmer finde, als anderen Menschen beim Putzen zugucken zu “müssen”. Ich würde ja in die Sauna fahren. Aber bei 30 Grad Außentemperatur? Neeee. Na, mal sehen was mir noch einfällt. Bis dahin: Tüddelü

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17. Juli 2014 / Mama Miez

Something old. Something new.

Heute Abend habe ich was Altbewährtes und etwas Neues gemacht. Beides mag ich Ihnen gern kurz zeigen.

Das Altbewährte: etwas zu Essen, was es hier momentan gerade an Strohwitwenabenden wirklich oft gibt. Essen fällt mir momentan wirklich schwer. Ich habe einfach keinen Hunger und so in den letzten 2 Wochen 3 Kilo abgenommen. Trotz opulenten Eisbechern oder mal einer Tafel Schokolade am Abend. Da ich kein Freund von einseitiger Ernährung bin, versuche ich das dann mit Obst und Gemüse auszugleichen. Also gibt es hier mehrmals die Woche Ofengemüse. Zum einen macht sich das quasi von alleine, zum anderen sättigt es sehr und schmecken tut es auch noch phänomenal gut. Dafür gebe ich einfach etwas Öl auf ein Backblech, gebe Salz, Rosmarin und Thymian darauf und belege das Blech dann mit Gemüse. Kartoffeln sind immer mit von der Partie. Dazu gab es heute braune Champions, Paprika und Zucchini. Und weil ich so einen Heißhunger darauf hatte, gab’s dann noch Bacon oben drauf. Das ganze bei 200 Grad für 35 Minuten in den Backofen. Fertig. Dazu gibt’s Kräuterquark. Mehr braucht es nicht, um glücklich zu sein. Wenn der Mann mit isst, dann kommt noch angebratene Putenbrust mit aufs Blech. Lecker lecker lecker.

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Und was gab’s Neues? Tja. Ich heute nur kurz bei dm. Allein das sollte sich mal jemand patentieren lassen: nur kurz zu dm. Ahahahaha. Na ja. Ich brauchte Kinderzahnpasta. Weil leer. Schon wieder. Auf dem Weg zur Kasse führte mich der Weg dann am Essie-Display vorbei. Gaaanz zufällig, natürlich. Und was sprang mich da an? Genau! Die neue Limited Edition. Also wanderten meine 3 Favoriten noch mit in den Einkaufswagen.

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Ruffles & Feather’sFierce, no FearHaute in the Heat

Und weil ich gestern Vormittag etwas Zeit totschlagen musste und ganz entspannt auf dem Sofa rumlagt, habe ich ein paar YoutTube-Tutorials für verschiedene Nageldesigns konsumiert. Tja. Und dann bin ich schwach geworden und wollte heute unbedingt mal was Neues ausprobieren. Also suchte ich mir eine schöne Kombi-Farbe zu meinem neuen Essie-Latte Macchiatoton Fierce, no Fear raus und versuchte mich das erste Mal an Ombrenails (hier gibt’s ein schönes Tutorial dazu). Das sind die, mit diesen soften Farbverlauf. Find ich voll chic.

Als Basis habe ich Sand Tropez ausgewählt. Der sieht schon alleine für sich einfach bombig aus. Zweimal aufgetragen, trocknen lassen und dann mit einem kleinen Schwämmchen die dunklere Farbe auf die Nagelspitzen auftupfen und einen Übergang arbeiten. Wieder trocknen lassen, Ränder säubern, better than gel nails drüber und fertig. Sieht für meinen ersten Versuch sogar ganz hübsch aus. Kann aber definitiv noch sauberer und besser aussehen. Na ja, first try halt.

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Leider war kein Tageslicht mehr vorhanden, als ich fertig war. Daher ist das Foto von den fertigen Ombrenägeln unscharf und rauscht stark. Vielleicht reiche ich morgen ein besseres nach.

