Skip to content
 
23. September 2014 / Mama Miez

Schwächen? Perfektionismus!

Ich bin Perfektionist. Und ich nehme das nicht gerade als Stärke wahr.  Kleinste Ungenauigkeiten, Asymmetrien oder Fehler machen mich wahnsinnig. Da kann man mir 10 Mal sagen, dass das doch gar nicht so schlimm ist und nicht auffallen würde. Weil: wenn ich das weiß, dann sehe ich das auch. Und leider nur das. Es ist ein Fluch und der kostet mich schon lange viel Zeit und Nerven. 

Besonders schlimm finde ich es, wenn ich etwas mit ganz viel Liebe und Hingabe mache und es zum Schluss eben nicht perfekt – nach meiner Definition – ist. Aber! Ich übe mich in “drüber wegsehen” und “hinnehmen”. Ehrlich wahr. Aber als ich gestern die neue Kuscheljacke für das Meedchen fertig genäht hatte, diese wendete, absteppte und dann den Reißverschluss schloss … da war mir dann doch ganz arg nach Heulen zumute. 

20140923_02Ich finde die Jacke wunderschön, aber wenn ich sie ansehe, dann sehe ich zuerst diesen Versatz der Brustbelege. Und das ärgert mich phänomenal. Das Meedchen stört sich natürlich überhaupt nicht daran, stürzte sich heute morgen voller Freude auf die Jacke und wollte sie sofort anziehen und auch nicht mehr ausziehen. Und natürlich werde ich sie die Jacke tragen lassen. Denn sie erfüllt ihren Zweck – wärmen -, sieht hübsch aus und macht mein Meedchen glücklich.

Im geöffneten Zustand sieht man den Fehler gar nicht. Und ich werde jetzt jeden Tag, an dem das Meedchen die Jacke trägt, ein bisschen mehr lernen, nicht den Fehler zu sehen sondern mich stattdessen einfach an der schönen Jacke freuen.

20140923_01

Sie werden jetzt vielleicht mit den Augen rollen und sich denken: die Miez hat nen Vogel. Nun ja, kann man so nennen. Aber das sollte auch nur ein Beispiel dafür sein, wie mich dieses Korinthenkackerichkeit selber nervt und stresst. Bei mir müssen auch alle Kaffeetassen mit dem Henkel nach rechts im Schrank stehen, Wäsche muss immer mit gleichfarbigen Klammern aufgehangen werden und Zahnputzbecher müssen immer in Reih und Glied stehen. Aber von Symmetrien und anderen Macken habe ich ja schon mal geschrieben.

Stoff: Elfenschwestern von Alles für Selbermacher
Schnitt: Lieblingsjackerl von FredvonSOHO

Print Friendly
22. September 2014 / Mama Miez

Just for me moments 38/2014

Montag ist just for me moments-Tag. Die letzte Woche war ganz schön turbulent. Trotzdem gab’s eine Handvoll schöner Momente, nur für mich. Was dieses Woche fehlt: Nägel aufhübschen. Denn die sind so brüchig, dass aktuell rein gar nichts darauf hält. Also erstmal pflegen und ein paar Tage/Wochen Ruhe gönnen. Und das waren meine just for me moments der vergangenen Woche:

20140922_01

Anfang der Woche konnte ich mal wieder Zeit finden, um etwas für uns zu nähen. Diesmal gab es ein schlichtes LA-Shirt für den Quietschbeu, der schon ungeduldig auf sein Dino-Shört wartete. Kind glücklich. Mutti nähspannt (tolles Wort, ne?).

20140922_03 20140922_02

Dienstag testete ich mit Judith dann das neu eröffnete Familiencafé “Tante Käthe” ums Eck (Köln-Zündorf). Sehr schöne Einrichtung, leckeres Frühstück, selbst gebackener Kuchen, Muffins, Cupcakes, Kaffee, frische Waffeln, ein kleiner Mittagstisch und eine extra Kinderkarte konnten absolut überzeugen. Die Preise sind auch sehr in Ordnung. Noch dazu ist das Personal super freundlich. Ich hab mich da wirklich wohl gefühlt und werde ganz sicher nun öfters dort hin gehen. Mit und ohne Kinder.

20140922_04

Donnerstag: Friseur, Friseur, die Miez war beim Friseur.

20140922_05

Freitag waren Judith und ich dann nochmal mit unseren kleinen Ladys im Familiencafé. Da die Mädels sich ganz wunderbar selber beschäftigten und wir Zeit zum Quatschen hatten, zähle ich das auch als just for me moment. Die Jungs waren derweil mit dem Papa auf großer Metro-Runde, um den Millenium Falcon im supermegakracher Angebot zu ergattern. Leider erfolglos. Das Ding soll Donnerstagnachmittag bereits bundesweit ausverkauft gewesen sein *heuli*

Und wie war Eure vergangene Woche? Hattet Ihr auch schöne Moment, die für Euch kleine just for me moments waren? Erzählt darüber in Euren Blogs und verlinkt Eure Posts in der unten stehenden Linkliste. Wer kein eigenes Blog hat, kann gerne via Instagram oder Twitter mit dem Hashtag #JFMM und für die aktuelle Woche #JFMM39 mitmachen. Die 14 Teilnehmer der letzten Woche findet Ihr hier.

Habt eine tolle Woche!

Print Friendly
21. September 2014 / Mama Miez

Der Himmel in Steinen.

Heute sind wir einer Einladung des Legoland Discovery Centre gefolgt und haben, zusammen mit vielen anderen Bloggern, wie z.B. Blumenpost, Sonea Sonnenschein und Krumme Nadel, eben dieses, das Legoland Discovery Centre in Oberhausen, besucht. Die Jungs wussten bis zur letzten Sekunde nicht wohin es geht und waren dementsprechend aus dem Häuschen, als die begriffen, wo wir waren. Der Quietschbeu redete fortan ohne Punkt und Komma und hätte am liebsten, noch vor dem Eintritt, den kompletten Lego-Store leer gekauft. War auch irgendwie klar.

Die Tour begann mit einer kleinen Führung durch die “Lego-Werkstatt”, die natürlich keine Werkstatt war, aber den Kindern sehr anschaulich verdeutlichte, wie so ein Lego-Stein entsteht. Das Löwenmaul korrigierte allerdings sehr kleinlich, dass da hinten ja nun gar kein Lego-Stein, sondern ein Duplo-Stein raus gekommen wäre. Nun ja. Wo er Recht hat.