Und weil Sie sich sicher fragen: das Löwenmaul hatte noch einen super duper guten Tag. Mit riesigem Schokoladen-Eisbecher und spielen im Planschbecken. Auf Morgen freut er sich auch schon wie verrückt. Da wollen sie im Kindergarten nämlich den Elmo raus holen. Das ist so ein Wasserspritzdings. Ich hab jedenfalls Badehose und Handtuch schon parat gelegt. Der Quietschbeu und ich haben morgen einen Termin bei einem Facharzt und müssen dafür auf die andere Rheinseite. Das wird nicht ganz einfach, da die Bonner Nordbrücke wegen Bauarbeiten gesperrt ist. Wir werden also versuchen mit der Autofähre überzusetzen und trotzdem pünktlich anzukommen. Ich bin gespannt, ob alles klappt. Drücken Sie uns ein paar Däumchen. Der Termin ist wichtig.

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17. Juli 2014 / Mama Miez

Aus seiner Sicht.

Sein Start in den Tag war definitiv nicht der Beste. Wollte er sich doch leise in Mamas Bett schleichen, sich noch ein bisschen neben ihr unter die Decke kuscheln und dösen. Da hatte er aber nicht mit der kleinen Schwester gerechnet, die die geöffnete Zimmertür sofort wahrnahm, aus dem Bett sprang und hinterher rannte. Natürlich kuschelte sie sich nicht still und heimlich auf die andere Seite des Bettes, auf die andere Mama-Seite. Nein, sie musste sich ja direkt auf Mama drauf setzen, hopsen und “Hallo? HALLO?” schreien. Grmpf. Natürlich hat sich Mama darüber nicht gefreut. Natürlich hat sie dann gemurrt und die kleine Schwester von sich runter geschoben. Die wollte aber partout nicht aufgeben, setzte immer wieder zu schmerzhaften Übergriffen an, bis Mama schließlich entnervt aufstand und verkündete: “Zähneputzen!

Missmutig trollte auch er sich aus dem Bett, schlurfte ins Badezimmer, wo sich der große Bruder schon auf den großen Hocker gestellt hatte. Super. Also blieb ihm nur der kleine Hocker, von dem aus er zwar das Waschbecken erreicht, nicht jedoch in den Spiegel gucken kann. Die Zahnpastatube hatten die Geschwister auch schon fast leer gedrückt. Doppelgrumpf. Die kleine Schwester kam rein, jaulte entrüstet auf, weil alle Hocker besetzt waren und drängelte sich dann neben den großen Bruder. Geschubse und Gedrängel. Immerhin hatte er auf seinem kleinen Hocker Ruhe.

Seine Anziehsachen hatte er am Abend zuvor zurecht gelegt. Nun hatte die kleine Schwester alles auseinander gepflückt, durch die Gegend geworfen und rannte mit seiner Unterhose auf dem Kopf johlend vor ihm weg. “Maamaa.” Sein gequälter Gesichtsausdruck verhieß nichts Gutes. Zum Glück konnte die Unterhose dann doch noch befreit werden, was einen kleinen Wutbauchplatscher der Schwester mitten im Flur nach sich zog. Immerhin war sie so lang genug abgelenkt, damit er sich schnell anziehen und nach unten gehen konnte. 5 Minuten Ruhe, in denen er die Geschwister oben meckern und nölen hörte. Der große Bruder wollte lieber Lego spielen, als sich anziehen, die kleine Schwester krampfhaft Socken anziehen, obwohl Mama doch gesagt hatte, heute würde es heiß werden.

Irgendwann kamen sie dann alle gemeinsam runter. Vorbei war die Ruhe. Der große Bruder richtete seine Brotdose, jammerte darüber, dass Mama ihm Banane statt Apfel hinlegte, während die kleine Schwester immer wieder die Himbeeren aus dem Kühlschrank nahm und durchs Haus trug. Er hörte Mama auf der Toilette entnervt wiederholen: “Stell die Himbeeren bitte wieder in den Kühlschrank. Trag sie nicht herum. Ich komme ja gleich.

Oaaar, dieses Gebrabbel überall. Der große Bruder untertitelte jeden Handgriff den tat, wollte dazwischen noch wissen, wie der Strom in die Steckdosen kommt und warum Autos genau 4 Räder haben. Also wirklich. Morgens um 7 Uhr!

Er legte sich auf den Teppich, hielt sich die Ohren zu und kniff die Augen zusammen. Ruhe! Ich bin noch müde! Er summte das Drache Kokosnuss Lied, damit er den restlichen Trubel nicht hören musste. Leider konnte er so auch Mamas Frage, was er in seien Brotdose haben wolle, nicht hören. Sie muss das ganz schön oft gefragt haben, denn irgendwann rief sie so laut seinen Namen, dass er es sogar durch die Hände auf seinen Ohren hörte. Er zuckte kurz, reagierte aber nicht.

Irgendwann rannten seine Geschwister beide bereits mit Schuhen an den Füßen durchs Wohnzimmer. Schuhe? Huch. Wann war denn das passiert? Müde sah er auf und erkannte, dass alle bereits Abfahrbereit im Flur standen. Er hatte immer noch keine Schuhe an den Füßen. Mama sah ihn ermahnend an. “Schuhe!!!” Dann öffnete sie die Haustür und trug den Korb mit den Rucksäcken zum Auto. Die Geschwister folgten ihr. Und er saß allein im Wohnzimmer auf der Erde, neben ihm seine Schuhe. Die fahren ohne mich! schoss es ihm in den Sinn und sofort kullerten die Tränen. Hektisch griff er nach seinen Schuhen, versuchte hineinzuschlüpfen, doch vor lauter Tränen klappte das nicht sofort. Er weinte lauter. Gerade als er den letzten Riemen geschlossen hatte – die Haustür stand immer noch weit offen – kam Mama zurück, nahm ein Taschentuch aus der Box und ging wieder hinaus. “Kommst Du?”, rief sie ihm zu. Er sprang auf rannte hinterher und blieb vor dem Auto wie angewurzelt stehen. Mama hatte doch tatsächlich den großen Bruder schon angeschnallt. Dabei hatten sie doch die Regel, dass er morgens als erster angeschnallt wird. Und nachmittags der Bruder. Sein Weinen wurde wieder lauter. Schluchzend kletterte er in das Auto, setzte sich hin und wischte sich mit dem Handrücken über die Augen. 

Mama, die der kleinen Schwester noch die Nase geputzt hatte, erschien in der Wagentür, beugte sich über ihn und schnallte ihn an. Dann wendete sie sich ihm zu, wischte die Tränen von seinen Wangen und legte die Stirn in Falten. “Heut ist kein guter Morgen, hm?” Er nickte, umklammerte ihren Hals und zog sie ganz fest an sich. Eine Weile verharrten sie so dann gab sie ihm ein flüchtiges Küsschen auf die Haare, weil er es überhaupt nicht mag, ins Gesicht geküsst zu werden. Mama weiß das. Ein Glück!

Die Fahrt zum Kindergarten verbrachte er schweigend aus dem Fenster starrend. Immer dieser Tumult am Morgen. Und das, wo er es doch viel lieber ruhiger mag. Noch ein bisschen Kuscheln, in Ruhe Zähne putzen und dann Anziehen. Aber nein. Ständig muss einer herum krakeelen, Sachen wegnehmen oder verstecken und vor allem reden, reden, reden. Anstrengend!

Im Kindergarten angekommen steigt er als erster aus dem Auto und hilft Mama, den Korb mit den Rucksäcken und Jacken hineinzutragen. Während seine Geschwister über den Flur rennen und schreien, zieht er sich die Schuhe aus, räumt sie weg, schlupft in seine Hausschuhe und drückt sich dann ganz fest an Mamas Bein.

Mama geht vor ihm in die Hocke: “Manchmal fangen Tage blöd an. Aber die müssen dann nicht so bleiben. Meistens werden die dann noch ganz schön.” Er umarmt Mama ganz feste, seufzt tief und murmelt: “Ich hab Dich so lieb. So so lieb.” “Ich weiß mein Herz. Ich Dich doch auch.

Dann geht er in seine Gruppe und beginnt zu frühstücken. Ein Glück hat Mama genau das eingepackt, was er ohnehin haben wollte. Obwohl er nichts gesagt hat.  