Dann enterten wir das Indoor-Legoland und bewegten uns etwa 2 Stunden frei zwischen den Stationen. Das Meedchen fuhr in einer riesen Duplo-Lock (so ein hin und her Ruckelding … Sie wissen schon) und die Jungs stürzten sich voller Begeisterung auf einen lebensgroßen R2D2 aus Lego, der tatsächlich sogar das Löwenmaul noch überragte. Das war dann auch der Moment, in dem sich das Löwenmaul freiwillig fotografieren ließ. Was einem Wunder gleicht. Normalerweise beginnt er beim Anblick eines Fotoapparats oder eines verdächtig gehaltenen Smartphones sofort zu kreischen.

20140921_legoland_06

Danach bauten die Jungs zusammen mit dem Papa Rennautos und ließen diese auf den extra dafür zur Verfügung stehenden Rennstrecken fahren. Ein großartiger Spaß, der die Jungs eine ganze Weile beschäftigt, in der die kleine Schwester einfach alles be- und erkletterte, was sie be- oder erklettern konnte. Ich sag’s mal so: nur mit den Jungs wäre das ein nahezu entspannter Tag gewesen. Mit dem unerschrockenen dauerwuseligen Meedchen allerdings war das schon ein ganz schöner Dauerlauf für uns Eltern. Letztendlich konnte sie sich aber wunderbar in einer Art Indoorkletterrutschdings austoben und auch nicht verloren gehen. Spaß hatten wir alle 5 jedenfalls mehr als genug. Entsprechend erschöpft steuerten wir dann in die Mittagspause.

 Anschließend wohnten wir im angeschlossenen SeaLife noch einer echten Haifisch-Fütterung bei, welche besonders das Meedchen sehr faszinierte. “Fisch! Gooooßa Fisch, Mama! Zwai Fischs! VIELE FISCHS! Gugg ma!

Eigentlich hätte noch eine Führung durch das komplette SeaLife angestanden, aber die Jungs waren so Legoberauscht, dass wir uns einfach abgesetzt haben und wieder ins Legoland gegangen sind, um dort weiter zu toben, zu rutschen, Autos zu bauen und Neues zu entdecken. Leider waren die Fahrgeschäfte für all unsere Kinder ein großes No-Go, obwohl diese wirklich nicht zu wild oder waghalsig waren. Sie ängstigen sich halt selbst vor einem normalen Karussell, weshalb wir sie auch gar nicht erst drängten. Das haben sie allerdings nicht von mir … sie dürfen selber logisch kombinieren ;)

Außerdem gab es noch einen 4D Lego-Film, den wir aber leider aus Zeitmangel sausen lassen mussten. Beim nächsten Mal dann, das es auf jeden Fall geben wird. Am besten, wenn das Meedchen einen Ticken älter ist und ich mir nicht ständig in die Hose machen muss, ob es sich von irgendwelchen Gerüsten stürzt. 

Am Ende des Tages waren wir Eltern irgendwie trotzdem erschöpfter als die Kinder. Gut, kann natürlich auch am kindlichen Adrenalinschub liegen, den scheinbar jeder angefasste Legostein auslöst. Und davon gab es dort ja nun mal unvorstellbar viele!

Für Lego Movie Insider habe ich abschließend noch eine kleine Anekdote, die sich kurz nach unserer Ankunft am Legoland ereignete. Vor dem Eingang steht eine 4-5 Meter hohe Giraffe aus Duplo-Steinen. Der Quietschbeu fragte besorgt, ob die nicht kaputt gehen würde, wenn er die jetzt anfasst, woraufhin das Löwenmaul saucool reagierte: Er tippte die Giraffe an, sah genauer hin und meinte dann nur: “Nöö, die ist gekraglt. Da passiert nix!” Ich hätte mich wegschmeißen können.

Print Friendly
20. September 2014 / Mama Miez

“Und wann schreiben wir, Mama?”

Heute war Tag der offenen Tür in der örtlichen Grundschule und natürlich sind wir mit dem Quietschbeu dort hingegangen. Er ist ja schon lange aufgeregt und voller Vorfreude, dass er nächstes Jahr endlich in die Schule gehen darf. So richtig etwas darunter vorstellen, konnte er sich aber noch nicht. Außer dass man dort Schreiben, Lesen und Rechnen lern, weiß er eigentlich noch nichts darüber.

Anfänglich war er auch eher nervös und unsicher. Neue Situation und so. Dann trafen wir seinen Kindergartenfreund und die Jungs zogen erstmal los, um den Schulhof unsicher zu machen. Wir durften uns dabei nicht von der Stelle rühren, damit er immer wusste, wo wir sind. Das war gar nicht so leicht, da die kleine Schwester bei weitem weniger schüchtern oder ängstlich ist und einfach mitten in die Menge stürmte und das höchste Klettergerüst erkletterte, das sie finden konnte. 

Nach der Begrüßung durch die Schulleiterin, welche die Vorschulkinder immer nur “die Schulkinder” nannte – was den Quietschbeu sehr irritierte, immerhin ist er ja noch gar kein Schulkind -, mussten die Kinder Zettelchen ziehen, auf denen die Klasse stand, an deren Unterricht sie teilnehmen durften. Der Quietschbeu durfte zuerst in eine 2. Klasse. Er war natürlich sehr aufgeregt und klammerte sich an meiner Hand fest, nicht wissend, was ihn dort erwartete. 

Wir wurden sehr herzlich begrüßt und wir Eltern durften uns dann nach hinten setzen, währen die Kinder sich zwischen die Schulkinder setzten durften. Das war dem Quietschbeu aber unheimlich und so fand sich ein Plätzchen in der hintersten Reihe für ihn. So konnte er am Unterricht teilnehmen und gleichzeitig in meiner Nähe sein.

Es wurde eine Geschichte von einer Schildkröte vorgelesen, die sich zum Geburtstag nichts mehr als einen Salatkopf wünscht, von ihren Freunden aber nur Dinge bekommt, die ihre Freunde gerne mögen. Der Löwe brachte Fleisch, der Elefant brachte einen Eimer Wasser und der Pelikan brachte Fische. Dann wurde die Geschichte unterbrochen und die Kinder sollten sich überlegen, wie die Geschichte weitergehen könnte. Während die Schulkinder die Geschichte weiter schreiben sollten, sollten die Vorschulkinder diese einfach malen. Das war dann der Moment, indem der Quietschbeu zu erwachen schien, aus sich raus kam und mit Begeisterung bei der Sache war.