Mama drückt ihm noch ein Küsschen auf die Haare und verabschiedet sich. Als sie den großen Bruder und die kleine Schwester in ihren Gruppen abgegeben hat, kommt sie noch mal rein. Das tut sie sonst nie.

“Alles okay mein Herz?” Er nickt. “Hab einen wunderschönen Tag. Bis später.” Er lächelt. Das erste Mal an diesem Tag kann er richtig lächeln. “Du auch!” grinst er und winkt.

Ja, das Leben eines 4-Jährigen ist manchmal lauter und anstregender, als ihm lieb ist. Aber ihm großen und ganzen, ist es so, wie es ist, doch auch ganz schön.

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16. Juli 2014 / Mama Miez

Unser liebstes Geschenk zur Geburt

Eine der häufigsten Fragen, die ich gestellt bekomme, ist die nach dem idealen Geschenk zur Geburt. Und ich muss da nicht wirklich lange drüber nachdenken. Natürlich bekamen wir die obligatorischen Spieluhren, Kuscheltiere und Babyhandtücher über die wir uns auch sehr gefreut haben. Außerdem waren da Gutscheine für Drogeriemärkte und auch Parfümerien (für mich!), die wir wunderbar gebrauchen konnten. Es gab selbstverständlich auch Kleidung, aus der die Kinder schnell raus wuchsen. Die Spieluhren und Kuscheltiere haben wir natürlich aufgehoben. Die normalen Babyhandtücher nutzen wir nur noch selten, zum Beispiel wenn die Kinder im Garten mit Wasser spielen. Ansonsten sind sie den Kindern schon zu klein.

Das definitiv langlebigste Geschenk, von denen auch die Kinder noch etwas haben werden, wenn sie erwachsen sind, haben wir von der wunderbaren Serotonic und ihrem Mann bekommen. Sie kauften zu den Geburten unserer Kinder die aktuelle Tagespresse sowie aktuelle Magazine aus der Woche der Geburt. Diese bekamen wir dann in schönen großen Mappen gesammelt geschenkt. Ich krame die Mappen gerne hervor, stöbere in der Boulevardpresse und den Magazinen und erinnere mich dann an diese aufregende Zeit. Und wenn ich mir vorstelle, dass meine Kinder so später mal eine kleine Zeitreise zum Zeitpunkt ihrer Geburt machen können, freue ich mich schon jetzt. Ich meine, wer würde nicht gerne mal in der BRAVO oder dem Stern vom Tag seiner Geburt stöbern? Eben!

Leider ist das Meedchen etwas unglücklich am Ende einer Veröffentlichungswoche geboren, so dass es nicht mehr so viele Magazine zu erstehen gab. Aber ich habe inzwischen die BRAVO-Ausgabe aus der Woche ihrer Geburt nachbestellt. Viele Tageszeitungen bieten das ebenfalls an.

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v.l.n.r.: Quietschbeu, Löwenmaul, Miezmeedchen

Außerdem finde ich es immer schön, wenn es eine Kleinigkeit für die Mutter gibt. Da fand ich die Gutscheine für z.B. Parfümerien oder andere Läden, in denen man keine Windeln oder Kinderkleidung kaufen kann (!) eine wunderbare Sache. Außerdem finde ich Hörbücher ne schöne Sache (oder eben Gutscheine für eben diese). Die kann man im Bett oder beim Stillen hören und hat dabei die Hände frei. Gutscheine für Pediküre, Maniküre oder eine Rückenmassage stehen auch hoch im Kurs.

Ich weiß, dass die meisten Leute etwas Persönliches für das Baby schenken wollen. Aber sind wir ehrlich: brauchen Babys 10 verschiedene Spieluhren, Schnuffeltücher, Kuscheltiere? Eher nicht. Man kann daher die Eltern fragen, ob sie sich etwas bestimmtest für das Kind wünschen und sich daran orientieren. Oder eben die aktuelle Tagespresse und Magazine kaufen, alles in eine hübsche Mappe stecken und überreichen. Wer es etwas größer mag kann vielleicht noch einen aktuellen Charts-Sampler dazu packen. Wir haben diese Idee jedenfalls für uns übernommen und bisher nur positive Reaktionen erhalten.

Natürlich kann man die Ausgaben auch nachträglich bestellen. Die BILD gibt es z.B. über das Kontaktforumlar und die Auswahl des Bereichs “Zeitungsarchiv/Belegversand”. Die Bravo ebenfalls über das Kontaktformular und nach Auswahl des Bereichs “Nachbestellservice”.

Wir lesen im Übrigen weder die Bild, den Express, noch die Bravo, aber für das Archiv gehören die einfach dazu.

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15. Juli 2014 / Mama Miez

Meine große #Essieliebe

Vor zwei Monaten entbrannte eine für mich völlig neue Leidenschaft: meine EssieLiebe. Bis dahin hatte ich meine Nägel immer wieder abwechselnd in zwei Tönen lackiert, die ich schon ewig habe. Ein Türkiston von Astor und einem Pinkton von Maybelline. Letztendlich splitterte der Lack aber spätestens am 2 Tag (meist am 1.) und kam dann wieder runter. Das nervte mich zeitweise so sehr, dass ich sie Nägel lange auch gar nicht lackierte.

Dann trug meine Schwester einen Essie Lack, in den ich mich Hals über Kopf verliebte. Unsterblich. Und dann ging’s los. Ich nahm zum ersten Mal ganz bewusst das Essie-Display im dm Drogeriemarkt wahr. Und stand von da an bei jedem Besuch eine halbe Ewigkeit davor und habe Lacke ins Licht gehalten, verglichen und mich nach und nach in einen Ton nach den anderen verguckt.

Inzwischen habe ich 14 Essie Nagellacke, liebäugle aber noch mit diversen Nuancen, die ich mir gerne auch noch zulegen will. Von meinem Mann habe ich aus seinem Afghanistaneinsatz eine wunderschöne, von Hand geschnitzte, Holzschatulle mitgebracht bekommen. Ich hab lange überlegt, was ich darin aufbewahren könnte. Nun ist sie meine kleine Schatzschatulle geworden.

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Und das sind meine bisherigen Lieblinge

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1. Reihe (v.l.n.r.)

  • Sand Tropez
  • Sugar Daddy
  • Lovie Dovie
  • Funny Face
  • Watermelon
  • Sunday Funday
  • Forever Yummy

2. Reihe (v.l.n.r.)

  • Jamaica me cracy
  • Lilacism
  • Bikini so teeny
  • Mint Candy Apple
  • Naughty Nautical
  • I’m addicted
  • Hide & go chic

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Manche Töne stehen mir nicht so gut. Zum Beispiel sind die Pastelltöne nicht unbedingt etwas, was zu mir passt. Da wäre unter anderem Lilacism (1. v.l.), der auf meinen Nägeln irgendwie wie getöntes Deckweiß aussieht, wohingegen die Türkistöne (Naughty Nautical, 2. v.l., I’m addicted 3. v.l.) wirklich gut zu mir passen. Absolut sommerlich und frisch finde ich Watermelon (4. v.l.), mein neuster Zugang.

Mein bisher absoluter Linlings-Essie ist aber Jamaica me crazy. Ein wunderschöner Beerenton mit leichtem Metallicschimmer, der im Licht wirklich wunderbar schimmert.

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Nach wie vor nutze ich den Top Sealer  “Better than Gel Nails” von Essence, den es vorübergehend nicht gab, aber, wie ich heute feststellte, jetzt wieder bei dm verfügbar ist. Er gleicht Unebenheiten aus und macht den Lack super haltbar. Dazu verleiht er den Nägeln einen wirklich tollen Glanz. Damit hält eine Lackierung bis zu 7 Tagen. Wenn ich mir bei einem Farbton nicht ganz sicher bin, wie gut er mir wirklich gefällt, lasse ich den Top Sealer weg. Dann lässt sich der Lack auch leichter wieder entfernen.

Nachdem ich einen kleine Vorschau auf die kommende Limited Edition geworfen habe, freu ich mich schon sehr darauf. Sie soll Ende Juli / Anfang August in die Läden kommen.

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Besonders freue ich mich auf Fierce, no Fear (2. v.l.) und Haut in the Heat (6. v.l.), aber auch Strut your Stuff ( 4. v.l.) muss ich mir unbedingt angucken.