20140920_02

Er malte – Überraschung! – ein Schwein, dass eine Schubkarre voll Matsch mit brachte und schrieb seinen Namen auf das Arbeitsblatt, wie es die Lehrerin gesagt hatte. Dann setzten sich alle Kinder in einen Kreis und stellten sich gegenseitig ihre Geschichten vor. Ich war ganz überrascht, als selbst der Quietschbeu den anderen Kindern seine Geschichte zwar leise, aber trotzdem selbstbewusst, erzählte und sein Bild zeigte. Sonst ist er in neuen Situationen eher der extrem introvertierte und stumme Zeitgenosse. Besonders dann, wenn viele fremde Menschen um ihn herum sind. Das Lob der Lehrerin ging ihm jedenfalls runter wie Öl und er war ganz irritiert, als der Pausengong die Stunde beendete. 

“Was war das?”
“Das war die Schulglocke. Die Stunde ist jetzt zu Ende und wir gehen in eine andere Klasse.”
“Zu Ende? Und wann schreiben wir, Mama?”

Nach einer kurzen Pause ging es dann in eine 1. Klasse, die Musikunterricht hatte. Der Quietschbeu sagte schon beim Betreten der Klasse, dass er müde sei und musste ständig schrecklich gähnen. Wir gingen wieder nach hinten, wo er sich dann ganz dicht neben mich setzte.

“Was ist los, Männlein? Magst Du Dich nicht zu den Kindern setzen?” Er kuschelte sich an mich und gähnte erneut. “Nein, ich mag bei Dir bleiben. Das ist alles so laut. Und hier sind so viele Kinder. Ich bin so müde.”

Er verfolgte den Unterricht aufmerksam, wippte mit den Füßen zur Musik mit, musste aber immer wieder gähnen und lehnte sich schlapp und erschöpft an mich. Mir war schon klar, dass ihn die vielen neuen Eindrücke erschöpfen würden. So k.o., wie er dann aber tatsächlich war, können wir uns nur froh schätzen, dass er noch ein knappes Jahr Zeit hat, seine Filter weiter zu trainieren und die Entspannungstechniken, die er gerade lernt anzuwenden, weiter zu üben und zu verinnerlichen. 

Was mich persönlich sehr irritierte war, dass die Lehrerin die Klasse immer mit “Du” ansprach. Beispielsweise sagte sie: “Du bekommst jetzt ein Arbeitsblatt von mir und schreibst dann auf, welches Tier als nächstes ein Geschenk für die Schildkröte bringt …“, meinte damit aber die ganze Klasse. Klar, ich habe das anders gelernt und mich vielleicht deshalb so daran “gestört”. Mich würde daher interessieren, mit welchem Hintergrund das heute so gemacht wird. Ich kann mir zwar denken, dass das was mit der Aufmerksamkeit des Einzelnen zu tun hat, wissen tue ich es aber nicht. Vielleicht mag der ein oder andere Lehrer mir das beantworten?

Der Quietschbeu war nach diesen 2 Stunden jedenfalls völlig am Ende und musste daheim erstmal eine Pause machen. Trotzdem war er sehr glücklich und zufrieden und freut sich jetzt noch mehr, nächstes Jahr endlich ein richtiges Schulkind zu werden. Und ja, das freut mich wiederum sehr, war ich bisher doch immer sehr in Sorge, wie er die neue Situation und Veränderung meistern wird. Vorfreude kann ihm da nur dienlich sein.

Print Friendly
18. September 2014 / Mama Miez

Frisurenfail meines Lebens (& schöne Haare)

Heute war die Miezi beim Frisör. Endlich. Der Ansatz hatte inzwischen gute 10 Zentimeter, was beachtlich ist, bedenkt man, dass ich zuletzt vor nur 4 Monaten beim Frisör war. 10 cm in 4 Monaten ist schon ziemlich gut. Immerhin wachsen Haare normalerweise nur etwa 1 cm pro Monat. Ich habe zudem sehr gesundes Haar. Schon immer. Ich erinnere mich, dass ich mein Schülerpraktikum beim WDR in der Maske machte und die Maskenbilder meine Haare verflucht haben, weil sie so gesund und glatt waren, dass man damit rein gar nichts anstellen konnte.

Bisher habe ich sie nur einmal so richtig mit Schwung kaputt bekommen. Als ich mir im Januar 2006 ohne Nachzudenken eine Dauerwelle machen ließ. Es gibt kein anderes Wort dafür, wie das aussah: Scheiße! Ein ganze Jahr musste ich mit dem Mopp rum laufen, ließ mir nach einem halben Jahr wenigsten ein paar Stufen schneiden, damit es ein bisschen gewollt und nicht nur nach nicht gekonnt aussah. Gerettet hat mich damals Jürgen, in dessen Frisörsalon ich im November 2006 heulend stolperte und um Erlösung bettelte. Er war es dann auch, der mir mein erstes Paul Mitchell Produkt in die Hand drückte und mir damit die Haare rettete. Ich war – und bin! – ihm  dafür so dankbar, dass ich danach nie wieder zu einem anderen Frisör gegangen bin. Und das auch nie bereut habe.

20140918_01_dauerwellenchro

20140918_03Liebe geht bei mir auch durch die Haare, weshalb Jürgen heute nicht nur mein Frisör, sondern auch ein Freund, Ideenschmieder und mein persönlicher T-Shirt-Gott ist. Heute also wieder neue Strähnchen. Die Spitzen mussten gar nicht gestutzt werden. Lediglich ein paar Haarzipfel, die aus der Länge heraus gewachsen waren, mussten gekürzt werden, damit alles wieder schön gleichlang ist. Wenn man bedenkt, dass ich meine Haare stets mit 12% Wasserstoffperoxid blondieren lasse und sie dennoch nicht mal Spliss aufweisen, dann kann ich mich wohl tatsächlich Glückspilz nennen. Superhairwoman, sagte Jürgen heute. Und, dass ich sie halt wirklich sehr gut pflege.

Mein Haarlängenziel ist Taillenlänge. Ich bin gespannt, ob ich das schaffe und wie lang das dauern wird. Aktuell reichen sie bis unter die Schulterblätter und passen “leider” nicht in voller Länge auf ein Foto ;)

20140918_02

 Und Ihr so? Was waren Eure größten Frisurenfails?

Print Friendly
17. September 2014 / Mama Miez

Zeitreise: vielleicht Kacken?

Ein weiterer Text aus meinem alten privaten Blog, aus dem Jahr 2011, kurz vor dem 1. Geburtstag des Löwenmauls. EHEC ging gerade im Lande um. Es ist ein typischer Pia-Text, wie ich sie früher oft schrieb und der Ihnen meine rotzige, alberne Seite ein bisschen näher bringt, die hier oft viel zu kurz kommt. Die Pia, das ist nämlich ne ganz schrecklich alberne. Möhöhöhö.

***

20140917_zeitreise03vielleicht Kacken?

Original veröffentlicht am 10.06.2011

Die Kinder schlafen und ich kann endlich mal in Ruhe auf der Toilette sitzen und Blogs lesen oder selber ein bisschen was schreiben. So ein Zeitfenster ist begrenzt, weshalb Multi Tasking unabdingbar ist! (Ich zog mehrfach in Erwägung mir noch eine Tasse Kaffee neben dem Pot zu stellen, ließ dies aber aus hygienischen Aspekten doch sein).

Jedenfalls sitze ich da, entspanne so vor mich hin, lese … als es klingelt. Ich tue ratzfatz die Dinge, die man so tut, wenn man auf der Toilette sitzt und vorhat, die Haustür zu öffnen.

Zeitsprung. Ich öffne die Tür.

Der freundliche Postbote überreicht mir ein Päckchen. Wunderbar, die UV-Schutzklamöttchen für die Beebies. Wir planen Urlaub am Strand, wissen Sie? Er sagt, er wollte schon wieder gehen und ich sage, dass ich gerade ein bisschen verhindert war [verlegenes Grinsen].

Nachdem ich die Tür geschlossen habe gehe ich wieder auf die Toilette. Ich war ja dabei, mich zu entspannen. Kaum sitze ich wieder höre ich es erneut vor der Tür rumoren. Es klingelt.

Während des oben bereits angesprochenen Zeitsprungs kann ich folgendes Gespräch mithören:
„Wo issen die hin? Hat Dir doch gerade noch die Tür aufgemacht?“
„Keine Ahnung, sagte was von verhindert.“
„Ja, wie? Is doch gerade mal 30 Sekunden her?“
„Was weiß ich. Vielleicht isse Kacken?“

Ich reiße beherzt die Tür auf, so dass die zwei (wundersame Vermehrung?) Postboten zusammen zucken. Ich gucke ein bisschen böse und grabsche nach dem Ding zum Unterschreiben, das mir die zweite Postbotin entgegen hält, entwende es ihr („Ich kann sonst nicht schreiben!“), wende es hin und her bis es gut in der Hand liegt und mache einen langen Strich mit Schläufchen am Ende (ist meine Elektrounterschreibdingsstandardunterschrift). Dann reiche ich es mit beiden Händen zurück, ziehe einmal die Nase hoch, sage „Durchfall, wissen Sie? Geht ja jetzt um!“ und mache die Tür zu.

Schade um das Gesicht der Beiden, das ich leider durch die geschlossene Tür nicht mehr sehen konnte. Sie sprachen jedenfalls in Hörweite  nicht mehr miteinander. *mihihi*

(Die zweite Lieferung waren übrigens zwei Familien-Klobrillen. Auch so eine tolle Erfindung, die man erst wahrnimmt, wenn man Kinder hat!)

***

Situationskomik ist ja immer schlecht in Worte zu fassen, aber … *gnihihihhi*

Print Friendly
17. September 2014 / Mama Miez

Schublädchen, wechsel Dich!

Es ist so skurril, dass ich einfach darüber schreiben muss. Es ist das ewige Thema um das “richtige Lebensmodell”. Sie haben da sicher von gehört. Bekommt man Kinder? Wenn ja, wie viele? Geht man dann zeitig wieder arbeiten oder bleibt man länger zu Hause? Und wenn man arbeiten geht, wie viele Stunden? Nimmt meine Tagesmutter oder eine Krippe zur Kinderbetreuung? Reicht das Geld? Reicht die eigene Freizeit? Wie kommt man an mehr Geld? Wer macht den Haushalt? Wer geht einkaufen? Wer geht auf Elternabende? Wer passt derweil auf die Kinder auf?

Das sind alles Fragen, mit deren persönlicher Beantwortung man sein ganz eigenes Lebensmodell wählt. Und dann? Dann landet man in einer Schublade.

Bis vor Kurzem hatte ich mein Zuhause in der “Working Mom” Schublade. Ich musste mir in den letzten Jahren viele verschiedene Meinungen dazu anhören. Wieso bekommt man 3 Kinder, wenn man sie dann doch in Fremdbetreuung gibt? Wieso bekommt man 3 Kinder, wenn man sich diese von nur einem Gehalt scheinbar doch nicht leisten kann? Wieso hast Du nicht erstmal Karriere gemacht und dann Kinder bekommen? Kannst Du Deine Kinder überhaupt genießen, wenn Du gestresst von der Arbeit kommst? Wann machst Du denn Deinen Haushalt? 

Dann kam der Nervenzusammenbruch. Neustart. Ich änderte kurzerhand, aber nach vielen Überlegungen in nahezu jede erdenkliche Richtung, unser Lebensmodell. Vorerst. In Elternzeit sein. Jetzt. Obwohl die 3 Kinder in den Kindergarten gehen. Und schwups, musste ich mein Köfferchen packen und in eine neue Schublade einziehen. Räumungsklage. Jetzt wohne ich in “Hausfrau und Mutter”.

Die Fragen ließen nicht lange auf sich warten: Wieso bleibst Du zuhause, wenn Deine Kinder doch fremd-betreut sind? Was machst’n Du den ganzen Tag? Ist Dir das nicht zu langweilig immer zu Hause zu sitzen? Fehlt Dir nicht der Kontakt zu anderen Erwachsenen? Findest Du es nicht unfair die ganze wirtschaftliche Verantwortung für Eure Familie Deinem Mann aufzubürden? Wie, Euch reicht plötzlich doch nur ein Gehalt?

An dieser Stelle seufzte ich mal schwer, stellvertretend für Sie alle, die Sie in der einen oder anderen Schublade sitzen und sich diese oder jene Frage auch anhören müssen.

Wissen Sie, über die vergangenen Jahre habe ich gelernt mit diesen Fragen zu meiner Berufstätigkeit als Mutter umzugehen. Ich konnte sie alle auf meine ganz persönliche und individuelle Weise beantworten. Ich habe mir Vorwürfe angehört und selber gemacht. Aber ich war glücklich, wenn auch stets unter Hochspannung. Weil, was keiner fragte, war: Hast Du auch genug Zeit für Dich? Nein, wenn war es immer die Frage, ob ich denn dann auch genug Zeit für die Kinder habe. Mutter. 100%.