Ja, da gucken Sie komisch. Die Miez hat eine neue Leidenschaft und ja, auch die teile ich jetzt hier mit Ihnen. Tüddelü!

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14. Juli 2014 / Mama Miez

Spielen, Hören, Basteln

Ich werde hier zukünftige in einer Art regelmäßiger Kolumne Dinge vorstellen, die aktuell aus unserem Alltag nicht wegzudenken sind. Das sind z.B. Bücher, Spiele, Bastelsachen und CDs, können aber auch praktische Alltagshelfer, Spielsachen allgemein oder auch Förder-/Lernmittel sein, die unsere Kinder mit Begeisterung immer wieder in die Hand nehmen. Ich selber mag es sehr, wenn mir jemand etwas empfiehlt, was sich bei ihm bereits bewährt hat. Außerdem verrate ich ein bisschen  mehr zum Inhalt, als die normale Produktbeschreibung sonst so her gibt.

Bücher

20140714_buch_rosaelefantWie der kleine rosa Elefant einmal sehr traurig war und wie es ihm wieder gut ging ist ein Buch, das der Miezmann dem Quietschbeu schenkte, als dieser sehr unter dem Weggang seiner liebsten Erzieherin litt. Seither ist das Buch nicht mehr wegzudenken. Es erzählt die Geschichte vom kleinen rosa Elefanten, der seinen allerbesten Freund verabschieden muss, weil seine Eltern mit einem Teil der Herde in eine andere Steppe weiter ziehen. Von da an ist der kleine Elefant nur noch traurig, kann sich an nichts mehr richtig freuen und mag nicht mehr spielen. Irgendwann macht er sich auf den Weg zu der weisen Eule, von der alle sagen, dass sie für jedes Problem einen guten Rat hat. Und den hat sie auch für den kleinen rosa Elefanten.

Ein wirklich bezauberndes Buch mit wunderschönen Illustrationen, das nicht nur Kinder sondern auch Erwachsene sehr berühren kann. Ich finde, dieses Buch ist für jedes Kind etwas, das einmal mit abschied, sei es durch Tod, Trennung oder Umzug konfrontiert wird.

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20140714_buch_wohinmitmeinerwutWohin mit meiner Wut? kauften wir für den Quietschbeu, als er in einer Phase steckte, in der er Enttäuschungen gerne damit kompensierte, irgendetwas durch die Gegens zu werfen oder dagegen zu treten. Und auch das Löwenmaul profitiert heute noch von diesem Buch, das wir immer dann abends lesen, wenn der Tag einen Anlass bot. Das kann Streit zwischen den Brüder gewesen sein, wenn etwas vor Wut zerstört wurde oder auch, wenn das Löwenmaul mal wieder mit niemandem spricht, weil er stinksauer ist.

Das Buch spricht den kleinen Zuhörer an und beginnt mit dem Satz: Bist Du auch manchmal ich wütend? Ich schon! Ein kleines namensloses Kind, mit dem sich wohl jeder 3-6+Jähriger wunderbar identifizieren kann, erzählt mit gut verständlichen Worten und Illustrationen, wie sich Wut anfühlt, was man dann tun möchte oder auch tut und was man eigentlich dagegen tun kann, wenn man mal wieder so richtig stinkwütend ist. Es werden Vorschläge gemacht, wie z.B. in ein Kissen zu boxen, oder die Wut im Sandkasten zu verbuddeln. Meine liebste Stategie aus diesem Buch ist aber, aus Papier Wutbälle zu knüllen, die man dann durch die Gegend werfen kann. Oder ein Wutmännchen malen, das man dann in tausend kleine Fitzel zerreißt.

Ich habe anfangs auch nicht geglaubt, dass ein Buch ein Kind so gut erreichen und begleiten kann. Inzwischen erinnern sich die Jungs gegenseitig an die Möglichkeiten die sie haben, wenn sie wütend sind. Manchmal muss der jeweilige Wutzwerg dann auch einfach nur lachen.