Nun hätte ich ja rein theoretisch mehr Zeit für meine Kinder und trotzdem bringe ich sie weiterhin in den Kindergarten. Also gibt es nun neue Anklagen und Vorwürfe. Egoismus, zum Beispiel. Faulheit war auch schon dabei. Und ja, ich höre mir diese Vorwürfe wieder an und frage mich erneut, ob diese Leute Recht haben? Den Umgang mit dieser neuen Situation und dem neuen Lebensmodell, das ich freiwillig und voller Überzeugung gewählt habe, den muss ich nun auch erst wieder lernen. Für mich. Denn was ich nicht mehr tun möchte: mich rechtfertigen. Für diesen oder jenen Schritt. Darum beantworte ich die oben stehenden Fragen hier auch nicht. Im Grunde gehen die Antworten auch niemanden etwas an.

Was ich aber besonders erheiternd fand, war die Aussage: Boah, soviel Zeit nur für Dich! Wieso verbringst Du nicht mehr mit Deinen Kindern? Mutter. 100%.

Man kann also festhalten: Die Kommode, in der diese lustigen Schubladen stecken, heißt Mutter. Von oben bis unten. Und allein das scheint schon mal Garant dafür zu sein, grundsätzlich alles verkehrt zu machen. Dann kann aber auch jeder auf seine Art und Weise alles falsch machen. Ohne Bewertung von Außen.

So, ich putzt nun mein neues Schublädchen und richte es mir hübsch ein. Wer weiß, wie lang ich hier zuhause sein werde.

Print Friendly
16. September 2014 / Mama Miez

Big Brothers. Little Sister.

Meine lieben Söhne,

heute muss ich Euch aus ganzem Herzen einmal dafür danken, dass ihr so tolle große Brüder für Eure kleine Schwester seid. Jeden Tag gibt es so viele kleine Momente, kleine Szenen, in denen ihr Eure Schwester mit Aufmerksamkeit und Liebe überschüttet, sie in Schutz nehmt, ihr hilfreich zu Seite steht und sie tröstet. Ich weiß, dass das ganz tief aus euch selber kommt und nichts mit mir oder Eurer “Erziehung” zu tun hat. Es sind die kleinen Gesten, die vermeintlich unbeobachtet, die ganze Tragweite dieser Geschwisterliebe deutlich macht. Wenn Du, liebes Löwenmaul, Deiner kleinen Schwester morgens im Kindergarten die Hausschuhe anziehst, weil sie so furchtbar ungeduldig ist und sofort in ihre Gruppe will, obwohl zuerst der große Bruder abgegeben wird, dann bist Du da, hilfst ihr, hängst ihre Jacke an ihren Hacken und öffnest Ihr das Türschutzgitter zum Gruppenraum.

Wenn sie Durst oder Hunger hat, bist Du, großer Quietschbeu, sofort zur Stelle, fragst was sie trinken mag und schüttest ihr dies auch ein. Oder Du fragst, ob sie lieber Brot oder Joghurt mag und richtest ihr beides dann Verzehr fertig her. Wenn Du im Auto hinten in der Mitte zwischen Deinen Geschwistern sitzt und diese einschlafen, achtest Du darauf, dass ihre Köpfe nicht nach vorne fallen und richtest sie immer wieder vorsichtig auf. Du drückst Deiner Schwester Zahnpasta auf die Zahnbürste, holst ihr Spiele aus dem Regal und kannst Dich auf dem Spielplatz fürchterlich darüber echauffieren, wenn ihr jemand eine Schüppe oder einen Eimer wegnimmt. Meist stört Dich das mehr, als sie. 

Du liebes Löwenmaul bist stets um ihr Seelenheil besorgt, fragst warum sie weint, pustet auf schmerzende Stellen und bist ihr ganz oft ein mutiges Vorbild, wenn sie vor etwas Angst hat. Damit sie beim Haarewaschen nicht weint, hast Du irgendwann beschlossen, dass Du ab sofort nicht mehr beim Haarewaschen meckern oder jammern würdest, damit sie sieht, dass da gar nichts schlimm dran ist. Nun bist Du immer der erste, der sich die Haare waschen lässt und kündigst dies stets mit einem: “Schau, Mathi, das ist gar nicht schlimm. So geht das!” an. Und sie glaubt dir, beobachtet sich bewundernd und versucht es Dir nachzumachen. Dieses: “nach oben gucken und die Augen ganz fest zu machen!

Wenn sie abends “Aaanst!” hat, dann schleichst Du Dich in ihr Bett und kuschelst Dich ganz fest an sie. Wenn ihr beide Angst habt, dann schleicht ihr gemeinsam zum Quietschbeu, der Euch dann unter seinem Bett einquartiert. Ihr seid ein wunderbares Dreiergespann, dass einander soviel gibt. Es ist bezaubernd.

20140916_01

Aber auch du, kleines Meedchen, hast schon ein ganz besonders sorgsames Auge für Deine Brüder. Du streichelst und küsst sie, wenn sie weinen. Manchmal bist Du aber auch genervt und rollst mit den Augen: “Jussus weine! Schoooon wieda!” Du teilst immer und alles mit Deinen Brüdern, auch mal zu Deinem Nachteil. Und Du verteidigst sie wie eine Löwin: Im Kindergarten vor anderen Kindern oder auch mal zu Hause, wenn’s Mecker von mir gibt: “Mama! Nicht schimpfe Jussus!

Du weißt genau, wer welches Glas oder welche Tasse bevorzugt und deckst den Tisch stets nach den Wünschen jedes einzelnen. Du bringst Deinen Brüdern morgens ihre Schuhe und ihre Jacken. Du trägst ihnen ihre liebsten Kuscheltiere hinterher und kuschelst Dich bei jeder Gelegenheit an sie. Die bist einfach wundervoll zu ihnen.

***

Meine lieben Kinder,

ich wünsche Euch von ganzem Herzen, dass Ihr dieses Band zueinander nie verlieren werdet. Ja, es wird bessere und schlechtere Tagen geben. Ihr werdet Euch anschreien und verfluchen. Mal für ein paar Stunden. Mal für ein paar Wochen. Aber behaltet Euch stets das Wissen darum, dass ihr für einander da seid, wenn Ihr einander braucht. Dass da jemand ist, zu dem man gehen und mit dem man reden kann. 

Ihr werdet gemeinsam um Familienmitglieder trauern, auf Hochzeiten tanzen und große Familienfeste – mit hoffentlich vielen Kindern – feiern. Ihr habt diese eine gemeinsame Kindheit, mit vielen schönen Erinnerungen und Erlebnissen, die Euch auf ewig verbinden und hoffentlich soviel Vertrauen und Halt geben wird, wie mir mein Verhältnis zu meinen Geschwistern gibt.

Ihr seid die 3 Musketiere, Tick, Trick und Track, die Chipmunks. Ihr seid laut, wild und halt immer 3. Das bedeutet auch: 3 mal lachen, 3 mal weinen, 3 mal lieben. Danke!

♥♥♥

Print Friendly
15. September 2014 / Mama Miez

Ecover und Mama Miez. Eine Partnerschaft.

Wie bereits angekündigt gibt es seit heute eine Veränderung auf diesem Blog. Der aufmerksame Betrachter wird das Banner im Kopfbereich der Seite sowie die kleinere Grafik im Titelbereich schon bemerkt haben. Mit ganz viel Freude darf ich heute verkünden, dass Ecover ab sofort Hauptsponsor dieses Blogs sein wird.

20140915_ecover_logoMich selber begeistern Ecover und dessen Unternehmensphilosophie bereits seit geraumer Zeit, weshalb einzelne Ecover Produkte auch schon länger Teil unseres Alltags sind. So waschen wir zum Beispiel unsere Wäsche ausschließlich mit Ecover Produkten und sind damit rundum zufrieden. Das gemeinsame Ziel dieser Sponsoring-Partnerschaft ist es, Ecover und die Vorzüge und Besonderheiten der Reinigungsprodukte bekannter zu machen. Daher will ich heute zum Start dieser Zusammenarbeit erzählen, was Ecover Produkte so besonders macht und das Unternehmen von anderen Reinigungsmittelherstellern abhebt.

Was ist Ecover?

Ecover wurde 1979 von Frans Bogaerts im belgischen Malle (Nähe Antwerpen) gegründet. Er und seine Öko-Weggefährten wollten das erste phosphatfreie Waschmittel herstellen. Phosphate wurden damals zur Wasserenthärtung in Waschmitteln eingesetzt und waren verantwortlich für den starken Algenwuchs in stehenden Gewässern, da sie wie Dünger wirken. Heute sind Phosphate in Waschmitteln glücklicherweise verboten, doch dürfen leider noch Phosphonate eingesetzt werden, die nicht immer vollständig und schnell biologisch abgebaut werden können. Ecover setzt deshalb diesen Inhaltsstoff nicht ein, sondern nutzt das Mineral Zeolith als Wasserenthärter.

Ecover ist somit seit 35 Jahren Vorreiter für kraftvolle Reinigungsprodukte, die sanft zu Mensch und Umwelt sind. Dabei stehen Nachhaltigkeit sowie die Produktwirksamkeit immer im Mittelpunkt der Unternehmensphilosophie. Bestes Beispiel dafür sind die ökologischen Fabriken. Im belgischen Malle werden die Produkte in einer Halle in Holzbauweise mit Wänden aus Lehmziegeln und dank der optimalen Tageslichtnutzung fast ohne künstliche Beleuchtung hergestellt. Auf dem 6.000 m² großen Dach blühen immergrüne Gräser die Wasser speichern und die hohen Räume auf natürliche Weise isolieren. So muss im Winter nur an wenigen Tagen mit Wärmestrahlern auf Erdgasbasis geheizt werden. Bei Baubeginn im Jahr 1990 war die ökologische Fabrik damit seiner Zeit weit voraus.

20140915_ecover_02

© 2014 ECOVER Deutschland GmbH

Im Jahr 2006 wurde die zweite Öko-Fabrik in Nord-Frankreich eröffnet. Sie wurde nach den modernsten Standards konzipiert. Beide Fabriken erfüllen die strengen Kriterien der unabhängigen Umweltzertifizierung ISO 14001.

Besonderheiten der Produkte

Ecover Produkte werden aus erneuerbaren, pflanzlichen Rohstoffen und Mineralien hergestellt. Viele Zusätze die in herkömmlichen Produkten vorkommen, sind bei Ecover tabu, weil sie keinen reinigenden Zweck erfüllen. Deshalb wird auf optische Aufheller in Waschmitteln, Schaumverstärker im Spülmitteln und grundsätzlich auch auf Farbstoffe verzichtet. So sind alle eingesetzten Inhaltsstoffe der Ecover Produkten vollständig biologisch abbaubar und damit auch für Pflanzenkläranlagen geeignet.

Doch wo andere Hersteller aufhören, fängt Ecover erst an zu forschen. So wurden 2009 die Bio-Tenside (waschaktive Substanzen) entwickelt, die sehr energiesparend hergestellt werden können und anstatt Rohstoffe aus fernen Ländern, heimisches Rapsöl beinhalten. Die Bio-Tenside sind besonders effektiv und dabei sehr hautfreundlich. Weitere Ergebnisse der jahrelangen Forschung sind Zellstoff-Tenside aus Stroh, die „grüne Flasche“ aus Zuckerrohr, das Diamant-Modell um die Nachhaltigkeit zu messen, und vieles mehr.

Immer wieder werden Produkte von unabhängigen Stellen bewertet und erhalten verschiedene Siegel und Auszeichnungen. Zum Beispiel sind alle Produkte tierfreundlich produziert (Leaping Bunny Siegel), von höchster Qualität (Woolmark-Zeichen beim Woll- und Feinwaschmittel), besonders hautverträglich (dermatologisch getestet und Siegel Deutscher  Allergie- und  Asthmabund und ECARF-Siegel bei den Ecover Zero Produkten) und natürlich besonders ökologisch (Öko-Test).

Die Produkte von Ecover dienen nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Erhalt der eigenen Gesundheit.

Das Woll- und Feinwaschmittel von Ecover hat zum Beispiel viele Vorteile:

  • Sanfter Duft auf pflanzlicher Basis
  • Dadurch weniger Allergene (nur Limonene)
  • Keine Farbstoffe
  • Alle Inhaltsstoffe vollständig biologisch abbaubar, so dass es auch für Pflanzenkläranlagen geeignet ist.
  • Eine pflanzenbasierte Inhaltsstoff-Kombination, die besonders mild ist. Daher ist das Produkt auch mit dem Woolmark-Siegel ausgezeichnet und auch für die Handwäsche gut geeignet.
  • Pflanzenbasierte Inhaltsstoffe, grüne Flasche: Der Flaschenkörper besteht zu 75 % aus pflanzenbasiertem und zu 25 % recyceltem Plastik  (Polyethylen). Das Etikett und der Verschluss sind aus Polypropylen. Polyethylen und Polypropylen sind zu 100  % recycelbar.

20140915_ecover_01

© 2014 ECOVER Deutschland GmbH

Zum 35-jährigen Jubiläum hin wurde der Markenauftritt grundlegend überarbeitet. Die wichtigsten Produktmerkmale sind nun bereits auf der Produktvorderseite in Form von Icons abgebildet, die dem Kunden eine gute Orientierung bieten. Zudem wurde das Verpackungsdesign moderner gestaltet und zieht nun am Regal die Aufmerksamkeit auf sich.