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20140714_buch_kennstdupettersonundfidunsKennst Du Petterson und Findus? ist ein Pappbuch mit wunderschönen Illustrationen, das eine kurze Petterson und Findus Geschichte erzählt. Das Meedchen liebt dieses Buch, das auch das erste war, dem sie wirklich von Anfang bis Ende aufmerksam gelauscht hat. Neben all unseren normalen Petterson und Findus Büchern ist das die ideale Ausgabe für kleinere Kinder, die langen Geschichten noch nicht folgen können und die sich die Bücher mit Liebe und grobmotorischer Hingabe gerne alleine anschauen.

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Spiele

20140714_spiel_phase10juniorPhase 10 Junior ist eine Adaption des bekannten Spiels Phase 10. Zahlen wurden hier durch Motive und Farben ersetzt. Das Spielprinzip ist aber dasselbe, wie beim normalen Phase 10. Das Spiel wird ab 6 Jahren empfohlen, wir ließen es dem Löwenmaul zum 4. Geburtstag schenken. Mit etwas Geduld ließen sich die Regeln aber auch dem Löwenmaul wunderbar nahe bringen. Der Quietschbeu verstand das Prinzip sofort.

Phase 10 Junior erfordert Konzentration, ein bisschen Taktik und natürlich Glück. Die ersten Runden haben wir jeweils mit den Jungs zusammen gespielt und sie bei ihren Zügen beraten. Danach haben wir dann auch selber mitgespielt. Ich finde das Spiel toll, weil es auch uns Erwachsene etwas fordert und so für alle Mitspieler spannend ist.

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20140714_spiel_balanciermondDen Balancier Mond hatte ich bereits einmal empfohlen, möchte nun aber gerne in wenig mehr dazu schreiben. Das Spiel übt die Farben, die durch das Würfeln eines Farbwürfels vorgegeben werden. Dann muss ein farblich passender zylindrischer Stein aufgenommen und auf dem Mond abgelegt werden. Dieser darf dabei nicht umkippen und die Steine müssen alle liegen bleiben. Ein sehr kurzweiliges Spiel, das unser Meedchen sehr liebt. Die Jungs spielen gerne mit ihr, da auch sie noch gefordert werden. Absolutes Lieblingsspiel derzeit.

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20140714_spiel_affenbandeDie Affenbande ist ein wunderbares Spiel für die ganze Familie. Vom Meedchen bis zum Papa spielen hier alle mit. Das Spiel basiert ganz und gar auf Glück, weshalb jeder die selben Gewinnchancen hat. Zudem werden auch hier wieder die Farben geübt.

Zu Beginn des Spiels erhält jeder Mitspieler eine kleine Farbkarte mit 6 Feldern. In einem Säckchen verstecken sich kleine Affenfiguren in den Farben Blau, Gelb, Grün und Rot und jeder darf reihum einen Affen ziehen. Der gezogene Affe wird dann auf die farblich passende Farbkarte gestellt. Wer als erstes seine Karte voll hat, hat gewonnen.

Leider – und das ist das einzige Manko – kann man es mit maximal 4 Spielern spielen. So muss hier bei uns immer einer aussetzen.

 

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Hörspiele

20140714_hörspiel_drachekokosnussHab keine Angst! Der kleine Drache Kokosnuss ist derzeit die absolute Lieblings-CD des Löwenmauls. Und das soll was heißen, war er bisher doch eher nicht so der Typ, der eine bestimmte Lieblings-CD hatte. Allein das Titellied läuft hier ein Dutzendmal mal am Tag (und führt leider auch dazu, dass man mitten in der Nacht mit dem Lied als Ohrwurm aufwacht und es selber den ganzen Tag vor sich hin summt). Die Geschichte erzählt vom ängstlichen Piraten Pieter, der vom Drachen Kokosnuss und dessen Freunde Stachelschwein Mathilda und Fressdrache Oscar auf die Suche nach einem Amulett begleitet wird und auf diesem Abenteuer durch die 3 Freunde seine Angst überwindet. Bezaubernd!