20140915_ecover_03

Wo kann ich Ecover Produkte kaufen?

Das Ecover Produktsortiment bedient alle Haushaltsbereiche mit den unterschiedlichsten Ansprüchen an ein Reinigungsmittel. Neben den üblichen Waschmitteln für bunte und helle Wäsche, gibt es z.B. das ZERO-Sortiment, bestehend aus Waschpulver für helle und bunte Wäsche, Flüssigwaschmittel und Weichspüler, welche alle frei von Parfüm-, Duft- und Farbstoffen und zudem Allergikerfreundlich sind.

Aber auch für Badezimmer, Küche und Wohnbereich bietet Ecover  immer ein passendes Produkt, welche Ihr in folgenden Läden erwerben könnt:

  • Bio- und Naturkostmärkte sowie Reformhäuser, darunter große Ketten wie Alnatura, Denn’s Biomärkte, LPG, Bio Company und Basic.
  • Supermärkte wie Edeka Südwest, Südbayern, Real, Globus, HIT, Kaiser’s Tengelmann, Wasgau, Coop, Okle (Raum Bodensee)
  • Drogeriemärkte wie dm Drogeriemarkt, Budnikowsky (Hamburg), Müller Drogeriemarkt.
  • Onlineshops wie ecoverdirect.debiggreensmile.deamazon.de und auf vielen kleineren Naturwaren-Onlineshops

Was bedeutet das Sponsoring für dieses Blog?

Die Partnerschaft besteht vorerst für ein Jahr. In dieser Zeit wird Ecover, mit einem großen Banner im Kopfbereich und einer kleineren Grafik im Titelbereich, fester Bestandteil des Designs sein. In regelmäßigen Abständen von ca. 2 Monaten werde ich zudem einzelne Ecover-Produkte rezensieren, die wir selber über einen längeren Zeitraum in Benutzung haben und von denen Ihr dann auch einige Exemplare gewinnen könnt, um Euch selber davon zu überzeugen.

Der weitere Inhalt dieses Blogs wird sich nicht verändern. Ecover nimmt keinen Einfluss auf Themen und Texte, die bereits veröffentlicht wurden und/oder in Zukunft veröffentlicht werden. 

Ich freue mich sehr über die Partnerschaft, da ich voller Überzeugung hinter diesem Unternehmen und seinen Produkten stehe und hoffe sehr, dass Ecover auch Euer Interesse weckt.

Verlosung

Zum Start der Partnerschaft zwischen “Bis einer heult!” und Ecover, verlosen wir unter allen Kommentatoren 10 Produktpakete aus dem Hause Ecover mit folgendem Inhalt:

  • 1 x Woll-und Feinwaschmittel
  • 1 x Fleck-Entferner
  • 1 x Hand-Spülmittel Zitrone & Aloe Vera

20140915_ecover_04

Um eins dieser Produktpakete zu gewinnen, müsst Ihr lediglich kommentieren, ob Ihr Ecover schon kennt und wenn ja, ob und welche Produkte Ihr in Eurem Haushalt benutzt.

Die Gewinner werden am 28.09.2014 ermittelt und via E-Mail benachrichtig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Print Friendly
15. September 2014 / Mama Miez

Just for me moments 37/2014

Eine neue Woche. Ein neuer Montag. Zeit also, die letzte Woche Revue passieren zu lassen und meine nur für mich-Momente festzuhalten:

20140915_01

Montagmorgen habe ich, nachdem die Kinder im Kindergarten waren und der erste Haushaltskram weggearbeitet war, ganz bewusst und in Ruhe gefrühstückt. Alleine. Da ich sonst nie frühstücke und mir eher irgendwann gegen 11 ein Brot zwischen Tür un Augen rein schiebe, war das schon ein besonderer Moment. Ich denke, da kann man sich dran gewöhnen. Ich sollte jeden Tag so starten. Leider hab ich es dann die meisten anderen Tage doch wieder nicht geschafft. Aber es ist schon mal ein Anfang.20140915_02

Dienstagsdate mit meiner Schwester. Wir frühstückten zuerst im Café Balthasar in Köln-Sülz und bummelten anschließend über den Wochenmarkt. Ganz entspannt und ohne Zeitdruck. Natürlich musste ein kleiner Zwischenstopp bei Coco der Kinderladen auch noch sein. Dort habe ich auch diese coole Postkarte aus dem 12 von 12 gekauft. Und Haarspangen fürs Meedchen.

20140915_03

Ich habe ja bereits angekündigt, dass ich mehr für mich nähen will. Und ja, ich hab diesen Vorsatz in die Tat umgesetzt. eBooks drucken und zusammen kleben hat was meditatives, auch wenn es nervt. Dafür kann man dabei wunderbar Hörbücher hören. Mein relax.me Shirt habe ich Euch ja schon gezeigt. Außerdem habe ich noch dieses tolle Kleid TONI von Milchmonster für mich genäht. Anhand meiner Körpermaße und der Größentabelle habe ich Größe 38 ermittelt. Vermutlich würde es in 40 aber besser sitzen. Und es ist verdammt knapp! Ein nächstes werde ich definitiv verlängern. Aber so kann ich es wunderbar zu einer Röhrenjeans als Tunika tragen. Ich habe sogar schon Komplimente von Fremden dafür bekommen. Hach. Ja. Ich finde es wunderschön!20140915_04Sonntagsmärchen für die Kinder (begleitet vom Miezmann) und Hörbuchpause für mich, ganz allein. Dafür habe ich es mir unter dem Quietschbeu-Hochbett gemütlich gemacht und einfach vor mich hingedöst. Letztendlich schlief ich dann doch ein. Ebenso wie das Meedchen, dass ihren Mittagsschlaf kurzerhand auf dem Wohnzimmerteppich hielt. Hihi. Da der Miezmann dieses Wochenende gesundheitlich angeschlagen war und ich so nicht ganz soviel Entlastung hatte, wie das sonst der Fall ist, waren das ganz furchtbar wertvolle 2 Stunden. Just for me, eben.

Wie immer freu ich mich auf Eure Just for me moments, die ihr die ganze Woche über in der unten stehenden Liste verlinken könnt. Wer kein eigenes Blog hat, kann gerne via Instagram oder Twitter mit dem Hashtag #JFMM und für die aktuelle Woche #JFMM38 mitmachen. Alle Teilnehmer der letzten Woche findet Ihr hier.

Habt eine bezaubernde Woche mit kleinen und großen Ichzeit-Momenten.