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20140714_hörspiel_wunschgeschichtenbaumDer Wunschgeschichtenbaum. Erzählungen rund ums Jahr – Der Quietschbeu liebt diese CD-Box. Auf genau 4 CD werden Kurzgeschichen zu den Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter erzählt. Vom Laternenfest und Drachensteigen lassen im Herbst, dem ersten Schnee im Winter oder dem ersten Schultag im Sommer. Je nach Lust und Laune wird sich eine CD ausgesucht und den wirklich schön erzählten Geschichten gelauscht. Eine CD-Box, die uns durchs ganze Jahr begleitet und nie langweilig wird.

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20140714_hörspiel_laurassterntraummonsterDas ist jetzt vielleicht ein bisschen überraschend, aber Lauras Stern und die Traummonster  ist das absulte Lieblings-Hörspiel des Meedchens. Ich vermute, dass ihr die Musik (wie schon bei Lauras Stern) besonders ut gefällt. Dazu die wirklich tollen Stimmen von Laura und ihrem Bruder Tommy. In wiefern sie der Geschichte folgen kann, mag ich nicht beurteilen. Diese erzählt von den kleinen Traummonstern, die in der Nacht kommen und die man dadurch verschwinden lassen kann, dass man keine Angst vor ihnen hat. Ein wunderschönes Abenteuer mit bezaubernder Musik und tollen Sprechern.

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Malen und Basteln

20140714_basteln_tupfstifteDie Krickel Krakel Tupfstifte sind hier ein Alltime Favorit. Ursprünglich bekam das Löwenmaul die Stifte, weil er normale Stifte nicht ausreichend gut halten konnte, um genug Druck auszuüben. Mit den Tupfstiften klopft man auf das Papier und erhält so sehr coole und kunterbunte Kunstwerke. Da die Farbe flüssig ist, kann man sie auch wunderbar mit einem Pinsel und etwas Wasser verwischen.

Inzwischen “malt” das Meedchen fast täglich damit und auch ihrer Kindergartengruppe habe ich zwei Packungen spendiert. Ideal für kleine Grobmotoriker.

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20140714_basteln_postkartenweitermalenIch habe die Krickel Krakel Postkarten zum Weitermalen bei IKEA mitgenommen. Inzwischen sind sie aber auch online bei diversen Buchhändlern bestellbar. Der Quietschbeu liebt die teilweise vorgemalten Karten, die er dann frei nach seiner Vorstellung ausmalen, weitermalen oder neu interpretieren kann. So gibt es z.B. eine Karte, auf der eine leere Kinoleinwand zu sehen ist, auf die man dann seinen Lieblingsfilm malen kann. Oder ein Gespenst, bei dem man selber entscheiden kann ob es ein gruseliges oder ein freundliches ist.

Auf der Rückseite sind alle nötigen Flächen zum Beschriften, Adressieren und Frankieren vorgedruckt. Die Postkarten sind in DIN Norm angelegt und lassen sich einfach aus dem Buch heraustrennen. Seitdem wir das Buch haben, verschickt der Quietschbeu regelmäßig Post an liebe Menschen.

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20140714_basteln_steinebemalenAlle drei Miezkinder lieben es bei Regenwetter am Esstisch zu sitzen und zu malen. Wenn man dann 5 Blätter bunt gemacht  hat, wird das aber auch mal langweilig. Darum lieben wir das Steine bemalen Set, welches mit 4 Steinen, Wackelaugen und Pinseln nach Hause kommt. Anschließend lassen sich natürlich mit den Farben auch wunderbar selber gesammelte und gewaschene Steine bemalen, Augen aufkleben oder Beine dran basteln. Wir haben inzwischen eine riesen Kollektion an bunten Steinen, welche die Kinder sehr gerne zu x-beliebiger Gelegenheit an Freunde und Familie verschenken.

Selbst das Meedchen hat da schon große Freude dran. Ein Glück, dass wir ein Kiesbett vorm Haus haben ;)

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Das war unsere kleine “guck mal in unsere Schränke”-Schau in der ersten Runde. Ich hoffe Ihr konntet Euch ein paar Anregungen mitnehmen. In welchem Intervall ich diese Kolumne nun fortsetzen werde kann ich noch nicht sagen, möchte aber schon eine gewisse Regelmäßigkeit hinein bringen.

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