Print Friendly
12. September 2014 / Mama Miez

12 von 12 im September 2014

Heute ist der 12. September. Und das bedeutet was? Genau! Heute ist wieder 12 von 12! Das sind 12 Fotos am 12. eines Monats. Und obwohl der Tag völlig unspektakulär und ruhig verlief, habe ich es tatsächlich geschafft 12 Fotos von unserem Alltag zu machen. Los geht’s.

20140912_01

Nachdem ich die Kinder in den Kindergarten gebracht habe, hab ich erstmal die Küche geputzt und die erste Maschine Wäsche angesetzt. Es folgte: Kaffee mit Habmichlieb-Milchschaum und Karamel-Sirup, mit dem ich dann gemütlich auf dem Sofa wieder mal im Audible-Store nach frischen Hörbuchfutter gestöbert habe.

20140912_02

Es wurde diese belanglose Liebe/Drama/Sex-Geschichte, die insgesamt aus 3 Teilen besteht. Ich mag ja so Mini-Serien gerne. Denken muss man dabei auch nicht und so habe ich ein wenig Unterhaltung, während ich Hauselfe, Nähe, auf dem Sofa lümmle oder wenn ich abends mal wieder nicht schlafen kann. Aktuell habe ich einen Hörbuchverschleiß von circa 3 Stück pro Woche. Wenn ich solche Geschichten höre, muss ich nicht nachdenken oder grübeln, sondern kann mich einfach berieseln lassen, ohne dabei haptisch an ein Buch gebunden zu sein. Ich mag das sehr.

20140912_03

Nägel! Hatte ich diese Woche nämlich sträflichst vernachlässigt und der alte Lack hatte das Putzen dann doch nicht unbeschadet überstanden. Und weil DieMoBee (geschützer Twitter-Account, daher nicht verlinkt) gestern mokierte, dass der neue Lack nicht zum neuen selbstgenähten Kleidchen passt …

20140912_04

… habe ich das heute dann nachgeholt. Das ist Realy Red von Essie. Natürlich. Getragen zu meinem neuen Toni von Milchmonster aus Daisy Petrol von Hamburger Liebe. Ich bin sehr verliebt ins Kleid, auch wenn es überraschend kurz ausfällt und so eher als Tunika durchgeht. Das nächste wird länger!

20140912_05

Weils heute kein Freitagsdate mit meiner allerliebstenSero gab, haben wir kurzerhand ein Kaffee-Telefon-Date angesetzt. Eineinhalb Stunden dauerte unser Plausch. Und das mir, die ich wirklich sehr ungern telefonieren. Uns gehen halt nie die Themen aus. Passiert ja auch derzeit genug in dieser verrückten Welt.

20140912_06

Unsere tägliche Wäscheladung gib uns heute. Zum Glück nur Bettwäsche. Die ist wenigstens schnell gefaltet und verräumt.

20140912_07

Ab an den Rechner und drauf los getippt. Beim Foto machen festgestellt, wie verdreckt das gute Ding ist und dann erstmal 30 Minuten grundgereinigt. Prokrastination kann ich. Nicht.20140912_08

Der Miezmann kommt nach Hause und hat uns was feines mitgebracht. Urzeitkrebse! Meine sind ja damals schon richtig abgegangen. Er sagt, seine seien gar nicht geschlüpft. Wir sind gespannt, was das gemeinsame Experiment hervorbringt! Außerdem: nur noch 2 Wochen! ZWEI!20140912_09

Der Quietschbeu malt eine Postkarte für seine Allerliebstelieblingsfreundin, die ja in den Sommerferien leider weggezogen ist. Natürlich mit Lila, weil das ihre Lieblingsfarbe ist. Außerdem hat er das Herzchen malen perfektioniert. Als ich fragte, warum er Paulina denn so komisch geschrieben hätte, meinte er: “Da war kein Platz mehr und da hab ich gedacht, ich mal ein Buchstabenrätsel draus.” *gnihi* Später hat er dem Piraten auch noch ein richtiges Gesicht gemalt.20140912_10

Sofapause für Mutti! “Komm Mama, ich krabbel Dich was!” Hat er auch gemacht. Sehr ausdauernd und ausgiebig. Kuschelmäulchen ♥20140912_11

Bettgehzeit. Ich liege im Meedchenbett und warte darauf, dass die Jungs Zähne geputzt und sich umgezogen haben. Das Meedchen wuselt derweil in ihrer Spielküche herum und bringt mit Möhren im Glas. Aber “Heiß! Puste!” Natürlich!20140912_12

 

Und weil mir das 12 Foto dann doch fehlte, gibt’s eins meiner neusten Errungenschaft: Eine Postkarte mit meinem alltime Lebensmotto. Geht nicht, gibt’s halt nicht. Das wird hübsch gerahmt und bekommt dann einen Ehrenplatz.

Das war also der 12. diesen Monats. Die anderen Teilnehmer findet Ihr wir immer bei Caro von Draußen nur Kännchen.

Print Friendly
11. September 2014 / Mama Miez

RUMSdimbums

Ich wünsche einen guten Morgen. Die letzten Tage waren gefüllt mit Spielplatzverabredungen, Elternabend im Kindergarten und Zeit im Nähzimmer. Dabei habe ich – neben einer neuen Tunika für das Meedchen – wieder etwas für mich genäht. Und eben diese Sachen möchte ich heute gern zeigen. Denn: es ist wieder RUMS-Donnerstag!

20140911_01

20140911_02 20140911_03

Ich liebe diesen Schnitt wirklich sehr an mir. Als ich den Stoff sah, war es Liebe auf den ersten Blick und mir war sofort klar: da musst Du Dir selber was draus nähen.

Stoff: Blattwerk Kombi von Blaubeerstern
Schnitt: relax.me von Leni PePunkt

Für das Meedchen musste ich unbedingt diesen fürchterlich kitschigen Bambi-Stoff haben, obwohl ich sonst eher auf weniger rosa-farbene Stoffe stehe. Aber das Bambi ist einfach so *awwwww*. Außerdem hätten Sie mal die glitzernden Augen den Meedchens sehen sollen, die alle “Hase! Ree! Eule! Lättaschming” immer und immer wieder zählen und zeigen muss.

20140911_04

Stoff: ZNOK Bambi
Schnitt: Hood Hoodie Tunika von FeeFee (abgeändert durch ein eingezogenes Gummibündchen im Saum)

Und weil ich heute gerade besonders gut im Nähzimmer entspannen kann, klebe ich jetzt weitere Schnittmuster zusammen, die ich ausprobieren muss. Tüddelü!

 

Print Friendly

Vertbaudet.de - Kinder-, Baby- und Umstandsmode